Mit Niko Bungert darf sich die Bundesliga auf einen verheißungsvollen Spieler freuen. Der Innenverteidiger vom Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 erkämpfte sich in seiner ersten Saison einen Stammplatz und könnte eines Tages durchaus den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen.
Der 22-Jährige gilt als kopfball- und zweikampfstark, gefällt durch sein gutes Stellungsspiel und seine sauberen Tacklings. Zudem wirkt er in seinem Spiel trotz seines jungen Alters sehr abgeklärt. Kurzum, Bungert ist der Defensivstabilisator der 05er.
Schwächen im Offensivspiel
Als einzige Schwäche kann hingegen sein Offensivspiel angesehen werden. Oft scheut er sich davor, sich in den Angriff mit einzuschalten. Aber auch nur, weil der 1,88 m große Abwehrspieler Angst hat, “hinten einen reinzukriegen”.
Keine Chance auf Schalke
In seiner Jugend spielte Bungert von 1996 bis 2004 bei der SG Wattenscheid 09, bevor er zu seinem Lieblingsklub FC Schalke 04 wechselte. Da hatte es für die Profimannschaft nicht gereicht und so wählte er 2006 den Weg in die 2. Liga. Kickers Offenbach lautete das Ziel. Dort musste Bungert im letzten Jahr jedoch den Abstieg verkraften, was sich im Nachhinein durchaus als Glücksfall betrachten lässt.
Bungert lässt Subotic vergessen
Denn sein damaliger Kickers-Trainer Jörn Andersen nahm Bungert und auch Stürmer Aristide Bance gleich von Offenbach mit zu den Rheinhessen. Und dieses Trio hat in Mainz voll eingeschlagen:

Borussia Dortmund
Bayern Munich
Schalke 04
Borussia Monchengladbach
Werder Bremen
Bayer Leverkusen
Hannover 96
TSG Hoffenheim
FC Cologne
VfL Wolfsburg
VfB Stuttgart
Hamburg SV
Mainz
Nurnberg
Hertha Berlin
Kaiserslautern
FC Augsburg
SC Freiburg