Papiss Demba Cisse gehört jetzt schon zu den positiven Überraschungen der neuen Bundesliga-Saison. Der Stürmer vom SC Freiburg sorgt für Furore und führt nach sechs Spieltagen mit sechs Treffern die Torschützenliste an. In unserem Porträt wollen wir euch den Knipser etwas Genauer vorstellen.

Papiss Demba Cisse wechselte erst in der Winterpause 2009/10 vom französischen Zweitligisten FC Metz für die vereinsinterne Rekordablöse von 1,6 Mio. Euro zum SC Freiburg. Dort hatte der Senegalese mit sechs Toren in der Rückrunde großen Anteil, dass die Breisgauer die Klasse gehalten haben.
Stärken von Papiss Demba Cisse
Doch Cisse ist jetzt noch besser. Denn der 25-Jährige hat viel an seiner körperlichen Fitness gearbeitet, so dass er jetzt noch besser seine Stärken im Oberhaus des deutschen Fußballs ausspielen kann. Dazu gehören seine Schnelligkeit, sehr gute Technik und Torgefährlichkeit. Der 1,83-m-Mann kann die Bälle gut halten und abschirmen und kann in verschiedenen Spielsystemen spielen. Auch wenn Pappiss Demba Cisse hin und wieder eine hundertprozentige Chance auslässt, kann man ihn als kompletten und sehr starken Stürmer beschrieben. Nicht umsonst wird er schon als Freiburger Lebensversicherung gehandelt. Zudem hat er den Abschied von Mohamadou Idrissou (wechselte zu Borussia Mönchengladbach) vergessen gemacht.
Der Rechtsfuß hat innerhalb von neuen Monaten seinen Marktwert (laut transfermarkt.de 3,5 Mio. Euro) innerhalb von neuen Monaten mehr als verdoppelt. Sollte Papiss Demba Cisse weiter so stark auftrumpfen und viele Tore erzielen, wird es nicht lange dauern, bis größere Klubs ihre Abwerbungsversuche starten. Doch dann darf sich der SC Freiburg auf eine ordentliche Ablösesumme freuen. Schließlich hat Cisse noch Vertrag bis 2014.
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28. September 2010

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Naldo gehört ohne Zweifel zu den besten Verteidigern der Liga. Doch dabei kann sich Werder Bremen nicht nur auf die Defensivkünste des Brasilianers verlassen, schließlich glänzt er regelmäßig als Torjäger. Höchste Zeit, den stürmenden Abwehrspieler etwas genauer zu beleuchten.
Naldo spielt bereits die 5. Saison für Werder Bremen. 2005 wechselte er für beschauliche 2,5 Mio. EuroTwin Towers vom brasilianischen Erstligisten Esporte Clube Juventude in den hohen Norden Deutschlands. Beim SVW hat sich der Abwehrhüne schnell zum Stammspieler und auch zum absoluten Leistungsträger entwickelt. Mit seinem kongenialen Innenverteidiger-Partner Per Mertesacker bildet Naldo seit geraumer Zeit eines der besten Abwehrduos der Liga, die besser unter Namen „Twin Towers“ bekannt sind.
Stärken von Naldo
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24. Februar 2010

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Mats Hummels gehört mit seinen 21 Jahren zu den absoluten Leistungsträgern von Borussia Dortmund. Der Abwehrspieler hat großen Anteil daran, dass der BVB wieder vom internationalen Wettbewerb träumen darf. Zeit, die spielerischen Qualitäten des Youngsters vorzustellen.
Es ist schon sehr beeindruckend, wie routiniert Hummels trotz seines jungen Alters auf dem Platz agiert. Er strahlt eine große Ruhe aus und behält auch in schwierigen Situationen den absoluten Überblick. Für riskante Einlagen ist der Innenverteidiger genau so wenig zu haben wie für eine spektakuläre Spielweise. Dadurch fällt der Ex-Bayer zwar weniger auf, doch für einen soliden Verteidiger gehört das auch nicht ins Kerngeschäft.
Hummels Stärken
Zudem ist Mats Hummels sehr flexibel. Zusammen mit Neven Subotic bildet er meist die Innenverteidigung bei Borsussia Dortmund, aber der 21-Jährige kann auch im defensiven Mittelfeld zum Zuge kommen. Diese Position hat er viele Jahre in den diversen Jugendmannschaften des FC Bayern gespielt, wo er alle Jahrgänge durchlief. Entsprechend gehört neben Zweikampfstärke auch die Ballsicherheit zu seinen größten Stärken genauso wie das Passspiel, die Spieleröffnung und das Stellungsspiel.
Doch damit nicht genug. Ganz zum Anfang seiner Karriere spielte Hummels im Sturm und von dieser Torgefährlichkeit ist auch ein paar Jahre später noch einiges da. Immerhin hat der Dauerbrenner des BVB – Hummels stand in allen Spielen der Hinrunde auf dem Platz – in dieser Saison bereits zwei Treffer markiert und ein Tor vorbereitet.
DFB-Team wartet
Und mit dem Gardemaß von 1,92 m für Abwehrspieler ist es fast unnötig zu erwähnen, dass Hummels auch im Kopfballduell nur schwer zu schlagen ist.
Bei seinem Talent und der spielerischen Klasse ist es nur eine Frage der Zeit, bis Hummels für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen wird. Wenn er seine Form auch in der Rückrunde kompensieren kann, ist er in jedem Fall ein Kandidat für den erweiterten Kader des DFB-Teams für die WM 2010.
Eure Meinung: Sollte Löw Hummels mit zur WM nach Südafrika nehmen?
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19. Dezember 2009

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Der 1. FC Nürnberg hat mit der Verpflichtung von Albert Bunjaku einen echten Glücksgriff gelandet. Der Stürmer, der im Sommer von Rot-Weiß Erfurt geholt wurde, überzeugte über weite Strecke der Hinrunde mit starken Leistungen. Doch der kometenhafte Aufstieg hat auch seine Schattenseiten.
Wie Phönix aus der Asche – so lässt sich der steile Aufstieg von Albert Bunjak am besten beschreiben. Den 26-Jährigen hatten sicherlich nur die wenigsten auf der Rechnung, als der Club den Schweizer mit albanischen Wurzeln im Sommer vom Drittligisten RW Erfurt holte. Dort spielte der wendige Torjäger in den letzten drei Jahren, wo er sich mit seinem ausgeprägten Torriecher für höhere Aufgaben empfahl.
Lohnenswertes Schnäppchen
Und so landete Bunjaku im Sommer beim 1. FC Nürnberg. Läppische 200.000 Euro mussten die Franken für den 1,78m-Mann auf den Tisch legen. Eine Investition, die sich bereits jetzt schon voll ausgezahlt hat. Und bei Club-Trainer Michael Oenning hat er sich ziemlich schnell einen Stammplatz in der ersten Elf gesichert. Das Vertrauen zahlt er mit Toren zurück.
Starke Torquote
Mit sechs Treffern in zehn Spielen hat der beidfüssige Mittelstürmer großen Anteil daran, dass der Aufsteiger einen zufrieden stellenden Saisonstart hinlegte. Damit ist Bunjaku mit Abstand der torgefährlichste Spieler der Nürnberger. Seine starken Leitungen haben sich natürlich auch bis in die Schweiz herumgesprochen und Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld animiert, ihn zum Kader der Eidgenossen einzuladen. Am 14. November feierte Bunjaku dann auch sein Länderspieldebüt gegen Norwegen.
Aber nicht nur die Schweizer, sondern auch einige Bundesligisten haben ein Auge auf den Goalgetter. Sollte der Alpenbomber in der Rückrunde genauso weiterballern wie bis jetzt, wird es schwer, ihn zu halten. Doch dafür könnte Bunjaku einen großen Beitrag dazu beisteuern, dass Nürnberg die Klasse hält.
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2. Dezember 2009

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