Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!
Bundesligafussball

Nächster Schock am Volkspark

Da war es mal fünf Tage stressfrei in Hamburg und nun folgt der nächste Knaller. Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier hat die Vertragsverhandlungen um eine Verlängerung abgebrochen. Grund hierfür: die von ihm geforderte Gehaltserhöhung wurde von Sportchef Oliver Kreuzer ausgeschlagen.




Nach dem Überraschungsstart der Rothosen kommt diese Nachricht plötzlich, Hamburgs Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier steht kurz vor dem Absprung. Am letzten Wochenende setzten sich Kreuzer und Diekmeiers Spielerberater Volker Struth das erste Mal zusammen. Da schien noch alles ein positives Ende zu nehmen. Am Donnerstag aber dann die ernüchternde Nachricht: die von Diekmeier und seinem Berater geforderte Gehaltserhöhung schlägt der HSV aufgrund des Sparzwangs aus. Nun könnte der frühere Bremer bereits nach der Saison ablösefrei wechseln. Und eben das liegt nicht im Interesse der Hamburger. In diesem Fall wäre ein sofortiger Transfer Diekmeiers wirtschaftlich cleverer. Sportlich aber sieht das anders aus…

Diekmeier würde gerne bleiben

Diekmeier selber würde gerne in der Hansestadt bleiben. Allerdings fordert er eine kleine Wertschätzung seiner Leistungssteigerung. Angeblich war eine Gehaltserhöhung von knapp 200.000 Euro jährlich im Gespräch. Und sollte er die Saison über wie im Spiel gegen Schalke auftreten, könnte sich das auszahlen. So sorgte er beispielsweise für die Vorlage für Beisters Kopfballtor und war auch defensiv einer der wenigen Lichtblicke. Noch ist abzuwarten worauf sich der 23jährige und Kreuzer einigen. Sicher ist jedoch, dass ein ablösefreier Wechsel eines Spielers, der gerne beim HSV bleiben würde, ein schlechtes Signal wäre – für die Presse, die Fans und den Verein.

Bild: Starpress