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Bundesligafussball

Pep Guardiola: Kein schlechter Rasen

Schlechter Rasen in Madrid

Bayerns Trainer Pep Guardiola weist die Kritik seiner Spieler am Rasen im Estadio Vicente Calderón zurück. Nach der 0:1 Niederlage des Bundesligisten gegen Atlético Madrid beschwerten sich viele Bayern-Profis über einen „stumpfen Rasen“.

Bayerns Trainer Pep Guardiola hat die Kritik seiner Profis am schlechten Untergrund beim Champions League Halbfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid zurückgewiesen: „Der Rasen ist der Rasen. Wir müssen uns anpassen. Wenn die UEFA das akzeptiert, müssen wir das auch akzeptieren.“ sagte der Spanier nach der 0:1 Niederlage in Madrid.

Die Spanier hatten nicht, wie sonst üblich, den Platz vor Anpfiff und in der Halbzeit gewässert. So wirkte der Platz stumpf, bei Ballaufsetzern nahm der trockene Rasen etwas Geschwindigkeit aus der Flugkurve: „Wenn der aufkommt, musst du aufpassen, dass er dir nicht ins Gesicht springt.“ sagte Thomas Müller nach dem Spiel. Auch Kapitän Philipp Lahm beschwerte sich: „Wir haben uns am Anfang sehr schwer getan. In der zweiten Halbzeit haben wir uns viele Möglichkeiten erarbeitet. Wir haben nie damit gerechnet, dass wir so viele Torchancen bekommen. Leider haben wir kein Tor gemacht. Der Platz war sehr stumpf. Im Rückspiel können wir ein besseres Passspiel aufziehen.“

Ja, im Rückspiel am kommenden Dienstag in der Allianz Arena erhofft sich der Rekordmeister einen besseren Untergrund: „Wir können dort den Ball schneller bewegen. Die langen Bälle von Atlético hinter die Abwehr werden auch nicht immer ankommen, wenn der Rasen nass ist“ sagte Thomas Müller zynisch. Abschließend meldet sich auch Torwart Manuel Neuer zu Wort: „Es ist gut, dass wir Wasser auf den Platz machen können, dass der Ball schneller laufen kann. Der Ball blieb hier stehen.“

Im Rückspiel am Dienstag freuen wir uns auf effektivere und bessere Bayern. Im gestrigen Hinspiel enttäuschte der Rekordmeister trotz hoher Ballbesitzquote und verlor 0:1.

Foto: Thinkstock, 153491620, iStock, StudioQ1