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Bundesligafussball

Strafen für Eintracht Frankfurt und 1. FC Nürnberg

Das Sportgericht des DFB hat seine Urteile für Vorfälle im Spiel Frankfurt gegen Nürnberg schnell getroffen. In diesem Spiel hatten Fans des FCN mehrere Feuerwerkskörper aufs Spielfeld geworfen und Schiedsrichter Gagelmann zu einer halbstündigen Unterbrechung gezwungen. Das Gericht verhängte über Frankfurt eine Geldstrafe über 25000€, während Nürnberg gar 50000€ bezahlen musste. In einer Mitteilung des DFB wird beiden Vereinen „mangelnder Schutz des Schiedsrichters, der Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten“ vorgeworfen. Besonders Nürnberg steht von nun an unter Beobachtung und darf sich solche Vergehen nicht noch mal erlauben, da es im Urteil desweiteren heißt, dass „eine Platzsperre, ein Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit bei einem erneuten gravierenden Vorfall“ verhängt werden kann.
Da beide Vereine das Urteil umgehend anerkannten, ist es rechtskräftig.
Ins Stadion geschmuggelte Feuerwerkskörper sind ein Problem, dass immer wieder unterschätzt wird. Deutschland hat zwar nicht so viel damit zu kämpfen wie manch anderes Land, was solche Gegenstände aber anrichten können, konnte man 2005 sehen, als Energie-Coach Petrik Sander ein Knalltrauma erlitt, als ein Knallkörper neben ihm detonierte.