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Bundesligafussball

Hoffenheims Chancen auf ein Wiederholungsspiel sind gering

Hoffenheims Chancen auf ein Wiederholungsspiel sind gering

Eigentlich war es bereits klar, doch nun wird nach dem Regelwerk des Weltverbandes FIFA entschieden und demnach wird es kein Wiederholungsspiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen geben.

Das Regelwerk der FIFA

Nach den Regeln des Fußballweltverbandes FIFA gab es bei der Partie vor einigen Tagen keinen Regelverstoß des Schiedsrichters Felix Brych, so zumindest wird höchstwahrscheinlich das Sportgericht entscheiden. Demnach kann auch unter keinen Umständen ein Spiel wiederholt werden, denn dies bedürfe eben eines groben Regelverstoßes des Schiedsrichters.

Ausgangssituation war Stefan Kießlings Phantomtor am neunten Spieltag beim Leverkusener Auswärtssieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Hier hatte der Stürmer in der 70. Spielminute den Ball lediglich ans Außennetz geköpft. Durch ein Loch im Netz fiel der Ball allerdings in das Tor und hinter die Torlinie. Sowohl Schiedsrichterassistent als auch Felix Brych entschieden auf Tor. Nach Abpfiff legte Hoffenheim Einspruch beim DFB ein.

Das Regelwerk zitiert

Das FIFA Regelwerk allerdings sieht unter Punkt 5 folgendes vor: „Die Entscheidungen des Schiedsrichters zu spielrelevanten Tatsachen sind endgültig. Dazu gehören auch das Ergebnis des Spiels sowie die Entscheidung auf ‚Tor‘ oder ‚kein Tor‘.“

Sicherlich, die Entscheidung ist aus Sicht der Hoffenheimer durchaus ärgerlich, doch aus Sicht des Sportgerichts auch sehr verständlich. So bleibt nur zu hoffen, dass bald entweder die Kamera oder der Videobeweis eingeführt wird…


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