Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!
Bundesligafussball

Hitzfeld verlässt die Bayern

Jetzt ist es raus, was viele schon lange vermutet haben – Ottmar Hitzfeld wird die Bayern schon nach 16 Monaten Amtszeit im Sommer wieder verlassen.

Eigentlich wollte der Trainer seine Entscheidung erst Ende Januar öffentlich machen, aber durch das Vorpreschen des Manager Uli Hoeneß, der die Trennung gestern bekannt gab, war dies hinfällig. Das Vorgehen des Managers ist nur ein Bestandteil jener Trainerposse, die sich der FC Bayern seit November erlaubt. Trotz erfolgreichen Weiterkommens im UEFA-Cup, der Tabellenführung zur Winterpause und dem Erreichen des DFB-Pokal-Achtelfinales geriet Ottmar Hitzfeld in die Kritik der Führungsetage. Anfang November hatte Karl-Heinz Rummenigge die Spielweise des mit 80 Millionen Euro verstärkten Kaders öffentlich kritisiert. Seitdem fanden die zuvor souverän agierenden Münchener kaum noch ihrer attraktiven Spielweise zurück und mussten sich im Verlauf der Vorrunde allein viermal mit einem 0:0 begnügen. Außerdem wurden sie in Sachen Offensive erneut von den wieder erstarkten Bremern übertroffen, womit den Ego des Rekordmeisters erheblichen getroffen hatte.

Schließlich hat man extra den Top-Torjäger der vergangenen Jahre, Miroslav Klose, von den Hanseaten abgeworben. Dass Sanogo, Rosenberg, Klasnic, Almeida und Hunt diese Lücke derart erfolgreich schließen würde, hätte außer den Bremern wohl niemand geglaubt.

Hitzfeld wird nun immer wieder mit der Schweizer Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Die Verantwortlichen haben sich bereits zu einem unverbindlichen Gedankenaustausch mit Hitzfeld getroffen. Damit neigt sich die Ära Hitzfeld bei den Bayern zum zweiten Mal dem Ende zu. Zwischen 1998 und 2004 hatte er viermal die Deutsche Meisterschaft, einmal den Pokal sowie einmal die Champions League gewonnen. Im vergangenen Jahr hatte Hitzfeld die Bayern erneut übernommen, aber nur auf einen UEFA-Cup-Platz geführt.

Als Nachfolger im Gespräch sind sämtlich Top-Trainer Europas, Marco van Basten, Rafael Benitez und wie immer Lothar Matthäus. Wenn man nicht gerade Bayern-Fan ist, reibt man sich schon vergnügt die Hände, mit welchem Ereignis der „FC Hollywood“ als nächstes aufwarten wird.

Werbung

One Comment

  1. Borusse

    6. Januar 2008 at 14:09

    Mal sehen, wen Bayern wieder aus dem Hut zaubert. Bestimmt so Hochkaräter wie Matthäus????

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.