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Bundesligafussball

Shoot-outs und Zeitstrafen – Fifa diskutiert über neue Fußballregeln

Shoot-outs und Zeitstrafen – Fifa diskutiert über neue Fußballregeln

Der internationale Fußballsport ist in Bewegung – 2017 ist schon jetzt ein Jahr der Veränderungen. Nachdem die Fifa kürzlich die Teilnehmerzahlen der WM revolutionierte, drohen nun weitere Reformen in Bezug auf die Spielregeln. So könnte der klassische Elfmeter wegfallen und durch sogenannte Shoot-outs ersetzt werden. Auch über die Einführung von Zeitstrafen wird nachgedacht.

Ehrlicher Fußball mit mehr Dynamik: Mehr Spannung durch neue Spielregeln?

Marco van Basten, technische Direktor des Fußball-Weltverbandes FIFA, äußerte gegenüber der „Sport Bild“, dass es gilt, den Fußball zu verbessern und so das Spiel „ehrlicher, dynamischer, interessanter zu machen“.

Derzeit wird über die Einführung von Zeitstrafen, wie beim Basketball oder Hockey diskutiert. Die Gelbe Karte würde entfallen und kleinere Vergehen wie Trikotziehen und Handspiel abseits vom Strafraum hätten eine kurze Zwangspause zur Folge.

Außerdem denkt die FIFA über weitere Regeländerungen nach. Marco van Basten spricht über Shoot-outs, eine spannende Alternative zum Elfmeterschießen. Er erklärt, dass „jede Mannschaft fünf Versuche habe: Der Schiedsrichter pfeift, dann läuft der Spieler aus 25 Metern auf den Torwart zu. Innerhalb von acht Sekunden muss die Aktion abgeschlossen sein. Der Torwart darf den Strafraum nicht verlassen, wenn er pariert, ist es vorbei.“ Die Variante ähnelt mehr einer eins-gegen-eins-Situation, wie im richtigen Spiel und ist dadurch spannender für die Zuschauer.

Auch für Fans von Fußballwetten böten die Regeländerungen ganz neue Möglichkeiten. Wer kassiert die nächste Zeitstrafe? Online-Sportwettanbieter wie Leo Vegas, die auf Vergleichsportalen zum Spitzenfeld gehören, finden Wetthungrige auf https://www.wettenerfahrungen.com/.

Fifa im Reformrausch: WM 2026 erstmalig mit 48 Teams

Anfang Januar wurde entschieden: Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer wird 2026 erstmalig zu einer Mega-Veranstaltung mit 48 anstatt 32 Mannschaften. Die Entscheidung ist ganz im Sinne des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino. Der Nachfolger von Sepp Blatter erhofft sich damit eine Qualitätssteigerung. Der Austragungsort ist zwar noch unbekannt, eine Entscheidung ist erst 2020 zu erwarten. Doch nachdem Europa und Asien nicht infrage kommen, sehen Experten die USA als Favorit. Mittel- und Südamerika, Afrika und Ozeanien wären zudem denkbar.

Durch die größere Teilnehmerzahl wird es zu mehr Spielpartien kommen. Eine Steigerung von 64 auf 80 steht bereits fest. Der Turnierzeitraum soll gleichbleiben. Bei Fußballexperten stößt die Neuerung nicht auf Begeisterung. Bayern Trainer Carlo Ancelotti sieht die Gefahr, dass durch mehr Außenseiter, vor allem aus dem asiatischen und südamerikanischem Raum sowie der ozeanischen Staaten, langweile Partien zustande kämen. So sieht es auch Bundestrainer Jogi Löw. Zu viele Teams würden zu einem zähen Turnier und wesentlich mehr Organisationsaufwand führen.

Bildquelle: Thinkstock, 465318329, iStock, Aksonov