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Die Bundesliga-Saison 2009/10 ist vorbei und Claudio Pizarro hat uns mit einem herrlichen Hackentor einen würdigen Abschluss unser beliebten Kategorie „Tor der Woche“ beschert.

Claudio Pizarro erzielte gegen den HSV (1:1) nicht nur das Tor der Woche und sicherte zugleich Werder Bremen die Champions-League-Qualifikation. Nein, der Peruaner darf sich jetzt auch offiziell torgefährlichster Ausländer der Bundesliga nennen – zusammen mit Giovane Elber. Beide haben 133. Bundesligatore erzielt, wobei Pizarro wohl spätestens in der kommenden Saison zum alleinigen Rekordhalter aufsteigen wird.

Und der 133. Bundesligatreffer war fantastisch. Clemens Fritz setzte sich auf rechts energisch gegen Jonathan Pitroipa durch und passt scharf vor den HSV-Kasten. Und da lauerte Pizarro, der die Kugel per Hacke unter die Latte bugsierte. Für Hamburg-Keeper Frank Rost gab es da nichts zu halten.

Somit erklären wir unsere Kategorie „Tor der Woche“ für die Saison 2010/09 für beendet und freuen uns, in der neuen Spielzeit wieder auf viele wunderschöne Treffer. In Kürze werden wir euch noch unser „Tor des Jahres“ präsentieren.

Falls ihr Vorschläge für den schönsten Treffer der Saison habt, dann teilt uns diese doch bitte über die Kommentar-Funktion mit.


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Thomas Müller feierte mit dem FC Bayern am 33. Spieltag nicht nur vorzeitig den Meistertitel, sondern der Shootingstar erzielte zugleich alle drei Tore beim 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum. Das Tor der Woche war auch dabei.

Thomas Müller. Foto: Wikipedia by Alexander Hüsing Die Bayern haben gegen überforderte Bochumer teilweise Fußball zelebriert. Vor allem die Entstehung des 2:0 war erste Sahne – auch wenn der Abschluss nicht sonderlich spektakulär war. Doch der Reihe nach.

Arjen Robben chippte den Ball mit Spielwitz auf Philipp Lahm, dieser flankte aus dem Lauf mit Übersicht auf die linke Strafraumseite zu Franck Ribery, dieser legte technisch höchst anspruchsvoll auf Thomas Müller zurück und dieser köpfte eiskalt und unbedrängt aus sechs Metern in den Winkel. Ein traumhafte Kombination und das Tor der Woche am 33. Spieltag.

Müller krönte mit seinen drei Toren gegen den VfL Bochum seine überragende und zugleich erste Profisaison. Unfassbar: der 21-Jährige stand bei allen Pflichtspielen des FC Bayern auf dem Platz und erzielte in der Liga starke 13 Toren. Vor der Saison hätte keiner gedacht, das Müller so eine tragende Rolle beim FC Bayern besetzt.

Bleibt zu hoffen, dass Bundestrainer Jogi Löw die Entwicklung des vielseitig einsetzbaren Offensivtalentes ganz genau beobachtet und ihn mit zur WM nach Südafrika (alle Informationen) nimmt.


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Das Tor der Woche vom 32. Spieltag gab es diesmal in Hoffenheim zu sehen. Zwar hat sich dort der HSV eine böse 1:5-Klatsche abgeholt, aber dafür haben die Hamburger nicht nur das schönste Tor des Spiels, sondern des ganzen Spieltags erzielt. Wir präsentieren: Robert Tesche und sein Sonntagsschuss zum Tor der Woche!

Egal was Robert Tesche dazu verleitet hat, einfach mal aus 33 Meter aus dem Halbfeld auf den Kasten von 1899 zu ballern. Der Mittelfeldspieler hat alles richtig gemacht. Den Ball perfekt getroffen und ihn mit einer sehenswerten Flugkurve über den sichtlich verdutzten 1899-Keeper Daniel Haas hinweg ins Tor zu befördern. Einfach nur herrlich anzusehen und ein klarer Fall für das Tor der Woche.

Doch trotzt des sehenswerten Treffers von Tesche zum zwischenzeitlichen 1:3, hat sich der Hamburger SV in Hoffenheim bis auf die Knochen blamiert. Die Folge war, dass der ohnehin schon stark in der Kritik stehenden HSV-Trainer Bruno Labbadia gefeuert wurde. Aber egal wer in Zukunft neuer Trainer – Jürgen Klinsmann ist aktuell heißester Kandidat - beim HSV wird, bitte Tesche zu weiteren Distanzschüssen animieren…


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Mit einem satten Distanzschuss genau in den Winkel hat Ivan Rakitic das Tor der Woche am 31. Spieltag erzielt. Dass der Treffer für Schalke 04 zum zwischenzeitlichen 1:0 (endstand 3:1) gegen Borussia Mönchengladbach äußerst sehenswert war, ist klar. Doch über die Geschwindigkeit des Balles besteht keine Einigkeit.

Was ist denn mit Ivan Rakitic los? 7 Tore (davon 3 Elfmeter) in den letzten 8 Spielen. Der hoch begabte Mittelfeldspieler hat nicht nur einen Lauf, sondern scheint endlich sein ganzes in ihm steckendes Potential abzurufen. Wohl auch der Umstellung ins defensive Mittelfeld zu verdanken, wo der Kroate seit Wochen ganz stark auftrumpft.

Tor der Woche durch Ivan Rakitic

Gegen Gladbach hat Rakitic mit seinem Doppelpack erneut für Furore gesorgt. Vor allem sein Treffer zum 1:0 war aller Ehren wert.


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Adam Matuschyk vom 1. FC Köln kann man getrost als Senkrechtstarter betiteln. Der Mittelfeldspieler hat nicht nur seit kurzem einen Platz in der Startelf erobert, sondern gleich mit seinem ersten Bundesliga-Treffer das Tor der Woche erzielt.

Adam Matuschyk war beim 2:0-Erfolg des 1. FC Köln bei 1899 Hoffenheim der Matchwinner. Der 20-Jährige erzielte dabei beide Treffer für die Domstädter, die sich somit aller Abstiegsängste entsorgt haben. Sehenswert war vor allem der ersten Treffer.

Drei Hoffenheimer sind nicht in der Lage Milivoje Novakovic vom Ball zu trennen, der auf Höhe des Strafraums quer zu Matuschyk ablegt. Dieser hat Zeit, sich die Kugel auf links vorzulegen und mit einem satten Distanzschuss aus rund 22 Metern per Innenpfosten sein erstes Bundesligator zu markieren. Ein wunderschöner Treffer und unser Tor der Woche am 30. Spieltag.


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Erstmal in unserer „Tor der Woche“-Geschichte teilen sich zwei Tore unseren Wochenpreis. Jubeln dürfen Caio und Maik Franz von Eintracht Frankfurt die mit Distanzhammer und Fallrückzieher zwei Traumtore beim 3:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen beisteuerten.

Eintracht Frankfurt is on fire! Die Hessen haben nicht nur die letzten drei Spiele gewonnen und befinden sich somit auf Europa-League-Kurs, sondern verwöhnen uns Fußballfans mit schönen Toren (siehe Videos).

In Person handelt es sich dabei um Caio und Maik Franz. Nachdem die Gäste von Bayer Leverkusen durch einen Doppelpack von Stefan Kießling mit 2:1 in Führung gingen, nahm sich Caio in der 61. Minuten ein Herz und traf mit einem „Sonntagsschuss“ aus 33 Metern zum Ausgleich. Bemerkenswert war die Flugkurve des Balles, wie das Video sehr schön verdeutlicht.

Das Tor der Woche - Teil 1:

Aber auch der zum Torjäger mutierte Maik Franz trumpfte groß auf. Der Abwehrspieler mit dem Bad-Boy-Image erzielte kurz vor dem Abpfiff nach einem Eckball per Fallrückzieher den Siegtreffer für Eintracht Frankfurt. Für Franz war es bereits der 6. Saisontreffer, der damit nach Alexander Meier torgefährlichster Hesse ist. Wer sich von den technischen Fertigkeiten des 28-Jährigen überzeugen will, sollte sich das Video angucken.


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Das Tor der Woche am 28. Spieltag geht auf das Konto von Zoran Tosic. In bester Robben-Manier brachte die Leihgabe von Manchester United den 1. FC Köln mit seinem sehenswerten Treffer bei Hannover 96 in Führung. Super Dribbling, überlegter Abschluss – einfach nur zum mit der Zunge schnalzen.

Während Hannover 96 nach der 1:4-Klatsche gegen den 1. FC Köln mit den Planungen für die 2. Liga beginnen kann, ist Zoran Tosic der gefeierte Held in der Domstadt. Der serbische Zauberzwerg erzielte zwei Tore und lieferte eine ganz starke Leistung ab. Herausragend war sein Auftritt in der 12. Minute.

Tosic legte sich den Ball zurecht und setzte zu einem Dribbling der Marke Arjen Robben an. Das H96-Duo Christian Schulz und Sergio Pinto wurde kurzerhand zu Fahnenstangen degradiert, bevor der 22-Jährige mit einem gefühlvollen und platzierten Schuss die Kugel vom rechten Strafraumeck in die lange untere Ecke versenkte. Für Hannovers Keeper Florian Fromlowitz war der Ball unhaltbar und Tosic darf sich über das Tor der Woche der Marke Extraklasse freuen.

Zukunft von Zoran Tosic ungewiss


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Volleytore sind immer schön anzusehen. Das trifft auch auf den Treffer von Claudio Pizarro zu, der per Direktabnahme für Werder Bremen zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen den VfL Bochum traf. Klare Sache für unser Tor der Woche.

Claudio Pizarro © Flickr by 2e14 Claudio Pizzaro ist phänomenal. In der ersten Halbzeit wurde der Peruaner im Spiel gegen den VfL Bochum noch geschont, um dann im zweiten Halbzeit mal eben mit einem Tor der Marke Tor des Monats die Bremer wieder ins Spiel zu bringen.

Tor der Woche durch Pizarro

Doch nicht nur der Treffer an sich, sondern auch die gefühlvolle Vorlage von Naldo war sehenswert (siehe Video). Der brasilianische Innenverteidiger chippte in bester Golfmanier den Ball über gut 25 Meter wunderbar in den Strafraum und genau in den Lauf von Claudio Pizarro. Und der Torjäger vom Dienst jagte die Kugel mit einem eleganten Scherensprung und per rechtren Volleyschuss trocken in die linke Torecke. Für VfL-Keeper Philipp Heerwagen gab es da nichts zu halten. Kleiner Trost: Er konnte das Tor der Woche wunderbar live mitverfolgen.

Somit schraubt Pizarro seine Torausbeute in der laufenden Saison auf 12 Treffer in die Höhe. Zudem erzielte der 31-Jährige in der Europa League satte 9 Tore für Werder Bremen.

Auch Frings mit Traumtor


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Das Tor der Woche am 26. Spieltag geht diesmal nach Leverkusen. Freuen darf sich Gonzalo Castro, der Bayer mit einem fulminanten Schuss zum 4:2-Endstand im Spiel gegen den HSV ballerte.

Für HSV-Keeper Frank Rost gab es beim Tor von Gonzalo Castro nichts zu halten. Foto: Wikipedia by Produnis Im Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV ging es hoch her. In der 83. Minute verkürzte HSV-Verteidiger David Rozehnal auf 2:3. Doch postwendend machte Außenverteidiger Castro mit seinem Treffer zum 4:2 alles klar. Doch es war nicht irgendein Treffer – sondern unser Tor der Woche!

Tor der Woche durch Gonzalo Castro

Klassische Kontersituation: Eren Derdiyok kam über links und hatte den Blick für den mitgelaufenen Gonzalo Castro. Der Deutsch-Spanier hatte auf Höhe der Strafraumgrenze ungemein viel Zeit und legte sich die Kugel auf seinen starken rechten Fuß. Danach ließ der 22-Jährige einen echten Hammer folgen und jagte den Ball vehement in den rechten Winkel (siehe Video). Für HSV-Keeper Frank Rost gab es da natürlich nichts zu halten. Für Gonzalo Castro war es das erste Saisontor überhaupt.


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Mohamed Zidan hat im Borussen-Duell gegen Gladbach mächtig aufgetrumpft. Ein Tor vorbereitet und selber zweimal ins Schwarze getroffen. Besonders sehenswert war der der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 – und daher unser Tor der Woche.

Die Formkurve von Mohamed Zidan zeigt derzeit steil bergauf. Und der BVB-Stürmer hat beim 3:0-Erfolg gegen Gladbach seine ganzen Torjägerqualitäten und technischen Fertigkeiten unter Beweis gestellt.


Hier ein paar Impressionen von Zidan - angefangen von seiner Zeit in Dänemark…

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der Ägypter von Lucas Barrios vor dem gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt. Dann ließ der 28-Jährige mit Dante und Michael Bradley gleich zwei Gladbacher ganz alt aussehen, indem er sie mit einem Haken ins Leere laufen ließ. Die Schussbahn war frei und der kleine Tor-Pharao (Körpergröße 1,72 m) jagte die Kugel mit einem herrlichen platzierten Linksschuss aus rund 16 Metern unhaltbar in den linken Torwinkel. Der Ball hatte dabei eine leichte Außenrotation, da das Leder Zidan noch leicht über den Schlappen rutschte. Ein echt sehenswerter Treffer und unser Tor der Woche am 25. Spieltag.

Mohamed Zidan krönte seine überragende Leistung, als er mit seinem zweiten Tor den 3:0-Endstand herstellte und Borussia Dortmund weiter vom internationalen Wettbewerb träumen lassen kann.


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