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Bundesligafussball

Kommentar zum Bayern-Verbot der Dortmunder

Mutig… besser ist das Verbot der BVB-Verantwortlichen für Robert Lewandowski und einen vorzeitigen Wechsel zum Konkurrenzverein FC Bayern München nicht zu betiteln. Aber viel wichtiger finde ich, dass die Entscheidung auch verständlich und in meinen Augen richtig ist.



Der BVB sendet ein wichtiges Signal

Borussia Dortmund macht sich groß, denn sie geben in Sachen Lewandowski den Ton an und nicht etwa die geldgierigen Spielerberater oder aber der FC Bayern München. Sie geben uns außenstehenden Fußballbegeisterten endlich mal wieder das Gefühl, dass Verträge im Profisport doch nicht sinn- und haltlos aufgesetzt werden. So läuft Robert Lewandowskis Vertrag beim Vize-Meister beispielsweise noch bis 2014.

Zum zweiten zeigen die Dortmunder Verantwortlichen den “reichen“ Bayern endlich einmal die kalte Schulter: Sie brauchen deren Geld nicht. Alleine durch die Champions League Teilnahme hat der Verein in der letzten Saison etwa 30 Millionen Euro (exklusive der Fernsehrechte) eingenommen. Hinzu kommen die 37 Millionen Euro für den Wunderknaben Mario Götze.

Ein kleiner Wehrmutstropfen?

Eine kleine Gefahr jedoch bleibt bestehen. Angenommen Watzke und Co. bleiben standhaft und schließen einen Transfer Lewandowskis ins Ausland endlich mal komplett aus, könnte der Missmut des Polen eventuell zu einem Leistungseinbruch führen. Und sollte das eintreffen, werden die Stimmen in der nächsten Saison laut, denn schließlich entschied man sich in einem solchen Fall gegen eine Ablösesumme von etwa 30 Millionen Euro und ließe den Stürmer im kommenden Sommer ablösefrei ziehen.

Trotzdem bleibe ich dabei: Dortmund hat mit dem Bayern-Verbot endlich einmal ein Zeichen gesetzt!

Bild: Kroelleboelle (Wikipedia)