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Bundesligafussball

Sebastian Freis wechselt zum 1. FC Köln – dort droht die Bank

Der Wechsel von Sebastian Freis zum 1. FC Köln ist perfekt. Der Stürmer wird den Karlsruher SC zum Saisonende ablösefrei verlassen und in der Domstadt einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben. Doch der Wechsel des 23-Jährigen birgt auch einige Risiken – die Bank droht.

Schließlich hat FC-Trainer Christoph Daum in der kommenden Saison fast ein Überangebot an Stürmern. Dabei dürfte wohl kein Zweifel daran bestehen, dass Rückkehrer Lukas Podolski einen Stammplatz sicher hat. Zudem überzeugt Milivoje Novakovic in der laufenden Saison und ist mit 12 Toren Köln gefährlichster Angreifer. Das Duo wird den FC-Sturm bilden.

Zudem sind da ja noch Manasseh Ishiaku und Sergiu Radu, die mit Sicherheit nicht kampflos das Feld räumen werden. Es sein denn, der 1. FC Köln trennt sich von einem. In diesem Fall hat wohl Ishiaku, der die komplette Hinrunde verletzungsbedingt fehlte, die besseren Karten auf einen Verbelib.

In Karlsruhe genießt Freis das volle Vertrauen von Trainer Edmund Becker und ist mit sieben Treffern torgefährlichster Mann der Badener.

Freis, der seit neun Jahren für den KSC auf Torejagd geht, gastierte am Wochenende mit seinem Team in Köln (0:0). Dabei war für den Spieler mit der Rückennummer 18 schon zur Halbzeit Schluss. „Er hat sich total unwohl gefühlt, ihm wurde schwarz vor Augen. Es wäre unverantwortlich gewesen, ihn weiterspielen zu lassen“, erklärte Becker.

Vielleicht wollte er seinem künftigen Arbeitgeber aber auch kein Einschenken.

Eure Meinung: Wird sich Sebastian Freis beim 1. FC Köln einen Stammplatz erkämpfen?