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Bundesligafussball

Kommentar zur Handspiel-Debatte

Viel wurde am Wochenende diskutiert… Sowohl in der Sportschau als auch beim Kia Doppelpass: Das Handspiel im Strafraum. So hat sich die Anzahl der Handelfmeter in den letzten Monaten erheblich erhöht, weshalb nun debattiert werden muss…


Schiedrichter gelbe Karte

Spieler und Trainer regen sich zunehmend über die Handregel im eigenen Strafraum auf. So wird beklagt, dass es keine einheitliche Linie in der Auslegung gibt. Daher gab es bereits in dieser Saison acht Handelfmeter in nur sechs Spieltagen. Rechnen wir das ganze hoch, kämen wir auf 45 Strafstöße in der Saison. Bisheriger Höchstwert wurde mit 20 gepfiffenen Handelfmetern in der letzten Saison erreicht. Müssten die Scheiderichter dann nicht einmal mehr entscheiden ob der Aktion eine Absicht vorausgegangen ist, hätten wir also noch mehr.

Also sollten wir es doch lieber dabei belassen, dass ein Handelfmeter nur dann vom Schiedsrichter gegeben wird, wenn tatsächlich eine Absicht dahinter steckt. So, wie es die niedergeschriebene Regel 12 des DFB Regelwerks vorgibt. Sollte jede Ballberührung mit der Hand automatisch zu einem Freistoß führen, würde viele der Spiele über eben diese und nicht über spielerische Qualität entschieden werden… und das wäre doch schade – oder?

Bild: Maxisport – Fotolia