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Bundesligafussball

SPD kritisiert Tönnies-Auftritt in Staatskanzlei

Düsseldorf – Ein öffentlicher Auftritt von Clemens Tönnies, der seit Anfang August sein Amt als Schalke-Chef ruhen lässt, in der Düsseldorfer Staatskanzlei hat Kritik der SPD hervorgerufen. Tönnies war zur Verleihung des Landesverdienstordens an Bayern-Torwart Manuel Neuer gekommen.

Danach posierte Tönnies für ein Foto mit Neuer und Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), das die Staatskanzlei veröffentlichte. «Deplatziert», twitterte die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Sarah Philipp.

Tönnies hatte Anfang August nach Rassismus-Vorwürfen angekündigt, sein Amt als Vereinschef für drei Monate ruhen zu lassen. Die Frist läuft in knapp einer Woche aus.

Der «Rheinischen Post» sagte Tönnies, er sei «niemals von der Bildfläche verschwunden. Ich bin immer Schalker durch und durch.» Tönnies weiter: «Als mich Manu gefragt hat, ob ich kommen will, habe ich natürlich keine Sekunde gezögert. Er ist einfach ein guter Junge.» Zu den Vorwürfen der SPD wollten weder Tönnies noch der FC Schalke auf dpa-Anfrage Stellung beziehen.

Die SPD-Landtagsabgeordnete hatte getwittert: «Läuft bei Clemens #Tönnies: Im August rassistische Entgleisung, dann 3 Monate angeordnete Tauchstation, gestern öffentliches Comeback in Laschets Staatskanzlei & gemeinsames Foto mit dem Ministerpräsidenten. Deplatziert!»

Fotocredits: David Young
(dpa)

(dpa)

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