Fußball-Jungprofi Andreas Ottl ist auf dem Boden geblieben. In einem Team voller Stars fährt der 25 -jährige Mittelfeldspieler vom FC Bayern München lieber Retro-Roller statt teure Sportwagen und auch sonst arbeitet er leise, aber zuverlässig.

Andreas Ottl ist umgeben von Multimillionären und dennoch bodenständig geblieben. Der gebürtige Münchener ist mittlerweile 25 Jahre alt und seit der Saison 2005 bei den Profis des FC Bayern München unter Vertrag.
Andreas Ottl beim FC Bayern München
Als ein echter bayerischer Fußballer gibt es wohl nichts besseres, als für den erfolgreichsten Fußballklub der Republik zu kicken, den FC Bayern München. Seit seiner Kindheit spielt Andreas Ottl mittlerweile für den Münchener Traditionsverein. Er durchlief die Jugendmannschaften, kam 2002 in die Regionalliga-Mannschaft und 2005 ins Profiteam.
Sein Fußball Bundesliga-Debüt gab Andreas Ottl am 13. August 2005 gegen Bayer 04 Leverkusen, in der zweiten Halbzeit kam er für Hasan Salihamidžić ins Spiel. Sein erstes Bundesligator schoss er im Mai 2006 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Auf der Position im defensiven Mittelfeld schaffte sich Ottl Respekt innerhalb der Mannschaft, doch unter Trainer Louis van Gaal konnte er sich mannschaftsintern nicht gegen seine Konkurrenz durchsetzen.
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27. Juli 2010

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Der HSV hat Trainer Bruno Labbadia entlassen. Die Norddeutschen zogen nach der peinlichen 1:5-Schlappe bei 1899 Hoffenheim die Reißleine und haben sich mit sofortiger Wirkung vom 44-Jährigen getrennt. Die Liste der Nachfolgekandidaten ist lang und u.a. mit Jogi Löw prominent besetzt.
Die Trennung von Labbadia hatte sich beim HSV schon seit einigen Wochen angedeutet. In der Bundesliga rutschten die Rothosen aus den Plätzen für den internationalen Pokal und auch spielerisch wirkte die Mannschaft blutleer. Der Trainer ist in solch einer Situation natürlich immer die ärmste Sau, doch so läuft nun mal das Fußballgeschäft.
Moniz als Interimstrainer
Als Nachfolger wird vorerst Technik-Trainer Ricardo Moniz das Training leiten. Vor allem im Hinblick auf das Halbfinal-Rückspiel in der Europa-League beim FC Fulham (Hin 0:0; Donnerstag ab 21.05 Uhr live auf SAT.1) wollte man mit dem Trainerwechsel ein Zeichen setzen und hofft, dass so mehr aus der Mannschaft rauszuholen ist.
HSV mit hohem Trainerverschleiß
Dennoch kommt die Entlassung von Bruno Labbadia, der erst vor Saisonbeginn das Zepter von Martin Jol übernommen hat, nicht überraschend. Die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer stimmte nicht mehr und bei den Fans hatte der ehemalige Torjäger schon seit Wochen seit Kredit verspielt. Was bleibt ist die traurige Tatsache, dass der HSV weit von einem kontinuierlich arbeitenden Verein entfernt ist. Der Verschleiß von sechs Trainern in den letzten sechs Jahren spricht eine deutliche Sprache. Kein Wunder, dass auch die Vereinsbosse im Fadenkreuz der Kritik stehen.
Wer wird neuer Trainer beim HSV?
Wer neuer Trainer beim HSV wird, ist derzeit noch vollkommen offen. Zuletzt geisterte immer wieder der Name Jogi Löw durch die AOL-Arena. Schließlich hat sich der Bundestrainer mit dem DFB bislang auf keine weitere Zusammenarbeit nach der WM einigen können. Als weitere Kandidaten werden Bernd Schuster, Fatih Terim, Steve McLaren und Felix Magath gehandelt.
Eure Meinung: Wer soll neuer Trainer beim HSV werden?
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26. April 2010

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Nach sechs Niederlagen in Folge und dem Ausscheiden im DFB-Pokal hat Hertha BSC die Reißleine gezogen und Trainer Lucien Favre entlassen. Mit ihm muss auch dessen Co-Trainer Harald Gämperle seinen Hut nehmen. Auf der Nachfolgeliste stehen bereits vier Namen.
Schon bitter. Vor vier Monaten war Favre in Berlin noch der gefeierte Held. Er hatte mit einer eher mittelmäßigen Mannschaft lange vom Deutschen Meistertitel träumen dürfen. Und nun wurde der Schweizer wegen Erfolglosigkeit entlassen.
Der Schritt ist nach den letzten Wochen und den schwachen Leistungen der Mannschaft natürlich nachvollziehbar. “Vor allem die letzten beiden Niederlagen in der Bundesliga mit neun Gegentoren haben mich zu der Überzeugung gebracht, dass dieser Schritt notwendig ist”, erklärte Herthas Manager Michael Preetz.
Leistungsträger gingen weg
Doch dabei darf nicht vergessen werden, dass im Sommer mit Josip Simunic, Andrey Voronin und Marko Pantelic drei wichtige Spieler den Verein verlassen haben. Mit dem vorhandenen Spielermaterial hatte es Favre schwer, an die Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen.
Kurzum: Wenn die Qualität im Kader fehlt, kann kein Trainer der Welt Wunderdinge erreichen.
Angesichts der Leistungen einiger Spieler, kommt dabei durchaus der Verdacht auf, dass einige nicht hundertprozentig für ihren Trainer spielten.
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28. September 2009

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Nach der Entlassung von Trainer Marcel Koller läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Wunschtrainer dürfte wohl Hermann Gerland sein. Aber auch die Namen Mike Büskens und Mirko Slomka kursieren durch das Revier.
Doch erst einmal bleibt festzuhalten, dass die Entlassung von Koller vielleicht etwas überhastet war. Natürlich sieht kein Verantwortlicher oder Fan seine Mannschaft dreimal in Folge verlieren, doch immerhin hießen u.a. die Gegner Leverkusen oder Hoffenheim – also Mannschaften aus der oberen Tabellenregion.
Zudem darf nicht vergessen werden, dass der VfL Bochum immer noch der VfL Bochum ist. Der Verein verfügt über den zweitniedrigsten Etat der Liga, da darf Wunschdenken nicht mit dem realistisch machbaren verwechselt werden. Und Bochum gehört immer zu den Abstiegskandidaten.
Außerdem war es Koller, der das Team in die Bundesliga führte und danach die Plätze 8, 12 und 14 belegte. Doch auf der anderen Seite machen sich nach über vier Jahren auch Abnutzungserscheinungen breit. Zudem hatte Koller ein schweres Standing bei den VfL-Fans, so dass die Entlassung nicht wirklich überraschend kam.
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22. September 2009

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Lothar Matthäus ist ein heißer Kandidat auf den Trainerposten bei Hannover 96. “Noch-Trainer” Dieter Hecking steht demnach kurz vor dem Aus.
Das wäre der Hammer! Lothar Matthäus als neuer Trainer bei Hannover 96! Durchaus vorstellbar. Schließlich wird die Kritik an Hecking größer und “Loddar” sucht mal wieder einen neuen Verein.
Treffen mit Schmadkte
Immer wieder hat Matthäus mit einem Trainerposten in der Bundesliga geliebäugelt. Doch immer wieder fing er sich einen Korb ein. In Hannover könnte es nun mit dem ersten Trainerposten in der Bundesliga klappen. Denn angeblich gab es bereits laut der “Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen” ein Treffen zwischen Matthäus und H96-Sportdirektor Jörg Schmadtke in einem Cafe am Flughafen in Langenhagen.
Stagnation unter Hecking
Die Tage von Hecking sind offenbar gezählt. Nicht ungewöhnlich, schließlich konnte der 44-Jährige seit seiner Amtsübernahme im September 2006 keinen sportlichen Aufwärtstrend einleiten und der Verein gehört weiter zu den grauen Mäusen der Liga. Nach der 0:1-Auftaktpleite bei Hertha BSC wird das kommende Spiel gegen Aufsteiger Mainz 05 wohl zum Schicksalsspiel für Hecking.
Auch Belgrad an Matthäus dran
Doch nicht nur Hannover scheint an Matthäus interessiert zu sein.
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13. August 2009

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Paukenschlag beim FSV Mainz 05! Der Aufsteiger hat völlig überraschend Trainer Jörn Andersen entlassen. Die 1:2-Pokalpleite beim Viertligisten VfB Lübeck soll dabei nicht den ausschlaggebenden Grund geliefert haben.
Die neue Bundesliga-Saison hat noch nicht mal angefangen und schon gibt es die erste Trainerentlassung. Erwischt hat es Jörn Andersen, der, wie die “Bild” berichtet, seinen Platz in Mainz räumen muss.
Die Ursachen sollen dabei im angespannten und zerrütteten Verhältnis zur Mannschaft liegen. Zudem war der Vorstand mit der Vorbereitung der 05er unzufrieden und entsprechend gab es zuletzt vermehrt Kritik an den Trainingsmethoden des 46-Jährigen.
So wird im angekreidet, das während der Vorbereitung mitunter 14 Spieler verletzt ausfielen. Auch die Tatsache, dass Andersen Keeper Dimo Wache zum Mannschaftskapitän ernannte und ihn im Pokal gegen Lübeck auf die Bank setzte, sorgte für Unmut. Genau wie die Tatsache, dass er den Spielern angeblich verboten hat, Privatfotos in ihren Schränken zu platzieren.
Das Aus im DFB-Pokal könnte das i-Tüpfelchen gewesen sein.
Erst im letzten Sommer hat Andersen den Posten bei Mainz 05 als Nachfolger von Jürgen Klopp übernommen und die Rheinhessen auf Anhieb in die Bundesliga geführt. Doch das ist Schnee von gestern.
Vorübergehend wird der bisherige U19-Trainer Thomas Tuchel das Training leiten.
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3. August 2009

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Christoph Daum ist nicht mehr länger Trainer des 1. FC Köln. In einer Nacht und Nebel Aktion hat der 55-Jährige seinen Abschied bekannt gegeben und wird zu seinem alten Klub Fenerbahce Istanbul wechseln.
Diese Nachricht hat eingeschlagen wie eine Bombe. Ähnlich wie der Fall Martin Jol oder Felix Magath. Anzeichen gab es im Fall Daum auch keine. Vor allem, da der Verein durch die Verpflichtung von Lukas Podolski dem Wunsch des Trainers nachging, wofür der Verein tief in die Tasche greifen musste. Und nun lässt er die Domstädter im Stich.
Aber so läuft nun mal das Fußballgeschäft. Neben der sportlich besseren Perspektive wird Daum zugleich wesentlich mehr Gehalt geboten. Die Rede ist von 3,5 Millionen Euro netto. Beim 1. FC Köln waren es vergleichsweise bescheidene 2,4 Millionen brutto.
Fenerbahce blickt auf eine enttäuschende Saison zurück (4. Platz in der Süper Lig) und hat kürzlich erst den spanischen Europameister-Trainer Luis Aragones vor die Tür gesetzt. Zudem wird Daum am Bospurus verehrt, nachdem er Fener in der Zeit von 2003 bis 2006 zu zwei Meisterschaften geführt hat.
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2. Juni 2009

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Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern und nun ist es perfekt: Felix Magath wird in der kommenden Saison neuer Trainer beim FC Schalke 04. Zudem wird der 55-Jährige, wie schon beim VfL Wolfsburg, auch den Posten des Managers bekleiden. Bei den “Wölfen” gibt es derweil drei Favoriten auf die Magath-Nachfolge.
Magath erhält bei den Königsblauen einen Vertrag bis 2013 ohne jede Einschränkung. Über die Höhe des Gehalts gab es zuletzt viele Spekulationen. Allem Anschein nach wird Magath fünf Millionen Euro verdienen, das Doppelte was er noch in Wolfsburg bekam.
Der finanzielle Aspekt dürfte Magaths Entscheidung sicher leichter gemacht haben. Denn sportlich läuft es in Wolfsburg prächtig. Seit seiner Übernahme 2007 hat er die Mannschaft kontinuierlich verbessert und steht jetzt sogar vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. In Schalke hingegen blickt man auf eine trostlose Saison zurück und eine Teilnahme am Europapokal ist fast unmöglich.
Doch die Knappen wieder in die Erfolgsspur zu führen, ist mit Sicherheit auch eine interessante wie reizvolle Aufgabe.
Während die Schalker, die schon vor mehreren Wochen die Zusage von Magath bekamen, ihre Trainersuche beenden können, ist diese in Wolfsburg voll im Gange. Nachdem eine Verpflichtung von Frank Rijkaard wohl vom Tisch ist, sind nun der derzeit arbeitslose Armin Veh, DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und Köln-Trainer Christoph Daum die heißesten Kandidaten.
Vor allem Daum werden gute Chancen zugeschrieben. Sein Vertrag verfügt über eine Ausstiegsklausel. Und mit Wolfsburg in der kommenden Saison Champions League zu spielen, dürfte ebenfalls eine interessante wie reizvolle Aufgabe sein.
Weitere Infos und News zu Felx Magath auf bundesliga.blog
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6. Mai 2009

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Das Trainerkarussell hat auf der Zielgeraden der Meisterschaft mächtig Fahrt aufgenommen. Mit dabei Louis van Gaal, Frank Rijkaard, Mirko Slomka, Ralf Rangnick, Jürgen Klinsmann und Felix Magath.
Uns stehen scheinbar spannende Trainerentscheidungen ins Haus. Hier mal einen kleinen Überblick über die Brennpunkte und dazugehörige Spekulationen.
Fangen wir mit dem FC Bayern an. Jupp Heynckes feierte am Wochenende ein gelungenes Debüt und die Bayern einen 2:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladach. Doch Don Jupp bleibt nur bis Saisonende und wird wohl aller Voraussicht nach von Louis van Gaal abgelöst. Der Niederländer soll nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ schon einen Vertrag unterschrieben haben, das Dementi folgte aber umgehend. Dennoch scheint sich da was anzubahnen.
Kommen wir zum Ligaprimus VfL Wolfsburg. Obwohl der Werksklub die Meisterschale vor Augen hat, steht eine Trennung von Felix Magath bevor. Der Wölfe-Coach will ja wohl unbedingt zum FC Schalke. Dort würde man sein gefordertes Gehalt von 5 Millionen Euro (Wolfsburg zahlt 2,5 Mio.) zahlen und Magath würde in Personalunion Trainer und Manager werden.
Und wer wird Magath-Nachfolger in Wolfsburg? Hier kommt Frank Rijkaard ins Spiel.
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4. Mai 2009

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Nun ist es perfekt: Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer des FC Bayern. Die Bayern-Bosse sahen sich nach der 0:1-Heimpleite gegen den FC Schalke 04 zum Handeln gezwungen, um die Saison noch zu retten. Für die restlichen fünf Spiele wird ab sofort Jupp Heynckes das Training übernehmen.
Die zehnmonatige Liaison zwischen Klinsmann und Bayern wird wohl als eines der größten Trainermissgeschicke in die Geschichtsbücher eingehen. Verkorksten Saisonstart (nur zwei Siege aus den ersten sieben Spielen), Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal (2:4 gegen Bayer Leverkusen), peinliches Scheitern in der Champions League gegen den FC Barcelona und in der Bundesliga derzeit nur Dritter. Das hatten sich alle Beteiligten wohl anders vorgestellt.
Die Klinsmann-Trennung lag schon lange in der Luft. Auch im Großteil des FCB-Fanlagers wird man über diesen Schritt nicht traurig sein. Mehrten sich doch „Klinsmann-Raus“-Rufe in der Allianz-Arena.
Vielleicht hätte man dem 44-Jährigen noch etwas mehr Zeit geben können. Schließlich ernten Felix Magath beim VfL Wolfsburg und Lucien Favre bei Hertha BSC auch jetzt erst die Früchte ihrer Arbeit. Doch Klinsmann hat mit einigen ungünstigen Entscheidungen für eine negative Stimmung gesorgt. Man denke nur an das Torwart-Hickhack, die Akte Lukas Podolski oder Landon Donavan.
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27. April 2009

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