Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!
Bundesligafussball

Jens Lehmann muss nach öffentlicher Kritik Strafe zahlen

Jens Lehmann hat mit einem ungeschriebenen Gesetz gebrochen: Vor laufender Kamera hatte der VfB-Keeper seine Mitspieler und den Trainerstab nach der desolaten Vorstellung bei der 1:5-Klatsche im DFB-Pokal gegen den FC Bayern kritisiert.

Die Schwaben haben sich das natürlich nicht bieten lassen und Lehmann zur Kasse gebeten. Über die Höhe der Strafe wurde aber nichts bekannt. Mittlerweile hat sich auch der 39-Jährige bei seinen Mitspielern und dem Trainerteam entschuldigt.

Dem Pay-TV-Sender „Premiere“ hatte Lehmann nach der peinlichen Leistung folgendes gesagt: „Man muss sich die Frage stellen, warum die Bayern so schnell, spritzig und präsent auf dem Platz waren und wir so gar nicht. Irgendetwas muss da anders gelaufen sein.“

Natürlich hatte der ehemalige Nationalkeeper mit seinen kritischen Tönen nicht Unrecht. Aber er ist erfahren genug, um zu wissen, dass die Medien nicht als erstes die Kritik hören sollten. Wobei es uns als Fernsehzuschauern natürlich des Unterhaltungsfaktors wegen nur recht sein kann.

Und wenn man schon mit einem geschwollenen Kamm das Spielfeld verlässt, ist es natürlich auch schwer, die Fragen der Reporter sachlich kühl zu beantworten, wenn man innerlich brodelt.

VfB-Trainer Markus Babbel hat Lehmann einen entsprechenden Rüffel verpasst. „Kritik sollte nicht in der Öffentlichkeit geäußert werden. Deshalb erhält Jens auch eine Geldstrafe. Wir haben seine Entschuldigung akzeptiert, damit ist der Fall erledigt.“

Ende gut, alles gut und Jens Lehmann wird zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach im Kasten stehen.