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Bundesligafussball

Losglück für die Bayern – Schalke empfängt Bremen

Berlin – Rekordsieger FC Bayern München hat für das Viertelfinale des DFB-Pokals ein vermeintlich leichtes Los erwischt. Das Team von Trainer Niko Kovac erwartet dann den Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim.

Zudem loste Handball-Nationalspieler Fabian Böhm in der ARD-«Sportschau» zwei Bundesliga-Duelle aus. Der FC Schalke 04 empfängt den Bundesliga-Rivalen Werder Bremen, RB Leipzig gastiert beim FC Augsburg. Komplettiert wird die nächste Runde durch das Duell der Zweitligisten SC Paderborn und Tabellenführer Hamburger SV.

Die Viertelfinals werden am 2. und 3. April ausgetragen. Die beiden Halbfinals sind für den 23. und 24. April angesetzt. Das Endspiel im Berliner Olympiastadion steigt am 25. Mai. Titelverteidiger Eintracht Frankfurt war bereits in der ersten Runde sensationell in Ulm gescheitert. Auch Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund hatte das Viertelfinale verpasst, der BVB unterlag daheim den Bremern im Elfmeterschießen.

Der 18-malige Cupsieger aus München darf dank des Loses Heidenheim wohl schon das Halbfinale ins Visier nehmen. «Favorit sind wir nicht, aber es ist die Belohnung für eine gute Saison. Gewinnen werden wir wahrscheinlich nicht, aber es wird ein Riesenerlebnis», sagte Rainer Domberg, der Vorsitzende des Beirats des schwäbischen Zweitligisten. Die Heidenheimer hatten sich im Achtelfinale überraschend 2:1 gegen Bayer Leverkusen durchgesetzt.

Größere Spannung als die Partie in München versprechen die anderen drei Paarungen. In Gelsenkirchen treffen immerhin die zwei Teams aufeinander, die nach dem FC Bayern am häufigsten den Pokal gewonnen haben. Die Schalker holten die Trophäe insgesamt fünfmal, die Bremer sogar sechsmal.

Dunkle Erinnerungen weckt das Spiel in Paderborn. Im August 2004 beeinflusste Schiedsrichter Robert Hoyzer das Aufeinandertreffen des damaligen Regionalligisten mit dem Bundesligisten HSV und sorgte mit für einen 4:2-Sieg des Außenseiters. Die Partie wurde damit zum Auslöser eines Wettskandals.

Fotocredits: Soeren Stache
(dpa)

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