Tore von Christian Träsch haben Seltenheitswert. Über ein Jahr hatte der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart nicht mehr ins Schwarze getroffen. Doch beim wichtigen 3:1-Auswärtssieg der Schwaben beim 1. FC Köln war es mal wieder soweit: Christian Träsch erzielte den zwischenzeitlichen 1:0-Führungstreffer. Ein wunderschöner Treffer und unser Tor der Woche.
Dem VfB Stuttgart ist ein wichtiger Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt gelungen. Mit dem Sieg in Köln hat man vorerst das Abstiegsgespenst aus Schwaben vertrieben. Dabei war es Christian Träsch, der mit seinem schönen Distanzschuss den Sieg des VfB einleitete.
Christian Träsch mit Distanzschuss zum Tor der Woche
Marco Reus darf sich über die Auszeichnung zum „Tor der Woche“ des 29. Spieltages freuen. Der kleine Dribbelkünstler von Borussia Mönchengladbach erzielte beim klaren 5:1-Erfolg im Rheinderby gegen den 1. FC Köln gleich zwei Treffer. Doch besonders sehenswert war der Distanzschuss in Bogenlampen-Manier.
Die kaum vorhandenen Hoffnungen im Kampf um den Klassenerhalt von Borussia M’gladbach haben neue Nahrung bekommen. Zu verdanken war es einer starken Leistung beim Kantersieg gegen Köln. Innerhalb von zehn Minuten fingen sich die Domstädter in der ersten Halbzeit gleich drei Gegentore. Zweimal vollstreckte Marco Reus.
Bogenlampe aus 21 Metern zum Tor der Woche
Vor allem sein Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 gehört der Kategorie Traumtor an. Ein langen Pass von Mike Hanke konnte der 21-Jährige völlig unbedrängt annehmen und hielt aus knapp 21 Metern einfach mal drauf. Das Ergebnis war eine klassische Bogenlampe, die sich direkt hinter FC-Keeper Michael Rensing im Gehäuse einschlug.
Einfach nur herrlich und unser Tor der Woche am 29. Spieltag.
Sidney Sam hat für Bayer Leverkusen im Gastspiel auf dem Betzenberg gegen 1. FC Kaiserslautern nicht nur das einzige Tor, sondern auch den schönsten Treffer des 28. Spieltags erzielt. Gegen seine Ex-Kollegen traf der Flügelflitzer mit gefühlvollem Volley.
Sidney Sam ist immer wieder für sehenswerte Tore zu haben. So auch gegen den 1. FC Kaiserslautern, denen der Flügelflitzer bereits im Hinspiel zwei einschenkte. Am vergangenen Spieltag durften wir uns von Sams überragender Schusstechnik überzeugen, mit der der 23-Jährige das Tor der Woche erzielte.
Tor der Woche von Sidney Sam: So ist es gefallen
Nach einer Flanke von Eren Derdiyok hatte Rodnei den eigenen Keeper behindert, so dass Kevin Trapp nicht richtig klären konnte. Auch Lauterns Abwehrspieler Leon Jessen machte bei seinem Klärungsversuch eine unglückliche Figur, so dass der Ball genau bei Sam landete.
Zwar war Mladen Petric mit drei Treffern beim klaren 6:2-Sieg des HSV gegen den 1. FC Köln besonders treffsicher. Doch das schönste Tor in und für Hamburg erzielte Änis Ben-Hatira. Sein gefühlvoller Lupfer ist unser Tor der Woche vom 27. Spieltag.
Änis Ben-Hatira zählt zu den talentiertesten jungen Stürmern in Deutschland. Doch beim HSV hatte der 22-Jährige in dieser Saison nicht immer einen leichten Stand. Doch zurzeit läuft es ganz gut beim ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspieler. Das Vertrauen, was ihm der neue HSV-Trainer Michael Oenning entgegenbrachte, zahlte der Angreifer gleich mit einem Tor zurück. Und was für eins.
Tor der Woche: Traumtor von Ben-Hatira per Lupfer aus 17 Metern
Beim 6:2-Schützenfest des Hamburger SV gegen den 1. FC Köln zeigte Ben-Hatira, dass er auch über sehr viel Gefühl in seinem starken rechten Fuß verfügt. Nach einem Fehlpass des Kölner Peszko setzte Ben-Hatira aus rund 17 Metern zum Heber an. Der Ball wurde lang und länger und senkte sich über den in den letzten Wochen so überragenden FC-Keeper Michael Rensing ins Tor zum zwischenzeitlichen 2:0.
Der Wahnsinn: Georgios Tzavellas erzielte einen Treffer aus 73 Metern gegen Schalke 04. Absolut rekordverdächtig, ein Tor aus dieser Distanz zu erzielen. Keine Frage, dass der Grieche von Eintracht Frankfurt die Kategorie „Tor der Woche“ für sich entschieden hat.
Tzavellas: Tor der Woche aus 73 Metern
Exakt 793 Minuten oder etwas mehr als 13 Stunden musste Eintracht Frankfurt auf ein Tor warten. Georgios Tzavellas hat den Bann mit seinem kuriosen Treffer beim Gastspiel gegen Schalke 04 gebrochen. Der Abwehrspieler wollte dabei eigentlich einen langen Pass auf Stürmer Theofanis Gekas spielen, doch dieser kam im Schalker-Strafraum nicht mehr an die Kugel, irritierte aber den herauseilenden Manuel Neuer dermaßen, dass dieser sich völlig verschätze und der Ball im Tor landete.
Premiere beim Tor der Woche! Denn erstmals hat ein irregulärer Treffer das Rennen um das „schönste Tor“ gewonnen. Der vermeintliche Schütze war Marcell Jansen vom HSV im verrückten Duell gegen den FSV Mainz 05.
Jetzt hat auch die Bundesliga ihr eigenes Wembley-Tor. Nach einer abgefälschten Flanke von Petric landet der Ball bei Jansen, der am langen Pfosten ungedeckt lauert. Der 25-Jährige fackelt nicht lange und jagt die Kugel per Aufsetzer volley auf den Mainzer Kasten. Der Ball knallt gegen die Unterkante der Latte und springt von dort eindeutig vor die Linie. Doch Schiedsrichter Babak Rafati entscheidet nach kurzer Absprache mit dem Linienrichter auf „Tor“.
Das Tor der Woche vom 24. Spieltag erzielte Lukas Podolski. Mit einem wunderschönen Heber von der Strafraumecke bescherte der Stürmer seinem 1. FC Köln im Duell gegen den SC Freiburg den nunmehr vierten Heimsieg in Folge.
Lukas Podolski ist mächtig heiß! Der Stürmer blüht seit Wochen auf und präsentiert sich in bestechender Form. Seitdem der Nationalstürmer die Kapitänsbinde und Frank Schaefer das Traineramt übernommen hat, läuft es bei Poldi wie am Schnürchen.
Video: Traumtor von Lukas Podolski
Selbst mit dem Toreschießen klappt es wieder. Gegen den SC Freiburg erzielte der 25-Jährige sein 10. Saisontor. Und zwar nicht nur Marke Tor der Woche, sondern gleich Tor des Monats.
Das Tor der Woche am 23. Spieltag der Bundesliga geht dieses Mal an Zdravko Kuzmanovic. Der Mittelfeldspieler vom VfB Stuttgart erzielte mit einem sehenswerten Distanzschuss im Gastspiel bei Bayer Leverkusen den zwischenzeitlichen Ausgleich. Am Ende sollte es für die Schwaben aber wieder nicht reichen – 2:4 verloren.
Zwar hätte der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart lieber das Spiel in Leverkusen, als unsere Kategorie „Tor der Woche“ gewonnen, doch das lässt sich nun leider nicht mehr ändern, obwohl es lange Zeit ganz gut für die Stuttgarter aussah.
Jan Moravek vom 1. FC Kaiserslautern hat den schönsten Treffer des 22. Spieltages erzielt. Im Duell gegen den Spitzenreiter Borussia Dortmund jagte der Mittelfeldspieler die Kugel kurz vor dem Abpfiff sehenswert in den Giebel. Unser Tor der Woche.
So langsam schmilzt der Vorsprung vom BVB, der schon vielerorts als Deutscher Meister 2011 gehandelt wird. “Nur” noch zehn Punkte führt man vor der Konkurrenz aus Leverkusen und nur zwei der letzten sechs Spiele konnte die Klopp-Elf gewinnen. Zwar sahen die Westfalen beim Gastspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern lange wie der Sieger aus, doch in der 90. Minute spuckte Jan Moravek mit dem Tor der Woche den Borussen in die Suppe.
Tor der Woche: Jan Moravek volley in den Winkel
Der Ausgleich des Tschechen kann dabei der Kategorie Traumtor zugeordnet werden. Nach einem Eckball von Christian Tiffert fälschte BVB-Stürmer Lucas Barrios den Ball mit dem Kopf ab.
Christian Eigler hat mit einem strammen Schuss der beeindruckenden Auswärtsbilanz von Bayer Leverkusen ein jähes Ende bereitet. Der Stürmer vom 1. FC Nürnberg nagelt die Kugel ansatzlos in den Giebel zum entscheidenden 1:0 und darf sich über das Tor der Woche freuen.
Bayer Leverkusen hatte bis zum 23. Spieltag als einzige Bundesligamannschaft noch kein Auswärtsspiel verloren. Doch beim Gastspiel in Nürnberg endete die Serie. Verantwortlich dafür war Christian Eigler, der mit einem Traumtor den einzigen Treffer im Duell erzielte.