Das Stadion am Bruchweg, die Heimspielstätte des 1. FSV Mainz 05, stellt zwar das kleinste Stadion der Bundesliga dar, dennoch ist die Atmosphäre einzigartig. Doch die Kultstätte soll bis Ende 2010 ausgedient haben. Dann soll das neue Stadion der 05er fertig sein.
Das Bruchwegstadion ist wahrhaftig ein Schmuckkästchen. Lediglich 20.300 überdachte Zuschauer fasst das Stadion, das noch aus der Vorkriegszeit stammt. Natürlich ist die Hütte sanierungsbedürftig, aber dennoch ist die Stimmung in den Heimspielen des FSV Mainz 05 immer extrem gut.

Fast immer ausverkauft
In der laufenden Saison war das Stadion so gut wie bei jedem Spiel ausverkauft. Doch nicht nur seit der Rückkehr in die Bundesliga zu Saisonbeginn, genießen die 05er ein hohes Fanaufkommen. Denn auch im letzten Zweitliga-Jahr strömten durchschnittlich 19.500 Fans an den Bruchweg.
Kleiner als BVB-Fankurve
Doch das Stadion am Bruchweg wird schon bald Geschichte sein. Die Mainzer sind aus wirtschaftlicher Sicht gezwungen, ein neues, größeres und moderneres Stadion zu bauen, um national konkurrenzfähig zu bleiben. Zur Verdeutlichung: In die Dortmunder Fankurve im Signal Iduna Park passen mehr Zuschauer, als in das gesamte Bruchwegstadion.
So wird das neue Stadion
Aber auch die neue Arena verspricht ein kleiner Fußballtempel zu werden.
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10. Oktober 2009

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Das easyCredit-Stadion vom 1. FC Nürnberg gehört aufgrund der Laufbahn nicht zu den reinen Fußballstadien. Dennoch ist das traditionsreiche Stadien architektonische sehr hübsch. Daher wollen wir euch mal ein paar Informationen zum ehemaligen Frankenstadion liefern.

Derzeit finden 47.500 Zuschauer Platz im weiten Rund, wobei sich die Kapazität aus 39.700 Sitz- und 7.800 Stehplätzen zusammenstellt. Alle Plätze sind komplett überdacht. Vor kurzen vermeldete der 1. FC Nürnberg, dass das easyCredit-Stadion künftig umgebaut werden soll.
1.000 neue Plätze
Dabei werden einige Sitzplätze in Stehplätze umfunktioniert. So sollen nach dem im Dezember 2009 beginnenden Umbau das Fassungsvermögen auf 48.500 Zuschauer (37.900 Sitz-, 10.600 Stehplätze) erhöht werden.
Die letzte Modernisierung fand hinsichtlich der WM 2006 statt. So wurde das Stadion für die insgesamt fünf WM-Spiele für rund 56 Millionen Euro auf Vordermann gebracht.
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4. September 2009

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Klein aber oho! So könnte man das badenova-Stadion vorstellen. Die Spielstätte des SC Freiburg ist für seine stimmungsvolle Atmosphäre bekannt. Wir wollen euch das Schmuckkästchen etwas näher vorstellen.
2004 wurden die Namensrechte verkauft und so trägt das einstige Dreisamstadion jetzt den Namen badenova-Stadion. Wie üblich stößt das bei den Fans auf wenig Gegenliebe und so nennt man das Stadion in der Fanszene einfach noch beim alten Namen.

Das Stadion liegt sehr idyllisch im Osten Freiburgs im Stadtteil Waldsee. Das Fassungsvermögen ist mit 25.000 komplett überdachten Plätzen (14.500 Sitz- und 10.500 Stehplätze) verhältnismäßig klein. Ein Umbau ist geplant, doch der gestaltet sich als schwierig.
Klage gegen Umbau
Die Vereinsbosse des SC Freiburg würden die Kapazität gerne auf 30.000 bis 40.000 Plätze ausbauen. Doch eine erfolgreiche Lärmklage der Nachbarschaft machte diesen Plänen bislang einen Strich durch die Rechnung. Man könnte zwar ein neues Stadion bauen, doch die Fans stemmen sich gegen diese Pläne.
Nähe zum Feld
Zu Recht - denn das badenova-Stadion ist eine Kultstätte und immerhin seit 1954 die Heimat des SC Freiburg. Zudem gibt es in keinem anderen Fußballstadion in Deutschland so eine Nähe zum Spielfeld. Nur 1,80 Meter trennen auf der Nordseite die Zuschauer vom heiligen Rasen – einmalig in Deutschland.
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16. August 2009

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Die Volkswagen Arena darf sich glücklich schätzen. Denn in keinem anderen deutschen Fußballstadion wird so ein schöner Offensivfußball zelebriert wie in der Heimstätte des VfL Wolfsburg. Grund genug, die Arena mal etwas genauer vorzustellen.

Mit einer Kapazität von 30.000 Plätzen gehört die Volkswagen Arena eher zu den kleineren Stadien der Bundesligisten. Doch der Stimmung tut das keinen Abbruch und die Fans sind richtig heiß auf die Wölfe.
Natürlich spielt der sportliche Erfolg mit dem Gewinn des Meistertitels in der letzten Saison eine große Rolle, doch auch in den Jahren zuvor, hat sich der Zuschauerschnitt kontinuierlich verbessert.
Steigender Zuschauerschnitt
Nachdem die Volkswagen Arena im Herbst 2002 für 53 Millionen Euro fertig gestellt wurde, stieg der Zuschauerschnitt beim VfL Wolfsburg rasant an. Das alte Stadion am Elsterweg hatte lediglich eine Kapazität von 17.600 Plätzen. In der letzten Saison lag der Schnitt bei 27.408 Zuschauern pro Heimspiel, was einer Verdoppelung im Vergleich zur alten Spielstätte darstellt. Und dank des sportlichen Erfolges verbuchte der VfL für die neue Saison einen neuen Rekord von 21.500 verkauften Dauerkarten.
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9. August 2009

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Deutschland hat wohl derzeit die schönsten Fußballstadien der Welt. Eines davon steht in Hamburg: die HSH Nordbank Arena. Wir wollen euch das Stadion des HSV mal etwas genauer vorstellen.
Die HSH Nordbank Arena hat nach dem Umbau, der 2001 für 64 Millionen Euro vollendet wurde, ein Fassungsvermögen von 57.000 überdachten Plätzen, wovon 10.000 als Stehplätze gestaltet wurden.

Bei den Fans sorgt das neue Stadion für viel Begeisterung. Schließlich war das alte Volksparkstadion nicht für seine tolle Atmosphäre und den Komfort bekannt. Doch das ist jetzt alles anders. Und ein Zuschauerschnitt von 54.775 in der letzten Saison spricht für sich.
Für Franz Beckenbauer gehört die HSH Nordbank Arena zu den “schönsten Europas”, womit der Kaiser sicherlich nicht Unrecht hat. Auch bei der UEFA findet der Fußballtempel hohen Anklang. So wurde es zum einen mit der Bestmarke von fünf Sternen versehen und zum anderen findet in der HSH Nordbank Arena 2010 das erste Finale der neu gestalteten Europa League statt.
Für die kommende Saison wurden schon weit über 30.000 Dauerkarten verkauft. Die alte Bestmarke aus dem Vorjahr wurde erneut geknackt. Und in Zukunft werden noch mehr Fans in der HSH Nordbank Arena Platz finden. Schließlich wird die Kapazität für 13 Millionen Euro auf 61.322 Plätze aufgestockt werden.
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5. August 2009

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Das Weserstadion ist nicht nur bekannt für seine gute Stimmung, sondern auch für seine idyllische Lage direkt an der Weser. Zurzeit laufen die Umbaumaßnahmen an der Spielstätte von Werder Bremen auf Hochtouren und die Fans dürfen sich auf ein tolles Stadion freuen.
Im Sommer 2010 soll es endlich so weit sein und das reine Fußballstadion ohne störende Tartanbahn im neuen Glanz strahlen. Geplant war, die derzeitige Kapazität von 42.100 auf 50.000 Plätze zu erweitern, doch aufgrund gestiegener Stahlpreise musste man von der Aufstockung Abstand nehmen.

Dach mit Solarzellen
Ein absolutes Novum ist die Einarbeitung einer Solarzellenanlage in das Dach, mit der ein Teil der benötigten Energie auf umweltfreundliche Weise gewonnen wird. Und an einen neuen Namen müssen sich die Fans auch nicht gewöhnen. Schließlich will Werder Bremen versuchen, die Umbaukosten in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro ohne den Verkauf der Namensrechte zu stemmen.
Werder hoch im Kurs
Für Werder wäre ein größeres Fußballstadion sicherlich wünschenswert. Schließlich lag der Schnitt in der eher enttäuschenden letzten Saison immerhin bei knapp 40.000. Und auch für die neue Spielzeit ist das Interesse ungebrochen groß. Der Klub stellte nach 25.000 verkauften Tickets den Verkauf ein.
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28. Juli 2009

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Die Castroper Straße genießt in Bochum Kultstatus. Denn dort steht das schmucke Stadion des VfL: das Rewirpower Stadion! Wir wollen euch die Spielstätte aus dem Ruhrpott mal etwas genauer vorstellen.
In seiner heutigen Form wurde das Stadion im Juli 1979 fertig gestellt. Ursprünglich hatte das ehemalige Ruhrstadion eine Kapazität von 49.522 Plätzen. Doch diese wurde im Zuge diverser Modernisierungsbaumaßnahmen auf derzeit 32.645 Plätze reduziert, wovon 16.756 als Sitzplätze dienen.

Das Rewirpower Stadion ist komplett überdacht und ist ein reines Fußballstadion. Zwar gibt es in der Bundesliga weitaus größere und auch modernere Stadien, doch dafür bringt die Kompaktheit einen Vorteil.
Denn kein Zuschauer sitzt weiter als 30 Meter vom Spielfeldrand entfernt. Zudem wird das Sichtfeld nicht durch irgendwelche Stützen behindert. Die Voraussetzungen für einen kleinen Hexenkessel liefert das Rewirpower Stadion allemal. Doch die Stimmung ist oft genau wie die sportliche Leistung des VfL Bochum meist nur mittelmäßig.
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23. Juli 2009

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Ende Mai 2005 wurde der Umbau des ehemaligen Waldstadions für 150 Millionen Euro abgeschlossen. Entstanden ist die Commerzbank-Arena - ein schönes und reines Fußballstadion.
Für die Namensrechte zahlte die Commerzbank AG rund 30 Millionen Euro an die städtische Betreibergesellschaft. Der Vertrag ist noch bis 2015 gültog.

Größtes Cabrio
Mit seinem Fassungsvermögen von 52.300 Plätzen gehört die Commerzbank-Arena zu den zehn größten Stadien in Deutschland. Es trägt auch den schönen Spitznamen “das größte Cabrio der Welt”. Grund hierfür ist 37.500 m² große Zeltdach, welches je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden kann.
Die Fertigstellung des neuen Stadion beflügelte in Frankfurt die Fans und auch die Eintracht. In der ersten Saison nach dem Umbau feierten die Hessen den Aufstieg in die Bundesliga und auch die Zuschauerzahlen gingen nach oben.
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19. Juli 2009

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Seit Juli 2004 trägt Borussia Mönchengladbach seine Heimspiele im Borussia-Park aus. Wahrscheinlich werden einige Nostalgiker den guten, alten Bökelberg vermissen, doch das neue Stadion ist auf jeden Fall eines der besten der Liga.
Der Bau des komplett überdachten Borussia-Park kostete 86,9 Millionen Euro. Am Ende entstand ein reines Fußballstadion mit Ober- und Unterrang, das für 54.067 Zuschauer Platz bietet. Diese unterteilen sich in 37.874 Sitz- und 16.193 Stehplätze.

8. Platz in der Zuschauertabelle
Die Kapazität im Vergleich zum Bökelbergstadion wurde somit um 20.000 erweitert. Und der Zuschauerboom hielt auch bei der Borussia Einzug. So waren es in der Aufstiegssaison 2008/09 im Schnitt 47.409 Fans, die zu jedem Heimspiel der Fohlen ins Stadion kam. Ligaweit liegt man damit auf dem achten Platz.
Über 25.000 Dauerkarten bereits verkauft
Auch in der kommenden Saison wird der Borussia-Park gut besucht sein. Nachdem bereits 25.500 Dauerkarten verkauft worden, zweitbestes Ergebnis der Bundesliga-Geschichte, wurde der Verkauf gestoppt.
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12. Juli 2009

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Die Bundesliga ist, nicht zuletzt durch die WM 2006 im eigenen Land, bekannt für ihre tollen Fußballstadien. Eines davon steht in Köln – Müngersdorf. Das Rhein-Energie-Stadion.
2003 wurde der Umbau, der 117,5 Millionen Euro gekostet hat, des einstigen “Müngersdorfer Stadion” vollendet. Entstanden ist ein reines Fußballstadion ohne Tartanbahn. Die Umbaumaßnahmen wurden etappenweise vollzogen, so dass der 1. FC Köln während dieser Zeit seine Heimspiele weiter an gewohnter Stelle austragen konnte.

Zuschauerschnitt
Insgesamt finden 50.374 Zuschauer Platz im Rhein-Energie-Stadion. Und dass sich der FC einer großen Fanbasis erfreuen kann, beweist die Tatsache, dass im Schnitt 49.021 Zuschauer in der letzten Saison den Weg ins Stadion fanden. Damit liegen die Kölner im ligaweiten Ranking auf dem 7. Platz.
Und durch die Rückholaktion des Volkshelden Lukas Podolski werden die Zuschauerzahlen mit Sicherheit auch in der kommenden Saison ein ähnliches Niveau erreichen.
Preise
Für die Dauerkarten müssen die FC-Fans, abhängig von der Kategorie, zwischen 110,- bis 740,- Euro berappen. Eine genaue Übersicht über die Preise findet ihr hier.
Anfahrt
Das Stadion lässt sich wunderbar mit Bus oder S-Bahn erreichen. Zuschauer, die lieber mit dem eigenen Pkw kommen wollen, können verschiedene Autobahnen nutzen bis zum Kölner Ring nutzen.
Danach einfach der Beschilderung “Ring Köln-Süd” oder “Ring Köln-West” auf der A4 oder A1 folgen.
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3. Juli 2009

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