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Bundesligafussball

Javier Pinola – Schlüsselspieler des 1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg feierte ein Jahr nach dem Abstieg die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Nicht zuletzt auch dank Javier Pinola. Der Linksverteidiger ist einer der Schlüsselspieler bei den Franken.

Bereits seit 2005 schnürt Pinola seine Töppen für den Club. Mittlerweile ist der 26-Jährige gar nicht mehr aus Nürnberg wegzudenken. Doch wie schon öfters in der Vergangenheit, steht er dieser Tage bei einigen Bundesligisten ganz oben auf dem Wunschzettel.

Vor allem der Hamburger SV und dessen neuer Trainer Bruno Labbadia würden den zweikampfstarken Verteidiger zu gern in ihren Reihen begrüßen. Das Interesse ist nicht neu, wollte Labbadia Pinola schon im letzten Jahr zu Bayer Leverkusen holen.

Doch es wird schwer sein, die sympathische Kämpfernatur aus Nürnberg loszueisen. Und dabei dürfte es nicht am geschätzten Marktwert von 3 Mio. Euro oder dem gültigen Vertrag bis 2010 liegen.  Vielmehr identifiziert sich der Publikumsliebling Pinola zu 100 Prozent mit dem FCN.

Eigentlich galt sein Abschied nach dem Abstieg 2008 als beschlossen. Denn ein Spieler der Klasse Pinolas hätte sich nicht unbedingt die 2. Liga antun müssen. Doch eine einzigartige Fanaktion („Pinola muss bleiben“) überzeugte ihn davon, den Weg ins Unterhaus mit anzutreten.

Und dort hat er bewiesen, wie wichtig er für das Team ist. 33 von 34 Spielen absolvierte Pinola, teils auch als Notnagel in der Innenverteidigung. Und er machte seine Aufgabe gut. Übrigens: in dem Spiel, wo er rotgesperrt fehlte, kam der 1. FC Nürnberg mit 2:6 in Aachen unter die Räder…