Wie sieht die Mannschaft des Jahres 2010/11 aus? Die Antwort lautet viel Borussia Dortmund und etwas Bayern München. Lediglich drei Spieler von anderen Klubs haben es in die Mannschaft der besten Bundesliga-Profis geschafft. Doch wie würde die Mannschaft aussehen?
Im Tor stünde Manuel Neuer, der ab der kommenden Saison beim FC Bayern München im Kasten steht. Die Viererkette vor ihm wird vom BVB-Trio Marcel Schmelzer, Mats Hummels und Neven Subotic plus Philipp Lahm gebildet. Zu den besten vier Mittelfeldspielern wurden hingegen Arjen Robben, der nur die Rückrunde absolvierte, Nuri Sahin, der zugleich zum besten Spieler gewählt wurde, Mario Götze, der zugleich zum besten Newcomer gewählt wurde, und Arturo Vidal gewählt. Im Sturm schafften es hingegen die beiden Ballermänner der Liga: Mario Gomez und Papiss Demba Cisse.
In der Übersicht sähe die Mannschaft des Jahres 2011 wie folgt aus:
Borussia Dortmund hat angeblich ein Auge auf Stefan Kießling von Bayer Leverkusen geworfen. Der Stürmer soll aber nur dann geholt werden, wenn Lucas Barrios den BVB verlässt. Den BVB verlassen könnte auch Nuri Sahin. Vor allem aus Italien gibt es großes Interesse.
Droht Borussia Dortmund der Verlust zwei Leistungsträger? Denn sowohl Lucas Barrios als auchNuri Sahinstehen bei einigen europäischen Topklubs auf dem Schirm. Entsprechend scheinen sich die Schwarz-Gelben für den Fall der Fälle vorzubereiten.
BVB: Kießling als Barrios-Nachfolger
Demnach gilt Stefan Kießling (weitere Infos) als heißer Kandidat, sollte Barrios wirklich wechseln wollen. Das berichtet zumindest „calciomercato“. Doch Kießling, der in dieser Saison erst 6 Tore erzielte, wäre angesichts seines bis 2015 datierten Vertrages alles andere als zum Schnäppchenpreis zu haben.
Arturo Vidal und Nuri Sahin stehen beim FC Bayern München ganz oben auf der Wunschliste. Zudem gibt es Spekulationen, dass Bundestrainer Jogi Löw Nachfolger des zum Saisonende scheidenden Trainers Louis van Gaal wird.
Wer wird neuer Trainer bei Bayern München? Ein ganz heißer Kandidat ist kein geringerer als Jogi Löw. Der Bundestrainer soll aber erst nach der EM 2012 in Polen/Ukraine das Trainingszepter an der Säbener Straße übernehmen. Als Übergangslösung für die kommende Saison wird Jupp Heynckes gehandelt. Dieser hatte den FC Bayern München schon zweimal trainiert und sein Vertrag bei Bayer Leverkusen läuft nach dieser Saison aus. Weitere Trainer-Kandidaten in München sind Guus Hiddink, Martin Jol, Matthias Sammer, Ralf Rangnick und angeblich auch Jose Mourinho von Real Madrid.
Arturo Vidal: FC Bayern bekundet Interesse am Bayer-Star
Doch nicht nur auf der Trainerbank wird sich beim deutschen Rekordmeister einiges tun. Denn zudem laufen auch die Gerüchte über Neueinkäufe auf Hochtouren. Dabei soll der FC Bayern ganz heiß auf Arturo Vidal von Leverkusen sein. Der Chilene, dessen Vertrag 2012 ausläuft, soll langfristig mit Bastian Schweinsteiger das defensive Mittelfeld bilden. Aber Vidal hat auch das Interesse vom AC Mailand und Atletico Madrid geweckt.
Bei Borussia Dortmund klappt im Moment einfach alles. Die Jungs von Trainer Jürgen Klopp beschränken sich dabei aber nicht nur auf das Fußballspielen auf den Rasen. Schließlich kann man auch während der Busfahrt für ein Kabinettstückchen sorgen, wie Nuri Sahin und Roman Weidenfeller im folgenden Video beweisen.
Schon mal war vom sogenannten „Brückenschuss“ gehört? Nuri Sahin und Weidenfeller zeigen wie es geht. Während voller Fahrt schießt Sahin einen Ball aus der vorderen Bustür gegen einen Brückenpfeiler und Weidenfeller fängt die Kugel in der Hintertür wieder auf. Am besten ihr lehnt euch zurück und genießt den genialen Trick!
Natürlich stellt sich bei jedem die Frage, ob das Ganze nicht ein Fake ist! Was glaubt ihr? Ist der Brückenschuss von Borussia Dortmund echt oder wurde da etwas getrickst?
Nuri Sahin von Borussia Dortmund ist in der Liste der „besten Spieler der Hinrunde“ sicherlich ganz oben anzusiedeln. Seine überragende Hinrunde sorgt für einen dicken Wehrmutstropfen.
In der Bundesliga tummeln sich einige Weltklasse-Spieler auf der Position des Sechsers. Ob Bastian Schweinsteiger, Arturo Vidal oder eben Nuri Sahin. Doch der Türke kann getrost als bester angesehen werden. Zumindest wenn man die Leistungen des 22-Jährigen aus der Hinrunde zugrunde legt.
Nuri Sahin: BVB-Ass bester Spieler der Hinrunde
Sahin hat einen enormen Anteil daran, dass Borussia Dortmund bereits zur Halbzeit 10 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenten Mainz 05 und Bayer Leverkusen hat. Der Mittelfeldspieler hat sich zum echten Weltklassespieler gemausert und beeindruckte mit seiner Art und Weise, wie er das BVB-Spiel aus der Zentrale heraus lenkte. Er blüht voller Spielintelligenz und trumpft als genialer Passgeber und eiskalter Standardschütze auf. 6 Tore und 11 Vorlagen sprechen für sich.
Nuri Sahin hat mit seinen bisherigen überragenden Leistungen das Interesse des FC Bayern München geweckt. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund könnte als echtes Schnäppchen im Sommer verpflichtet werden.
Borussia Dortmund muss um Nuri Sahin bangen. Denn dem BVB droht der Verlust des 22-jährigen Türken – aber erst zur neuen Saison. Schließlich ist laut „Kicker“ Bayern München stark am Mittelfeldstrategen interessiert. Bitter: Sahin kann Dortmund trotz laufenden Vertrages bis 2013 aufgrund einer Ausstiegsklausel für 6 Millionen Euro verlassen. Ein absolutes Schnäppchen.
Nuri Sahin könnte beim FC Bayern die Nachfolge von Mark van Bommel antreten, dessen Vertrag im Juni 2011 ausläuft. Und mit seinen überragenden Pässen, Spielverständnis und ausgehenden Gefahr bei Standardsituationen wäre Sahin eine Bereicherung für München, wo er an der Seite von Bastian Schweinsteiger das zentrale, defensive Mittelfeld bilden würde.
Neben dem FC Bayern haben aber auch noch Klubs aus England und Spanien ihre Fühler nach Sahin ausgestreckt. Als Alternative hat der FCB Christian Träsch vom VfB Stuttgart ins Auge gefasst.
Lukas Podolski erzielte mit einem fulminanten Linksschuss im Duell seines 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund das zwischenzeitliche 1:1. Das schönste Tor am 8. Spieltag in der Bundesliga und zugleich unser „Tor der Woche“.
Irgendwie war Lukas Podolski der tragische Held im Duell gegen den BVB. Der Nationalspieler erzielte in der 82. Minute zentral aus 16 Metern ein sehenswertes Tor. Dabei hat der Linksfuß seine exzellente Schusstechnik unter Beweis gestellt und BVB-Keeper Roman Weidenfeller mit seinem Hammer keine Chance gelassen. Für „Poldi“ bereits das 3. Saisontor, der damit bereits einen Treffer mehr als in der gesamten letzten Saison erzielt hat.
Lukas Podolski provoziert Nuri Sahin
Doch auch wenn der Treffer noch so schön war und in unserer Kategorie “Tor der Woche“ an erster Stelle landete, ging der 25-Jährige nach dem Westderby wie ein geprügelter Hund vom Platz. Denn nach seinem furiosen Ausgleichtreffer erzielte ausgerechnet Nuri Sahin in der Nachspielzeit den entscheidenden 2:1-Siegtreffer für Borussia Dortmund. Unmittelbar zuvor waren Podolski und Sahin aneinander geraten. Bei diesem Disput vergaß der deutsche Nationalspieler für kurze Zeit die gute Kinderstube und hat Sahin mit dem 3:0-Sieg Deutschlands gegen die Türkei für alle sichtbar provoziert.
Natürlich ließ es sich der Türke nach seinem Siegtreffer nicht nehmen und jubelt provokativ zu Podolski. Beide Spieler waren kein gutes Beispiel für Fairplay, aber ohne solche Randgeschichten wäre der Fußball ja auch langweilig. Und außerdem haben sich beide Spieler in den Katakomben die Hand gegeben und alles war vergessen.
Nuri Sahin hat am 3. Spieltag mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 25 Metern das „Tor der Woche“ erzielt. Damit ebnete der Türke nicht nur den Sieg von Borussia Dortmund gegen den kriselnden VfL Wolfsburg, sondern macht Werbung in eigener Sache: für die türkische Nationalmannschaft.
Nuri Sahin gehört zu den besten zentralen Mittelfeldspieler der Bundesliga. Der technisch beschlagene Türke kann nicht nur den Ball hervorragend verteilen, sondern strahlt auch immer wieder bei Standards Gefahr aus. Und dank seiner tollen Schusstechnik ist der Türke auch immer wieder für einen Treffer aus der Distanz gut.
Davon durfte sich der VfL Wolfsburg und Torwart Diego Benaglio am 3. Spieltag überzeugen. Sahin fasste sich ein Herz und hielt aus 25 Metern drauf. Der Ball landet im Giebel und der BVB ging gegen den VfL Wolfsburg durch das “Tor der Woche” 1:0 in Führung. Am Ende setzten sich die Schwarz-Gelben hochverdient mit 2:0 durch und schicken die „Wölfe“, die nach drei Spieltagen noch immer auf den ersten Punkt warten, in die Krise.
Borussia Dortmund hat im Ligaspiel gegen 1899 Hoffenheim (1:1) nicht nur zwei Punkte in letzter Minute verschenkt, sondern mit Mohamed Zidan und Nuri Sahin zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt verloren.
Besonders schlimm könnte es Zidan getroffen haben. Der Stürmer wurde mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ausgewechselt. Eine Untersuchung am Montag soll genauen Aufschluss über die Verletzung geben. Eine genaue Diagnose war bislang noch nicht möglich, da Zidans Kniegelenk zu stark angeschwollen war. Der Ägypter war mit seinem rechten Bein im Rasen hängen geblieben und verdrehte sich das rechte Knie.
Sollte sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei Zidan bewahrheiten, würde der kleine Ägypter mindestens 5 bis 6 Monate ausfallen. Damit ist natürlich nicht nur die Saison, sondern wohl auch mindestens die Hälfte der neuen Spielzeit gelaufen. Möglich, dass sich Borussia Dortmund in diesem Falle nach einer Sturmalternative auf dem Transfermarkt umsieht – vor allem, da die Schwarz-Gelben den Kader aufgrund der Teilnahme am internationalen Geschäft in die breite verbessern müssen.
Nuri Sahin hat sich dagegen „nur“ das Nasenbein gebrochen, nachdem er von Hoffenheims Sejad Sahilovic einen Ellbogenschlag abbekommen hat. Dennoch will der Türke die letzten drei Ligaspiele mit von der Partie sein. “Ich hoffe, dass mir unser Arzt morgen erlauben wird, dass ich die letzten drei Spiele mit einer Maske absolvieren darf”, erklärte Sahin, der eine nötige Operation erst nach dem Saison durchführen lassen will.
Galatasaray hat es mal wieder auf türkischen Fußballer aus der Bundesliga abgesehen. Demnach soll das Team von Trainer Frank Rijkaard an Nuri Sahin und Halil Altintop interessiert sein. Ein weiterer Landsmann könnte folgen.
Galatasaray Istanbul sieht scheinbar Handlungsbedarf in Sachen Offensivabteilung. Durchaus verständlich, fällt doch mit Milan Baros, der sich einen Fußbruch zugezogen und rund zwei Monaten pausieren muss, ein torgefährlicher Stürmer aus. Die Lücke könnte Halil Altintop schließen, wobei der Angreifer vom FC Schalke 04 seine Torgefahr in den letzten Jahren eingebüßt hat.
In der laufenden Saison wartet der 26-jährige Türke weiter auf seinen ersten Treffer, dafür konnte er in der letzten Spielzeit immerhin achtmal einnetzen. „Gala“ bekundete bereits öfter sein Interesse an Altintop, doch diesmal könnte ein Wechsel durchaus funktionieren. Zum einen läuft sein Vertrag im Sommer aus und zum anderen gehört er unter S04-Trainer Felix Magath nicht zum Stammpersonal.
Die Chancen auf eine Verpflichtung von Nuri Sahin scheinen hingegen marginal. Das große Mittelfeldtalent hat sich bei Borussia Dortmund in dieser Saison zum wichtigen Stammspieler gemausert und ist zufrieden beim BVB. Vielleicht reizt den 21-Jährigen jedoch die Aussicht auf die Europapokalteilnahme, die er bei Galatasaray im Gegensatz zu Dortmund sicher haben dürfte.
Auch Hamit Altintop wird immer wieder mit einem Wechsel in die Heimat in Verbindung gebracht. Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler schafft auch unter Louis van Gaal nicht den Durchbruch beim FC Bayern und hat genau wie sein Zwillingsbruder Hamit einen auslaufenden Vertrag.
Ich denke die Altintop-Twins werden spätestens im Sommer wieder zusammen kicken und vieles spricht dafür, dass das bei Galatasaray Istanbul der Fall sein wird. Sahin müssen sich die Türke hingegen abschminken. Den wird der BVB nicht hergeben.