Mesut Özil wird Werder Bremen verlassen. Denn die von SVW-Sportdirektor Klaus Allofs ausgerufene Ablösesumme für den 21-Jährigen liegt bei 16 Mio. Euro. Angesichts der internationalen Topteams, die um den Spielmacher werben, ist mit einem Wechsel in den kommenden Wochen zu rechnen.
Real Madrid, FC Barcelona, Inter Mailand, Manchester United, Arsenal London und auch Tottenham Hotspurs. Alles Spitzenklubs, die Interesse an Mesut Özil bekundet haben. Glaubt man den Gerüchten, ist Manchester United der große Favorit auf die Dienste von Mesut Özil. So könnte der deutsche Nationalspieler schon bald Stürmestar Wayne Rooney mit seinen Zauberpässen füttern.
Werder will 16 Mio. Euro für Mesut Özil
Bislang schwankten die Angaben über eine mögliche Ablösesumme für Özil, der noch bis 2011 Vertrag in Bremen hat, zwischen 9 bis 25 Mio. Euro. Laut „Bild“ liegt die Schmerzgrenze mit 16 Mio. Euro so ziemlich genau in der Mitte. Doch es ist davon auszugehen, dass durch den Transferpoker der finanzstarken Interessenten die Ablöse noch etwas in die Höhe getrieben werden wird.
Somit werden wohl gleich zwei WM-Shootingstars die Bundesliga in diesem Sommer verlassen. Denn neben Özil steht auch der Wechsel von Sami Khedira zu Real Madrid kurz bevor. Und die deutsche Nationalmannschaft hätte mit Özil (vielleicht ManUtd) und Khedira (Real Madrid) zwei Spieler bei zwei absoluten Topmannschaften.
Wohin wechselt Mesut Özil? Sicherlich eine der spannendsten Fragen im Transfersommer 2010. Der Spielmacher von Werder Bremen hat durch seine überzeugenden Auftritt bei der WM in Südafrika das Interesse einiger europäischer Topklubs geweckt. Doch Özil selber will in Bremen bleiben – vorerst!
Halb Europa jagt Mesut Özil. Der Filigrantechniker soll vor allem bei Manchester United und dem FC Barcelona auf der Liste ganz oben stehen. ManUtd hatte ursprünglich die Angel nach Wesley Sneijder ausgeworfen, doch der Holländer hat sich eindeutig zu Inter Mailand bekannt. Nun bieten die Engländer angeblich 30 Millionen Euro für den Offensivkünstler für einen sofortigen Wechsel. Barca hingegen verfolgt eine andere Strategie. Man wolle Özil zwar jetzt schon kaufen, doch der 21-Jährige soll auf Leihbasis noch ein Jahr an Werder Bremen ausgeliehen werden.
Özil will in Bremen bleiben
Alles interessante Gerüchte, doch es sieht so aus, als ob Werder ganz und gar auf einen Verkauf von Özil verzichtet. Der Deutsch-Türke soll seinen bis Ende Juni 2011 laufenden Vertrag an der Weser erfüllen. Aus Bremer-Sicht ist der Wunsch natürlich nachvollziehbar, wobei Özil im kommenden Sommer den Klub ablösefrei verlassen würde. Aber auch das Mittelfeld-Juwel selbst macht deutlich, dass er seinen Vertrag in Bremen erfüllen will.
Um aber einen Haufen Geld nicht einfach zu verschenken, wäre es zumindest mehr als sinnvoll, wenn sich Werder zumindest die Transferangebot wie das vom FC Barcelona genauer anhört. Angesichts der vielen Angebote, die für Mesut Özil kommen werden, ist fast ausgeschlossen, dass Werder ihn langfristig binden kann. Und die Bremer haben in der Vergangenheit immer wieder den Verkauf von wichtigen Spielern (bspw. Diego, Johan Micoud) immer auffangen können.
Eure Meinung: Zu welchem Klub sollte Özil wechseln? FC Barcelona, Manchester United oder vielleicht doch zum FC Bayern?
Mesut Özil ist in aller Munde. Vor allem nach seinem überragenden WM-Spiel gegen Australien (4:0) ist das internationale Interesse am Spielmacher von Werder Bremen gewachsen. Über 2011 hinaus wird man den Shootingstar definitiv nicht halten können.
Nachdem der FC Barcelona bereits seine Fühler nach Mesut Özil ausgestreckt hat, soll sich nun auch der italienische Triple-Gewinner Inter Mailand mit einer Verpflichtung des 21-jährigen Taktgebers beschäftigen. Kein Wunder, schließlich würde der Virtuose mit seiner Eleganz, Tempo, technischer Raffinesse, Kreativität und seine einzigartigen Pässen jedem Team der Welt gut zu Gesicht stehen.
Doch bis die WM in Südafrika für Deutschland noch nicht beendet ist – was hoffentlich erst am Finaltag am 11. Juli der Fall sein wird – will sich Özil nicht mit seiner sportlichen Zukunft befassen. Bei Werder Bremen würde man lieber gestern als heute den 2011 auslaufenden Vertrag mit dem Deutsch-Türken verlängern, doch das ist allein schon wegen der hohen Zahlungsbereitschaft im Ausland illusorisch. Spätestens im Sommer 2011 wird Özil zu einem der ganz großen Klubs wechseln.
Wenn Werder Bremen finanziell noch einmal groß abkassieren will, sollte man den Youngster im Sommer ziehen lassen. Doch es ist schon bitter für die Hanseaten. Erst letztes Jahr zog es Diego in die Ferne und mit Mesut Özil steht ein Jahr später der nächste Spielmacher vor dem Abschied.
Eure Meinung: Kann Werder Bremen Mesut Özil halten? Zu welchem Klub sollte er andernfalls wechseln?
Thomas Müller und Mesut Özil lieferten im WM-Auftaktspiel von Deutschland gegen Australien (4:0) eine grandiose Leistung ab. Mit diesem Mittelfeldduo kann die deutsche Elf sogar vom WM-Titel träumen.
Einfach zum mit der Zunge schnalzen. Thomas Müller, der vor einem Jahr noch bei den Amateuren des FC Bayern kickte, und Mesut Özil haben die Feuertaufe bestanden und waren die herausragenden Akteure beim souveränen 4:0-Erfolg Deutschlands gegen Australien.
Thomas Müller überragend
Natürlich zählt Australien nicht zur Creme de la Creme des internationalen Fußballs, doch auch die kampfstarken Aussies muss man erstmal so an die Wand spielen. Thomas Müller rechtfertigte von der erste Minute an, warum er den Vorzug vor Piotr Trochowski bekam: er kann kaum wie ein anderer Spielsituationen schnell erfassen und zugleich clever vollenden. Zudem trieb der 20-Jährige in seinem ersten Pflichtspiel für Deutschland seine Gegner mit pfiffigen Solis zur Verzweifelung und machte in typischer Müller-Manier seinem Ruf als Torjäger alle Ehre.
Mesut Özil erinnert an Lionel Messi
Und im Zentrum überragte Mesut Özil. Der Spielmacher von Werder Bremen war immer anspielbar, strahlte Ruhe am Ball aus und durch seine begnadete Technik, das Auge für die Spielsituation und seiner Finesse dirigierte der 21-Jährige das Spiel auch in schwierigen Situationen. Özil legte den Beweis ab, das er nicht umsonst den Spitznamen Lionel Messi trägt. Wenn er jetzt noch in punkto Chancenverwertung zulegt, wird er der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2010 noch viel Freude bereiten.
Bliebt zu hoffen, dass Müller und Özil nach ihrer bestandenen Feuertaufe auch gegen Serbien und Ghana ähnliches vollbringen können.
Eure Meinung: Was sagt ihr zur Leistung von Müller und Özil? Wie weit kommt Deutschland bei der WM 2010?
Mesut Özil erlebt bei Werder Bremen und bei der deutschen Nationalmannschaft einen kometenhaften Aufstieg. Ein Teamkollege glaubt sogar, dass der 20-Jäjhrige besser als Lionell Messi wird. Doch wie lange zaubert er noch in Bremen?
Die Entwicklung, die Mesut Özil in den letzten Wochen und Monaten genommen hat, ist schon fast unglaublich. Der Deutsch-Türke lässt den abgewanderten Diego in Bremen fast vergessen. Nach vier Spieltagen hat der feine Techniker jeweils drei Tore und Torvorlagen beigesteuert.
“Ein Riesenfußballer”
Kein Wunder, dass auch seine Teamkollegen in Lobesdudeleien ausbrechen. Vor allem Naldo: “Mesut trägt nicht umsonst den Spitznamen “Messi”. Er ist ein Riesenfußballer, die enge Ballführung, das Auge, die Pässe – klasse. Und im Gegensatz zu Lionel Messi, der schon ein fertiger Fußballer ist, hat Mesut seine Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. Mesut könnte sogar mal besser werden als Messi”, erklärte der Innenverteidiger der “Syker Kreiszeitung“.
Vertragsverlängerung? Nein, danke
Nur verständlich, dass Werder Bremen den 2011 auslaufenden Vertrag mit Özil gerne vorzeitig verlängern will. Doch für den Linksfuß kommt das derzeit nicht in Frage.
Diego steht ja schon länger auf der Einkaufsliste diverser europäischer Spitzenteams. Namentlich galt bislang immer Juventus Turin als großer Favorit auf die Dienste des 24-Jährige. Doch nun steigt mit Inter Mailand der zweite italienische Topklub ins Rennen um den kleinen Brasilianer ein. Dabei wollen sich die Nerazzurri gleich doppelt bei den Bremern bedienen.
Neben Diego hat das Team von Startrainer Jose Mourinho auch gleich ein Auge auf Mesut Özil geworfen. Das Duo soll für mehr Spielwitz und Finesse im Inter-Mittelfeld sorgen.
Spieler wie Esteban Cambiasso, Dejan Stankovic, Javier Zanetti oder Sulley Muntari sind natürlich alle erstklassigen Spieler. Doch ihre Stärke liegt eher im physischen Spiel als in der Kreativität.
Italienischen Medienberichten zufolge sind auch schon die ersten möglichen Ablösesummen durchgesickert. Demnach wäre Inter Mailand bereit für Diego 20 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.
Der DFB hat in diesen Stunden viel zu tun. Nach drei roten Karten am 12. Spieltag gilt es zudem, die Aktionen von Trainer Jürgen Klopp und Werder - Stürmer Claudio Pizarro zu bewerten.
Der Fall Stajner
Es war bereits die 89. Minute, in der sich der Mittelfeldspieler von Hannover 96 zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Der Kölner Fußballprofi Roda Antar zog Jiri Stajner zuvor am Arm und gab ihm einen leichten Schubser, woraufhin der Tscheche dem Kölner in die Magengegend schlug. Die nächsten drei Spiele seiner Mannschaft kann sich Stajner nun von der Tribüne aus ansehen.
Mesut Özil hat dank seiner starken Auftritte gegen den FC Bayern (5:2) und 1899 Hoffenheim (5:4) einen kometenhaften Aufstieg erfahren. Kein Wunder, dass die Leistungen des 19-Jährigen bis in die Türkei vorgedrungen sind. Das ruft jetzt Fatih Terim, seines Zeichen türkischer Nationaltrainer, auf den Plan, der den Jungstar gerne für sein Team gewinnen will. Dabei sollen vor allem die Altintop-Zwillinge helfen.
Dass es Michael Rensing nicht leicht haben wird als Nachfolger von Oliver Kahn, war sowohl Fans als auch den Verantwortlichen bei Bayern München bewusst. Doch mit der historischen Niederlage gegen Werder Bremen vom vergangenen Samstag steht der junge Nachwuchs-Torwart im Fokus der Kritik.
Doch gegen ein Tor war der 24jährige vollkommen machtlos. Mesut Özil, seit Wochen mit aufsteigender Form, nahm sich ein Herz und hämmerte den Ball links oben in den Winkel zum Tor der Woche. Der junge Deutsch-Türke gehörte bei den Hanseaten zu den auffälligsten Spielern und hat sich so einen Stammplatz für die kommenden Aufgaben gesichert.
Sein Tor dürfte damit in enger Konkurrenz zu dem von Alexander Frei stehen zur Wahl des Tor des Monats stehen.