Bundesligafussball

Markus Steinhöfer: Der Vorlagenkönig von Eintracht Frankfurt

Es müsste schon mit dem Teufel zu gehen, damit Eintracht Frankfurt den Klassenerhalt verpasst. Das haben die Hessen zum einen ihrem griechischen Neuzugang Nikos Liberopoulus, mit acht Treffern torgefährlichster Spieler, und zum anderen Markus Steinhöfer zu verdanken. Der 23-Jährige ist einer der positiven Überraschungen der Saison.

Im Sommer wechselte der Mittelfeldspieler von Red Bull Salzburg zu Eintracht, wo er sich schnell einen Stammplatz erkämpfte. Der Rechtsfuß, der von 2002 bis 2004 auch beim FC Bayern in der Jugendmannschaft und Regionalliga kickte, glänzt dabei vor allem als Vorlagengeben.

So hat Steinhöfer bereits neun Tore vorbereitet und ist damit fünftbester Vorlagengeber der Bundesliga. Nur Zvjezdan Misimovic (16), Marko Marin, Bastian Schweinsteiger und Arnold Bruggink (jeweils zehn) haben mehr auf ihrem Konto. Dabei sorgt Steinhöfer immer wieder durch seine gefährlichen Flanken und Standards für höchste Alarmstufe im gegnerischen Strafraum.

Mit dem Flügelspieler hat Eintracht Frankfurt auf jeden Fall einen absoluten Glücksgriff gelandet. Zudem kostete er mit 900.000 Euro Ablöse nicht unbedingt allzu viel Geld.