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Das ist der Wahnsinn: Carlos Eduardo wechselt für eine Ablösesumme von 20 Mio. Euro von1899 Hoffenheim zu Rubin Kasan aus Russland. Doch was machen die Kraichgauer mit dem Geldregen.

Carlos Eduardo. Foto: Aus dem Kraichgau by Wikipedia Carlos Eduardo ist zweifelsohne ein begnadeter Fußballer. Doch ist der Brasilianer wirklich 20 Mio. Euro wert? Für Rubin Kasan scheinbar schon. Die neureichen Russen legen sage und schreibe diese Summe für den 23-jährigen Mittelfeldspieler auf den Tisch, der 2007 für 8,5 Mio. Euro zu 1899 Hoffenheim wechselte.

Somit hat der Dorfverein gleich doppelt Grund zur Freude. Erst die fette Finanzspritze aus Russland und dann auch noch Werder Bremen mit 4:1 am ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison vom Platz gefegt und die Tabellenführung übernommen.

1899 Hoffenheim: Gündogan, Rudy und Ramos im Visier

Bereits vor Carlos Eduardo hat sich 1899 Hoffenheim auch von den Südamerikanern Maicousel und Franco Zuculini getrennt. Damit verfolgt Ralf Rangnick weiter den Weg, in Zukunft auf deutschsprachige junge Talente zu setzen. Die Ablöse für Eduardo soll entsprechend in neue Spieler investiert werden. Heiße Kandidaten sind dabei die beiden Mittelfeld-Talente Ilkay Gündogan (19 Jahre, 1. FC Nürnberg) und Sebastian Rudy (20 Jahre, VfB Stuttgart). Zudem ist damit zu rechnen, dass Hoffenheim bei Adrian Ramos einen erneuten Versuch unternimmt. Der Stürmer von Absteiger Hertha BSC wird schon lange mit dem Dorfverein in Verbindung gebracht.

20 Mio. Euro für Carlos Eduardo: Was sagt ihr zum Wechsel des Brasilianers nach Rubin Kasan? Ist er das Geld wert?

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Carlos Eduardo könnte wohl bald schon in der Serie A kicken. Der offensive Mittelfeldspieler von 1899 Hoffenheim steht beim AC Mailand hoch im Kurs. Aber auch ein russisches Team streckt seine Fühler nach ihm aus.

Kaka © Flickr / fortes Nach dem Verkauf von Kaka sind die Rossoneri auf der Suche nach neuen Kräfte für die Offensivabteilung. Nachdem alle Bemühungen um Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg vergebens waren, ist nun Carlos Eduardo das neue Bundeliga-Objekt der Begierde.

Hoffenheim als Sprungbrett
Und der Brasilianer, der auch einen italienischen Pass besitzt, dürfte einem Wechsel zu einem Spitzenverein nicht abgeneigt sein. Schließlich hat er immer wieder bekräftigt, dass 1899 Hoffenheim für ihn nur eine Zwischenstation in seiner Karriere darstellt. Und in der letzten Saison hat er meist durch starke Leistungen – 8 Tore, 6 Vorlagen in 25 Spielen – überzeugt.

Glück für das Rangnick-Team: Der AC Mailand würde mit einer Verpflichtung des 21-Jährigen auch bis zum nächsten Jahr warten. Man wolle aber in jedem Fall spätestens in der Winterpause Kontakt aufnehmen.

Zenit St. Petersburg mischt mit
Doch nicht nur der italienische Spitzenklub hat ein Auge auf den feinen Techniker mit dem dünnen Nervenkostüm geworfen. Denn auch Zenit St. Petersburg bekundete Interesse an Carlos Eduardo, dessen Marktwert bei rund 12 Millionen Euro liegt.

Eure Meinung: Zu welchem Klub sollte Carlos Eduardo wechseln?

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1899 Hoffenheim befindet sich im freien Fall. Der Herbstmeister wird in der Tabelle immer weiter durchgereicht. Von den Himmelsstürmern der Hinrunde ist nicht mehr viel übrig. Angesichts der Verletzungsprobleme irgendwo verständlich, doch der Rangnick-Elf fehlt es an Nerven. Bestes Beispiel Carlos Eduardo!

Ralf Rangnick © Wikipedia Der quirlige Mittelfeldspieler hat bei der 0:3-Heimpleite gegen Kellerkind VfL Bochum nach einem bösen Ellbogen gegen Philipp Bönig glatt Rot gesehen und wurde nun für fünf Spiele gesperrt. 1899-Mäzen Dietmar Hopp und Trainer Ralf Rangnick sind stinksauer. Die Nerven liegen blank!

“Meine Enttäuschung über ihn war sehr groß, weil ich wenig Verständnis habe, wenn jemand innerhalb von einem Jahr dreimal vom Platz fliegt. Ich hoffe, dass Carlos endlich erwachsen wird. Schließlich schadet er dem Verein, der Mannschaft und seiner Entwicklung”, polterte Milliardär Hopp in der “Bild”.

Denn schon in der Winterpause flog Carlos Eduardo im Freundschaftsspiel gegen den Hamburger SV nach wilder Prügelszene mit Ivica Olic vom Platz und wurde für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt.

Auch Rangnick lässt kein gutes Haar an seinem Schützling. “Die Aktion war für mich das Schlimmste überhaupt. Es ist zu erklären, aber nicht zu entschuldigen und zu tolerieren. Wir dachten, er sei auf einem guten Weg. Er hat schon letztes Mal eine saftige Geldstrafe bekommen, genutzt hat es nichts”, erklärte er dem “kicker“.

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Schock für Herbstmeister Hoffenheim! Vedad Ibisevic musste im Testspiel gegen den Hamburger SV kurz vor Abpfiff verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Dem Toptorjäger der Bundesliga droht eine mehrmonatige Zwangspause. Zudem lieferten sich zwei Akteure eine Prügelei während des Spiels.

Testspiel verloren, Vedad Ibisivic verloren! Doch angesichts der befürchtet schwere der Verletzung des 24-Jährigen, rückt die 0:2-Pleite (Tore: Collin Benjamin, Paolo Guerrero) in den Hintergrund. Der Torjäger, der erst nach dem Seitenwechsel zum Einsatz kam, musste kurz vor Spielende verletzungsbedingt runter.

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Miroslav Klose@by agrifian_photo/photobcket

Nachdem sich Bayern in den letzten Wochen immer weiter nach vorne arbeiteten, wollten sie nun gegen Leverkusen, einem direkten Konkurrenten um die Herbstmeisterschaft punkten, um sich im letzten Spiel vor der Pause gegen Hoffenheim eine gute Ausgangsposition zu geben.

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Am 13. Spieltag traf die Überraschungsmannschaft aus Hoffenheim auf den VfL Wolfsburg. Schöne Tore bekommen die Fans aus Hoffenheim ja häufiger zu sehen, aber das von Carlos Eduardo war eines der besonderen Sorte.

In einem von beiden Mannschaften, sehr intensiv geführtem Spiel setzten sich am Ende die Hoffenheimer mit 3:2 durch. Die Mannschaft von Ralf Rangnick ging drei Mal in Führung, doch die Wolfsburger gaben sich nie auf und kamen sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

In der 37. Minute war es Carlos Eduardo, der mit einem direkt verwandelten Freistoss unser Tor der Woche erzielte. Unhaltbar für Torwart Benaglio traf der Mittelfeldspieler ins rechte obere Eck, genau unter die Latte.

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Am 10. Spieltag der Fussballbundesliga konnten sich die Zuschauer mal wieder verwundert die Augen reiben. Der Aufsteiger Hoffenheim verzaubert die Liga weiter und erzielt Tore am Fliessband. Demba Ba traf gegen den VfL Bochum per Hacke zum zwischenzeitlichen 1:1.

Ralf_Rangnick©wikipedia
Die TSG 1899 Hoffenheim verzückt derzeit ganz Fussballdeutschland mit tollem Angriffsfussball und Traumtoren. Eines davon hat die Redaktion zum Tor der Woche gekürt.

Im Spiel gegen den VfL Bochum erzielte Demba Ba nach einem Pass von Eduardo ein sehenswertes Hackentor, das den Titel Tor der Woche verdient hat.

Am Ende gewann die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick nach einem 0:1 Rückstand mit 3:1 und zelebrierte vor allem in der zweiten Halbzeit sehenswerten Offensivfussball.

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podolski@by kelcip007/photobucket

Nach durchwachsenem Start in die Saison kehrte Klinsmann an diesem Spieltag gegen den KSC zurück zur Aufstellung der letzten Saison und gab van Bommel die Chance, wieder einzugreifen. Dieser nutzte sie auch und zeigte ein engagiertes Spiel. Matchwinner wurden jedoch zwei Spieler, die auch in der Nationalmannschaft zusammen wirbeln.

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Carlos Eduardo Marques – ein klangvoller Name, der in naher Zukunft in der Bundesliga kursieren wird. Er gehört einem der größten Talente Brasiliens und steht seit knapp einem halben Jahr bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag.

Carlos Eduardo Marques wurde am 18. Juli 1987 in Ajuricaba geboren und konnte trotz seiner Größe (1,70 Meter) schnell auf sich aufmerksam machen. Bereits in seiner Jugend wurde er von den Scouts des brasilianischen Traditionsklubs Gremio Porto Alegre entdeckt. Dort setzte sich der flinke Mittelfeldspieler recht schnell durch und gewann mit dem Team 2006 die brasilianische U-20-Meisterschaft. Solche Leistungen erregen natürlich Aufmerksamkeit, weshalb Carlos Eduardo ein Jahr später in der Profimannschaft von Porto Alegre debütierte.

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