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Bundesligafussball

Markus Miller – keine Kreuzband-OP

Der momentan beste Bundesligatorwart Markus Miller hat sich nach Rücksprache mit Vereinsarzt Marcus Schweizer und zahlreichen Experten gegen einen operativen Eingriff entschieden. Nach der Bundesligapartie gegen Hansa Rostock war bei Miller ein Riss des hinteren Kreuzbandes diagnostiziert worden. Mit dem Verzicht auf eine Operation ist auch die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr des Keepers verbunden. Ein ähnliches Vorgehen hat sich beim Wolfsburger Abwehrspieler Ricardo Costa ausgezahlt, er kehrte schon knapp drei Monate nach seiner Kreuzbandverletzung ins Mannschaftstraining zurück und könnte am kommenden Samstag sein Comeback feiern. Markus Miller hatte bisher einen großen Anteil am erfolgreichen Abschneiden des Karlsruher SC in dieser Saison. Der Bundesliga-Aufsteiger belegt nach 12 Spieltagen einen sehr guten vierten Platz. Miller konnte dabei in fünf Partien seinen Kasten sauber halten und glänzte als Rückhalt seiner Mannschaft.

Der 25jährige Torhüter kam in der Saison 2003/04 nach Karlsruhe, nachdem er zuvor für FC Wangen, den Amateuren des VfB Stuttgarts und dem FC Augsburg aktiv war. Für den Karlsruher SC absolvierte der ehrgeizige Torwart, der aufgrund seiner Erscheinung und seines Werdegangs oft mit Oliver Kahn verglichen wird, 94 Spiele, davon 11 in der Bundesliga. Im Aufstiegsjahr des KSC (2007) wurde er zum besten Keeper der 2. Liga gekürt. Miller steht noch bis ins Jahr 2009 bei den Badenern unter Vertrag.

Die Fans hoffen natürlich auf eine baldige Rückkehr des Torwarts, um in dieser Saison die Klasse halten zu können und vielleicht gelingt es ja der Mannschaft in dieser Saison für eine Überraschung zu sorgen.