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Bundesligafussball

Klopp schmeißt hin, Labbadia beim HSV

Das war ein ganz verrückter Mittwoch für die Fußballbundesliga: Bruno Labbadia wird ab sofort Trainer des HSV, Thomas Tuchel erhält gleichzeitig eine Absage und Jürgen Klopp bittet um Auflösung seines Vertrags bei Borussia Dortmund ab Saisonende.




In einer Pressekonferenz kündigt Jürgen Klopp seinen Abschied als Trainer bei Borussia Dortmund an. Fast gleichzeitig stellt der Hamburger Sportverein ganz unerwartet seinen neuen Trainer vor: Bruno Labbadia kehrt auf die Trainerbank des HSV zurück. Und ganz zufällig wird nun Thomas Tuchel für das Traineramt beim BVB gehandelt.

Jürgen Klopp auf PK den Tränen nah

Jürgen Klopp war knapp sieben Jahre beim BVB. 2008 übernahm er die Mannschaft eines finanziell angeschlagenen Clubs und führte sie bis an die Spitze. 2011 und 2012 holte er die Meisterschaft, 2012 außerdem den DFB-Pokal. Ein Jahr später dann erreichte Klopp mit seiner Mannschaft das Finale der Champions League.

Nun aber soll Schluss sein. Klopp sieht sich nicht mehr als optimalen Trainer für den BVB. Das mag auch am überraschend schwachen Saisonstart liegen. Zwischenzeitlich stand der BVB sogar auf Tabellenplatz 18. Klopp glaubt, ein Wechsel würde dem Verein gut tun: „Ich glaube, dass es mit mir nächste Saison schwieriger geworden wäre“ – so der Schwabe.
Deutlich bestürzt und den Tränen nahe erklärte Dortmund Boss Hans-Joachim Watzke, dass man Klopp zum Saisonende frühzeitig aus seinem Vertrag entlassen würde. Die enge Freundschaft beider aber soll bestehen bleiben.

Außerdem habe Klopp keinen neuen Verein in der Hinterhand. Doch Vermutungen liegen nahe, dass wir den sympathischen Schaben in den nächsten Jahren auf der Trainerbank eines englischen Premiere-Ligisten sehen werden…

Bruno Labbadia als Trainer Nummer 4

Noch vor einer Woche kündigten wir die Verpflichtung von Thomas Tuchel beim HSV ab kommender Saison an. Doch es scheint, als habe mal wieder einer aus den Hamburger Reihen den Mund zu früh aufgemacht.

Denn so richtig wollte Thomas Tuchel sich noch nicht zum HSV bekennen. Vielleicht auch, weil die Nachfolge von Jürgen Klopp attraktiver scheint. Nun also stellten die Hanseaten Bruno Labbadia als vierten Trainer in dieser Saison vor. Labbadia war bereits Trainer beim Bundesliga-Dino. In der Saison 2009/2010 trainierte der 49-järhige den HSV etwa zehn Monate lang. Doch dann war Schluss. Nun erhält er einen Vertrag bis 2016, der auch für Liga Zwei gelte soll. Damit ist Bruno der vierte Trainer in dieser Saison. Das einzige Ziel des gebürtigen Hessen heißt nun Klassenerhalt. Aktuell steht der HSV auf Tabellenplatz 18.

Foto: Starpress
Video: YouTube