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Bundesligafussball

Hintergrund: Auch Bayern und Dortmund brauchen Losglück

Monte Carlo – Die Fußball-Bundesligisten sind bei der Auslosung der Gruppenphase der Champions League am 24. August in Monaco auf Losglück angewiesen. Die Reform hat eine schwerere Planbarkeit zur Folge. So droht selbst dem gesetzten Meister Bayern München eine schwere Vorrunden-Gruppe.

Seit der Saison 2015/16 bilden nicht mehr die acht Teams mit dem besten UEFA-Koeffizienten Topf 1, sondern der Titelverteidiger und die Meister der sieben bestplatzierten Länder. Somit befinden sich darin neben Vorjahressieger Real Madrid, Finalist Juventus Turin, dem FC Bayern, dem FC Chelsea und Halbfinalist AS Monaco auch vermeintlich schwächere Teams wie Benfica Lissabon, Spartak Moskau oder Schachtjor Donezk.

Dafür ist Borussia Dortmund trotz des siebtbesten UEFA-Koeffizienten im Bemessungszeitraum in Topf 2, gemeinsam mit anderen Hochkarätern wie dem FC Barcelona, Paris Saint-Germain, Atlético Madrid oder den Manchester-Clubs United und City, dazu dem FC Porto und FC Sevilla.

Vor den Playoff-Rückspielen in denen 1899 Hoffenheim am Vortag der Auslosung noch auf den FC Liverpool trifft, steht zudem fest, dass der SSC Neapel, Tottenham Hotspur, der FC Basel, Olympiakos Piräus, der RSC Anderlecht, AS Rom und Besiktas Istanbul in Topf 3 sein werden. Für Topf 4 stehen neben Europacup-Neuling RB Leipzig bereits NK Maribor und Feyenoord Rotterdam fest. Auch Hoffenheim fände sich im Falle einer Qualifikation im letzten Topf wieder. Liverpool käme in Pott 3, bei einem Ausscheiden der Reds ginge dieser Platz an Celtic Glasgow.

Rein theoretisch könnten also die gesetzten Bayern eine Hammergruppe mit Barcelona und Tottenham bekommen, die ungesetzten Leipziger dafür eine vermeintlich leichte mit Moskau, Porto und Basel. Interne Duelle zwischen Teams aus demselben Land sind in der Gruppenphase noch ausgeschlossen.

Die bisherige Zusammensetzung der Lostöpfe:

Topf 1: Real Madrid (Titelverteidiger), Bayern München, FC Chelsea, Juventus Turin, Benfica Lissabon, AS Monaco, Spartak Moskau, Schachtjor Donezk

Topf 2: FC Barcelona, Atlético Madrid, Paris Saint-Germain, Borussia Dortmund, FC Sevilla, Manchester City, FC Porto, Manchester United

Topf 3: SSC Neapel, Tottenham Hotspur, FC Basel, Olympiakos Piräus, RSC Anderlecht, AS Rom, Besiktas Istanbul – ein Teilnehmer offen, bei Qualifikation der FC Liverpool, ansonsten Celtic Glasgow

Topf 4: Feyenoord Rotterdam, NK Maribor, RB Leipzig – fünf Teilnehmer offen, bei Qualifikation auch 1899 Hoffenheim

Fotocredits: Valentin Flauraud
(dpa)

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