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Bundesligafussball

Mainz siegt gegen Lieblingsgegner Freiburg

Mainz – Der SC Freiburg bleibt der Lieblingsgegner des FSV Mainz 05. Die Mainzer gewannen gegen den Aufsteiger mit 4:2 (2:0) und bleiben damit daheim in der 1. Liga gegen die Breisgauer ungeschlagen.

Vor 26 573 Zuschauern brachten Niko Bungert (15. Minute) und Yunus Malli per Foulelfmeter (20.) die Gastgeber vor der Pause in Führung. Nach dem Seitenwechsel gelang Vincenzo Grifo der Anschlusstreffer für die Gäste (67.), ehe Stefan Bell (82.) den alten Zwei-Tore-Abstand für die Mainzer wieder herstellte. Nils Petersen (85.) brachte Freiburg noch einmal heran, doch Karim Onisiwo machte in der Nachspielzeit alles klar.

Die Mainzer tankten damit Selbstvertrauen für das wichtige Europa-League-Spiel beim französischen Vertreter AS St. Etienne. Dort müssen die Mainzer unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben.

In einem packenden Südwest-Duell erwischten die Freiburger den besseren Start. Bereits in der fünften Minute hatte Maximilian Philipp die erste Chance für die Gäste, schoss aber über das Mainzer Tor. Die Gastgeber wirkten von der aggressiven Spielweise der Breisgauer anfangs etwas überrascht und brauchten eine Viertelstunde, um ihren Rhythmus zu finden. Doch mit der ersten Chance ging der FSV dann in Führung, nach einer Ecke war Bungert in der Mitte völlig frei zur Stelle.

Die Führung gab den Mainzern nach den zuvor deutlichen Niederlagen in der Europa League beim RSC Anderlecht und in der Bundesliga bei RB Leipzig mehr Sicherheit. Nach einem langen Ball setzte Jhon Córdoba seinen wuchtigen Körper geschickt gegen Marc Torrejón ein und zog auf und davon. Zwar holte Caglar Söyüncü den Mainzer Angreifer im anschließenden Laufduell wieder ein, im Strafraum stellte sich der 20 Jahre alte Türke dann aber zu ungeschickt an und brachte Córdoba zu Fall.

Malli verwandelte den anschließenden Strafstoß zum 2:0. Mit seinem insgesamt 29. Bundesliga-Treffer für die Mainzer zog der Türke mit Mohamed Zidan als Erstliga-Rekordtorschütze gleich.

Doch trotz des unglücklichen Spielverlaufs spielten die Gäste weiter mutig nach vorne und erarbeiteten sich zahlreiche gute Chancen. Nils Petersen (28.) und Mike Frantz (42.) vergaben aber die besten Gelegenheiten. Auf der Gegenseite hatte der wiedergenesene Fabian Frei mit einem Lattenschuss Pech (41.).

«Wir sollten das dritte Tor nachlegen, die Freiburger sind gut im Spiel», warnte der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder in der Pause im Pay-TV-Sender Sky. Und in der Tat drängten die Gäste nach dem Seitenwechsel weiter auf den Anschlusstreffer. Ihrem starken Torwart Jonas Lössl hatten es die Gastgeber zu verdanken, dass der Vorsprung zunächst hielt. Der Däne parierte im zweiten Durchgang unter anderem stark gegen Petersen (59.).

Doch in der 67. Minute war auch der starke FSV-Keeper machtlos, Grifo lupfte den Ball gekonnt zum 1:2 ins Tor. Kurz zuvor hatte Jean-Philippe Gbamin für die Mainzer Pech, als er aus gut 20 Metern nur den Pfosten traf. Die Schlussphase wurde dann turbulent. Erst sorgte Bell nach einer Ecke für das 3:1, dann gelang Petersen postwendend der erneute Anschlusstreffer. Doch für mehr reichte es für die starken Freiburger nicht. Onisiwo machte in der Nachspielzeit alles klar.

Fotocredits: Ronald Wittek
(dpa)