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Bundesligafussball

Hakan Calhanoglu will den HSV unbedingt verlassen

„Sie waren geschockt, als ich ihnen gesagt habe, dass ich gehen will. Das hatten sie nicht erwartet, denn für sie war ich immer der kleine, ruhige Hakan.“ In einem Interview mit „Sport Bild“ rechnet der HSV-Youngstar mit dem HSV ab. Dabei fallen viele harte Worte…


Erst im Februar diesen Jahres hatte der Hamburger Sportverein seinen Vertrag mit dem 20 jährigen Deutsch-Türken bis 2018 verlängert. Vor einigen Wochen aber plauderte Calhanoglus Berater aus, Hakan würde zu Bayer 04 Leverkusen wechseln wollen.

Hakan Calhanoglu äußerte nun selbst in einem Interview, dass er nicht länger für den Hamburger Sportverein auflaufen möchte. Dazu sagte er: „Ich bin großer Hoffnung hierhergekommen, aber ich habe sie verloren. Die Trainerwechsel, die ganzen Diskussionen. Für mich als junger Spieler war das schwer wegzustecken.“

Zudem klagt er Carl-Edgar Jarchow, den Vorstandsvorsitzenden des Hamburger Sportvereins, an. „Herr Jarchow hatte mit Zeitungsreportern gewettet, dass ich auch in der 2. Liga beim HSV bleibe. Ich fand das respektlos. Ich gebe alles für den HSV, und er wettet.“. Harte Worte, durch die der angeschlagene Verein nun noch mehr in Verruf gerät.

Bereits nach Abpfiff des Relegationsrückspiels in Fürth bewarfen Hamburger Fans Jarchow mit Bechern und Bier. Ein klares Zeichen für ein verlorenes Vertrauen in den Vorstandsvorsitzenden. Nun bleibt abzuwarten, was sich in den nächsten Wochen in Hamburg tut. Einhergehend mit „HSV Plus“ könnte dann auch Jarchows Stuhl wackeln…

Bild/Screenshot: www.hakancalhanoglu.com