Heung Min Son: Rohdiamant vom Hamburger SV im Porträt
Heung Min Son vom Hamburger SV gehört zu den interessantesten Neuentdeckungen dieser Saison. Der 18-Jährige Koreaner sorgte in den letzten fünf Bundesligaspielen für viel Furore und belebte das Offensivspiel des HSV.
Die meisten hatten Heung Min Son vor dieser Saison nicht auf dem Zettel. Doch nachdem der Stürmer schon in der Vorbereitung in Testspielen wie gegen den FC Chelsea London sein Talent unter Beweis stellte, wurde der Youngster schnell zum Hoffnungsträger der „Rothosen“. Dabei hatte sich der HSV bereits im Sommer 2008, als Son aus der Jugend des FC Seoul verpflichtet wurde, die Dienste des damals 16-Jährigen Rohdiamanten gesichert.
Heung Min Son von Verletzung gebremst
Doch aller Anfang ist schwer. So hatte Heung Min Son Probleme mit der Integration und wurde nach nur einer Saison wieder Richtung Südkorea ausgeliehen, bevor er in diesem Sommer einen Neuanfang startete und sich schnell in die Herzen der HSV-Fans und Mannschaftskollegen zauberte.
Der steile Aufstieg von Heung Min Son wurde zu Saisonbeginn aufgrund eines Mittelfußbruchs jedoch jäh unterbrochen. Doch der wendige Offensiv-Allrounder zeigte sich nach der Auskurierung seiner Verletzung weiter von seiner besten Seite und stand in den letzten fünf Bundesliga-Spielen gleich dreimal in der Startelf. Gegen den 1. FC KölnHannover 96 und erzielte Son dabei drei Tore.
Stärken von Heung Min Son: Spieltyp wie Shinji Kagawa
Als die größten Stärken des 18-Jährigen sind seine Spritzigkeit, Ballführung und Technik. Dank seiner Beidfüssigkeit sucht Son immer den Abschluss und strahlt viel Torgefahr aus. Zudem ist er aufgrund seines für Asiaten ungewöhnlich athletischen Körperbaus auch im Zweikampf gut gerüstet. Seine unbekümmerte und dynamische Spielweise erinnert stark an die von Shinji Kagawa, der seinerseits bei Borussia Dortmund für positive Schlagzeilen sorgt.
Der HSV darf sich freuen, so ein Rohdiamant wie Heung Min Son in seinen Reihen zu haben.Entsprechend hat man den Vertrag langfristig verlängert.


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