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Bundesligafussball

RB Leipzig sieht sich beim HSV nicht in Favoritenrolle

Leipzig – RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl wird beim Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Freitag (20.30 Uhr) personell rotieren. Das kündigte der 50-Jährige angesichts der hohen Belastungen einiger Nationalspieler wie Timo Werner, Emil Forsberg und Naby Keita an.

«Wir haben Überlegungen, bei den Spielern, die sehr viel gespielt haben», sagte der Österreicher. Er will das letzte Training abwarten, ehe er seine Startelf bestimmt. «Das wird angesichts der Belastung die große Herausforderung in dieser Saison, die richtige Qualität auf den Platz zu bringen und die Spieler, die richtig fit sind.»

Auch Werner und Top-Vorlagengeber Forsberg seien nicht «unantastbar». Aber Nationalstürmer Werner dürfte angesichts seiner derzeitigen Top-Verfassung gesetzt sein. Auf der Zehnerposition habe Hasenhüttl mit Bruma und Last-Minute-Neuzugang Kevin Kampl sehr gute Alternativen. «Kevin hat gezeigt, dass er sofort da ist und mit ihm zu rechnen ist», sagte der RB-Coach. Der in der Vorsaison lange verletzte Lukas Klostermann, der mit der U21-Auswahl unterwegs war, dürfte in der Abwehr wohl definitiv eine Pause bekommen.

In der Vorsaison hatte der Champions-League-Debütant aus Sachsen mit dem 4:0 gegen den HSV den höchsten Auswärtssieg der Saison gefeiert, dann aber zu Hause überraschend mit 0:3 die höchste Heimniederlage kassiert. «Das letzte Spiel haben sie klar dominiert, damit haben wir die Favoritenrolle geklärt. Wir brauchen eine Topleistung und müssen vieles richtig, um diesmal zu bestehen», sagte Hasenhüttl, der einen selbstbewussten Gegner erwartet.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

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