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Bundesligafussball

Stindl hat Nationalmannschaft noch nicht abgeschrieben

Düsseldorf – Nach dem perfekten Bundesliga-Comeback hat Lars Stindl auch seine Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft nicht abgeschrieben.

«Natürlich bleibt die Nationalelf ein Thema für mich. Wenn man da mal dabei war, möchte man sehr gerne wieder dahin», sagte der Mannschaftskapitän von Borussia Mönchengladbach der «Bild»-Zeitung. Stindl, der mit drei Treffern wesentlichen Anteil am Sieg der DFB-Elf beim Confed-Cup 2017 hatte, absolvierte sein bislang letztes Länderspiel beim 0:1 im WM-Test im März in Berlin gegen Brasilien.

«Aber im Moment liegt mein Fokus voll auf Gladbach und darauf, möglichst bald wieder über die volle Distanz gehen zu können», sagte der 30-Jährige, der nach seiner fünfmonatigen Verletzungspause wegen eines Syndesmosebandrisses beim 3:0-Sieg in München erstmals wieder in der Liga zum Einsatz kam und gleich einen Treffer zum Erfolg beisteuern konnte.

In welcher Rolle Trainer Dieter Hecking seinen Kapitän zukünftig einplant, ist noch offen. «Mal sehen, was der Trainer so vorhat. Die Stürmerrolle interpretiere ich ja ein bisschen anders als der ein oder andere, lasse mich etwas mehr fallen. Aber auch die Rolle im Mittelfeld liegt mir», sagte Stindl vor der Partie Mainz 05 am Sonntag (18.00 Uhr).

Auch WM-Teilnehmer Marvin Plattenhardt will sich über Leistungen bei Hertha BSC wieder für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft empfehlen. «Ich will jetzt erst Recht wieder auf mich aufmerksam machen. Das geht am besten mit Torvorlagen und Toren. So versuche ich mich wieder in den Kader zu spielen», sagte der 26 Jahre alte Linksverteidiger der «Bild»-Zeitung. «Die Entscheidung, mich einzuladen, liegt beim Bundestrainer. Darauf arbeite ich hin.»

Plattenhardt hat bislang sieben Länderspiele absolviert und stand beim 0:1 zum Auftakt gegen Mexiko bei der WM in Russland in der Startformation. «Wenn man einmal bei so einem großen Turnier dabei war, dann ist der Hunger groß, das nochmal zu erleben», sagte er.

Bei den ersten Länderspielen nach dem Vorrunden-Aus stand Plattenhardt verletzt nicht zur Verfügung, für die beiden Nations-League-Auftritte in den Niederlanden und in Frankreich wurde er von Joachim Löw nicht nominiert.

Beim Berliner Bundesligisten konnte der Abwehrspieler diese Saison noch nicht vollends glänzen. «Er kann mehr, er muss mutiger sein», sagte Hertha-Coach Pal Dardai nach dem 0:0 beim FSV Mainz 05 vor der Länderspielpause. «Marvin kann noch mehr, und ich erwarte es auch von ihm.»

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

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