Neue Impulse durch von Heesen?
Es war die Schlagzeile der Woche – Nürnberg entlässt Hans Meyer und installiert Thomas von Heesen als dessen Nachfolger auf dem Trainerstuhl des Clubs. Angesichts des bevorstehenden UEFA-Cup Spieles gegen Benfica Lissabon keine leichte Aufgabe für den neuen Trainer.
Thomas von Heesen möchte dem kriselnden Club neue Impulse einhauchen und kündigte verbal schon einmal folgendes an: „Ich habe keine Lust, etwas zu verschenken und werde von der ersten Sekunde an Vollgas geben. In Lissabon haben wir die erste Chance, ein Erfolgserlebnis zu holen.“ Man könnte sich sicherlich leichtere Aufgaben vorstellen, als seine erste Partie als Trainer gegen den Tabellenzweiten der portugiesischen Liga anzutreten. Die Euphorie der Fans, die immer vorbehaltlos hinter Meyer gestanden hatten, scheint trotz der Vorkommnisse ungebremst zu sein, allein 5.000 von ihnen begleiten Nürnberg auf der Reise nach Lissabon.
In der Bundesliga spielte Thomas von Heesen für den Hamburger SV und Arminia Bielefeld. Er absolvierte insgesamt 378 Bundesligaspiele und schoss dabei 100 Tore. Als Spieler kann von Heesen auf zahlreiche Erfolge zurückblicken, so wurde er zweimal Meister (1983/1984), gewann den DFB-Pokal (1987) und gewann den Europokal der Landesmeister (1983). Seine Erfolge als Trainer sind wesentlich übersichtlicher, so führte von Heesen den damaligen Zweitligisten Arminia Bielefeld zurück in den die 1.Bundesliga. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1987 wechselte von Heesen auf den Posten des Sportdirektors und übernahm kurze Zeit später den Cheftrainerposten von Ernst Middendorp. 1999 fungierte er kurzzeitig als Sportdirektor von Hannover 96 und ging 2000 als Cheftrainer nach Saarbrücken. Zu Arminia Bielefeld kehrte er im Mai 2005 zurück und trat im Februar 2007 von seinem Posten zurück. Nun will sich von Heesen als Nachfolger von Hans Meyer in Nürnberg einen Namen machen.
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Gestern konnte man noch nicht viel Einfluss vom neuen Trainer erkennen, aber das hatte auch sicher niemand erwartet. Bittere Niederlage für den Club.
Nürnberg schlägt sich momentan selbst – siehe Saenko, wenn man erst mal unten drin ist, läuft alles gegen einen.

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