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Dass die Bayern einen neuen Torwart suchen, weiß inzwischen ganz Europa. Wen wundert es da, dass fast tägliche neue Namen durch die Presse geistern. Gestern stand angeblich Sebastian Frey, Franzose und Keeper des AC Florenz auf der Wunschliste, und heute kursiert der Name Hans-Jörg Butt.

Butt musste in der vergangenen Saison seinen Platz für Shooting-Star Adler im Tor von Bayer 04 Leverkusen räumen und zog deshalb die Option ins Ausland wechseln zu können. Benfica Lissabon, immerhin Rekord-Meister in Portugal schien eine attraktive Adresse zu sein, allerdings konnte sich Butt auch dort nicht durchsetzen und verbrachte die meiste Zeit auf der Ersatzbank.

Eigentlich würde Butt genau dem Anforderungsprofil der Münchner entsprechen. Mit seinen 34 Jahren besitzt er genügend Erfahrung, hat zudem schon in der Champions League gespielt und hätte vermutlich kein Problem, in der kommenden Saison hinter Michael Rensing die Nummer 2 bei den Bayern zu sein.

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Welche Ausmaße das Foul von Tim Wiese am Hamburger Ivica Olic noch annehmen würde, hätte der Bremer Torwart vermutlich selbst nicht angenommen. Bereits unmittelbar nach dem Spiel hatte Fans des Hamburger SV den Torwart mit Feuerzeugen beworfen und ihren Unmutsbekundungen freien Lauf gelassen.

Nun nimmt dies aber Formen an, die selbst angesichts der Brutalität des Fouls keinesfalls gerechtfertigt sind, so haben Unbekannte auf der Homepage von Wiese bereits Morddrohungen hinterlassen. Gegenüber von Sport-Bild äußerte sich Wiese wie folgt: „Es gab Drohungen auf meiner Homepage, es war auch eine Morddrohung dabei. Das ist ganz schön heftig”.

Wäre der Schiedsrichter oder der DFB konsequenter gewesen, hätte man Tim Wiese gesperrt und so möglicherweise dem Torwart eine Höllenfahrt erspart.

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Stefan Wessels ©wikipediaSeitdem das Karriereende von Oliver Kahn feststeht, kursieren die Gerüchte um einen neuen Torhüter beim FC Bayern. Fakt ist, die Bayern suchen noch einen erfahrenen Torhüter hinter ihren Talent Michael Rensing, der notfalls einspringen könnte, falls Rensing einmal schwächeln sollte. Bisher hatte vieles darauf hin gedeutet, dass man Jens Lehmann in Betracht gezogen hat, was angesichts des schlechten Standings des Nationaltorwarts eigentlich ins Reich der Fabeln verwiesen werden kann.

Nun hat sich seit dem Wochenende eine Option aufgetan, die gar nicht so abwegig erscheint. Mit Stefan Wessels, der den FC Everton definitiv zum Saisonende verlassen wird, könnten die Münchner einen Torhüter holen, der bereits 1999 als Kronprinz von Oliver Kahn bei den Bayern gespielt hat und somit mit der Umgebung vertraut wäre. Zwar müssen die Münchner nicht unbedingt aufs Geld schauen, aber mit Wessels wäre dies auch eine finanziell lukrative Möglichkeit.

Immerhin kann Wessels bereits auf 60 Bundesligaspiele zurückblicken und würde auch ohne Beanstandung auf der Ersatzbank des Rekordmeisters Platz nehmen. Jedoch muss man die gesamte Entwicklung abwarten, schließlich waren mit Marc Ziegler und Timo Hildebrand schon ganz andere Namen im Spiel.

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Eigentlich war der 1. FC Nürnberg in der 74. Minute bereits abgestiegen, als der Berlin Raffael zum entscheidenden 1:0 einschoss. Völlig apathisch starten die Fans des Clubs auf die Anzeigetafel des Berliner Olympiastadions als dort die Partie zwischen Bielefeld und Dortmund eingeblendet wurde, schier unendlich schien der Zeitraum, bis das erlösende 2:2 auf der Tafel erschien und der Jubel keine Grenzen kannte.

Hätten die Nürnberger Fans gesehen, welch kurioses Tor ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt nährte, wären Hohn und Spott die Folge gewesen. Mit dem Eigentor des Jahres hatte der Bielefelder Torwart Rouwen Fernandez das bereits als sicher geglaubte Bielefeld an den Rand des Abstieges gebracht. Wer es nicht glauben mag, hier noch einmal die Bilder:

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Wer nach Ansicht dieser Bilder immer noch der Meinung ist, das Gelb gerechtfertigt ist, hat nie selbst Fußball gespielt. Für ein derart brutales Foul muss Wiese einfach die Rote Karte sehen! Seine Worte: „Manche Schiris geben dafür vielleicht Rot, aber das ist mir jetzt auch scheißegal. Wir haben das Spiel gewonnen – und deswegen interessiert mich das gar nicht mehr.“ zeugen aus meiner Sicht von einer geistigen Leere!

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Bild will erfahren haben, dass mehrere englische Tageszeitungen berichteten, dass ManU an Tim Wiese interessiert ist.  Trainer sir Alex Ferguson möchte den Torwart von Werder Bremen als Nachfolger für Edwin van der Saar haben. Van der Saar will spätestens in 2 Jahren seine aktive Karriere beenden. Man kann aber vermuten, dass er schon nach dieser Saison sein Tor verlassen wird.

So cool wie Tim Wiese seine Haare gelt, so cool nimmt er auch das Wechselgerücht auf  „Ich habe auch davon gehört…“ soll er zu den Medien gesagt haben. Aber scheinbar soll der Transfer schon konkreter sein, als es angenommen wird. Es ist sogar schon eine Ablösesumme von ca. 6,4 Mio € im Gespräch.

Erst im vergangenen Oktober hat Wiese seinen Vertrag bei Werder Bremen bis 2012 verlängert. Sollte etwas am Gerücht dran sein, kommen auf Bremen stürmische Zeiten zu, denn dann müssen die Bremer in ihren Kader noch mal ordentlich investieren. Sollte Diego die Weser verlassen, könnte eine Kettenreaktion folgen. Wiese wechselt dann zu ManU, Borowski geht auf jeden Fall zu den Bayern und kann dann noch Mertesacker mitnehmen.

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Jens Lehmann © wikimedia Bundestrainer Jogi Löw sieht sich einer Personaldebatte gegenüber, die er eigentlich nach der Heim-WM und für die kommende Europameisterschaft schon als abhakt gesehen hatte, die Position des Torhüters. Inzwischen diskutiert die gesamte Bundesliga über die offene Stelle im Tor und fast jeder Trainer würde seinen Keeper gerne im Nationaldress sehen.

Etwas machtlos muss der eigentliche Platzhalter Jens Lehmann die ganze Debatte verfolgen. Zuerst verlor er seinen Stammplatz bei Arsenal London, dann konnte er sich zu keinem Wechsel durchringen und dann lieferte er noch miserable Leistung im Spiel gegen Österreich ab. Alles keine Argumente, um den gerade erst im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006 eroberten Stammplatz zu verteidigen. Seine eigentlichen Vertreter, Timo Hildebrand und Robert Enke, liefern zwar solide Leistungen ab, werden aber von anderen Keepern arg in Bedrängnis gebracht.

Timo Hildebrand © wikimediaAus ganz neutraler Sicht lässt sich sagen, dass der Kampf um den Platz im Tor der Nationalelf offen ist wie nie zuvor. Da ist zum Beispiel der junge Rene Adler, der sich öffentlich nie zu diesem Thema äußert, aber Woche für Woche überragende Leistungen erbringt. Allein in der Rückrunde kann sich Bayer Leverkusen zu allererst bei seinem Keeper bedanken, dass die Spiele gegen den HSV und den KSC nicht verloren wurden. Da nun Adler auch im UEFA-Cup entsprechende internationale Erfahrung sammeln kann, spricht momentan nichts gegen ihn.

Ein weiterer Kandidat ist Frank Rost. Der Routinier vom Hamburger SV, der nach seiner Ausbootung auf Schalke in Hamburg wieder zu alter Form zurückgefunden hat, untermauerte im Kicker vom Montag noch einmal seine Ambitionen auf die EM und lässt gleichzeitig Fakten sprechen. Gegen Bayer 04 Leverkusen hielt der 35jährige, der bereits vier A-Länderspiele absolviert hat, einfach überragend.

Und in Bremen scheint Tim Wiese von Spieltag zu Spieltag sich in der Rolle des Herausforderers immer wohler zu fühlen. Nach seinem gehaltenen Elfmeter gegen Bayern, hielt er deren gleich zwei im UEFA-Cup gegen Braga. Keine schlechteTim Wiese (Bremen) Bilanz, zumal der Bremer-Torhüter momentan ohnehin gut drauf ist. Wie groß seine Anhängerschaft inzwischen geworden ist, beweisen kleine Animationsspielchen im Internet, bei denen man virtuelle Elfmeter gegen Wiese schießen kann, die dieser dann überragend hält.

Also was tun Herr Löw? Gleich sechs Kandidaten bewerben sich um die drei Plätze bei der Europameisterschaft und sollte Manuel Neuer doch noch plötzlich zu der Form des Vorjahres zurückfinden, wären es gleich sieben derer. Der Bundestrainer stärkt jedoch Jens Lehmann demonstrativ den Rücken und möchte mit ihm als Nummer 1 in die Europameisterschaft gehen. Es bleibt abzuwarten, ob Lehmann diesem Vertrauensvorschuss gerecht wird.

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Trainer Ottmar Hitzfeld vom FC Bayern München hat seinen Kapitän Oliver Kahn für das kommende Spiel gegen Hertha BSC suspendiert. Zudem wurde eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro für den „Titan“ verhängt. Über die Gründe der Suspendierung wurde Stillschweigen vereinbart, man geht aber davon aus, dass die herbe Mannschaftsschelte von Kahn die Ursache sei. Kahn hat insbesondere seine prominenten Mitspieler Luca Toni und Frank Ribery angegriffen und eine bessere Mannschaftsleistung eingefordert.

Somit wird sein Vertreter Michael Rensing das Tor gegen die Berliner Hertha hüten.Dass dies keine schlechte Ausgangsposition für den FC Bayern ist, beweist die Bilanz des noch jungen Keepers, denn bisher hat er in der Bundesliga noch nicht verloren. In 17 Spielen mit Michael Rensing ging der FC Bayern 12mal als Sieger vom Platz und spielte 5mal Remis.

Ebenfalls gute Erinnerungen an die letzte Bundesliga-Partie gegen Hertha BSC hat Lukas Poldolski, war er doch in der vergangenen Saison gleich doppelt im Olympiastadion erfolgreich. Überhaupt hat der Stürmer drei seiner vier Saisontore in der abgelaufenen Saison gegen die Berliner erzielt.

Mit einem Sieg könnte der FC Bayern zum wiederholten Male als Herbstmeister in die Winterpause gehen und seine zahlreichen Brandherde löschen. Es werden wohl einige der unzufriedenen Reservisten abgegeben und noch ein oder zwei Stars geholt.

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Jens Lehmann

Was sich in der letzten Woche angedeutet hat, wurde heute zur traurigen Realität für Simon Jentzsch, dem Torhüter des VfL Wolfsburg. Das nächste Bundesligaspiel gegen den Meister VfB Stuttgart wird ohne stattfinden, der 31jährige wurde nicht einmal mehr für den Kader des VfL benannt, für ihn rückt Andre Lenz in das Tor und der junge Patrick Platins auf die Bank.

Jens LehmannTrainer Felix Magath hatte Jentzsch in der Halbzeit der Partie gegen Eintracht Frankfurt für Lenz ausgewechselt und damit angedeutet, dass er in Zukunft ohne den 31 jährigen plane. Jentzsch war im Sommer 2003 von 1860 München nach Wolfsburg gekommen und war unbestritten die Nummer 1 bei den Wölfen. Noch im Mai wurde sein Vertrag bis ins Jahr 2011 verlängert und Jentzsch stieg zum Topverdiener auf. Magath hatte schon vor der Partie mehr Präsenz und Sprungkraft von seiner Nummer 1 gefordert, hatte eigens zur Verbesserung einen neuen Torwarttrainer engagiert. Nun sieht alles nach einer vorzeitigen Trennung aus, obwohl es sicherlich schwer fallen wird, einen Abnehmer für den Großverdiener zu finden.

Jens LehmannAls Nachfolger von Jentzsch wurde seit dem vergangenen Wochenende die deutsche Nummer 1 Jens Lehmann ins Gespräch gebracht. Lehmann versieht seinen Dienst momentan nur auf der Ersatzbank von Arsenal London, konnte aber in den Länderspielen überzeugen. Bundestrainer Jogi Löw hatte aber von Lehmann gefordert, dass er hinsichtlich der im kommenden Jahr anstehenden Europameisterschaft Spielpraxis sammeln müsste. Selbst sein jahrelanger Rivale im Tor der deutschen Nationalmannschaft Oliver Kahn rät zu einem Wechsel, damit Lehmann seine Klasse behalte. Lehmann selbst hat sich bisher noch nicht geäußert, denn er tut sich schwer daran, England zu verlassen, weil er dort heimisch geworden ist und seine Kinder dort zur Schule gehen.

Ein Wechsel von Lehmann zum VfL würde auch einen unglaublichen Imagegewinn für den Verein bedeuten, zudem wäre Wolfsburg einer der wenigen Bundesligisten die einen Transfer in dieser Höhe abwickeln können.

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Müssen auf ihren Torwart verzichten - Arminia Fans

Die Arminia aus Bielefeld muss in den letzten beiden Spielen der Vorrunde in der Fußball-Bundesliga auf ihren Kapitän und Torhüter Mathias Hain verzichten. Der Torwart, der nach einem Zusammenprall mit Bayern-Stürmer Miroslav Klose minutenlang behandelt und der Halbzeitpause ausgewechselt wurde, hat sich das Brustbein angebrochen.

Mathias HainSein Vertreter, der Südafrikaner Fernandez, musste zwar im Spiel gegen Bayern München nicht mehr hinter sich greifen, hatte sich aber am 14. Spieltag einen gewaltigen Patzer geleistet, als er Hain, der wegen einer Grippe fehlte, im Spiel gegen den VfL Bochum vertrat. Beim 3:0 der Bochumer konnte er einen einfachen Schuss nicht festhalten. Für die Bielefelder, die um den Klassenerhalt kämpfen und schon hohe Niederlagen wie das 1:8 gegen Bremen einstecken mussten, ist der Ausfall der Führungsfigur Hain kaum zu kompensieren. War doch der Torhüter immer der Antreiber und Abwehrorganisator im Bielefelder Spiel. Da Hain bis zu sechs Wochen pausieren muss, fällt er auch für die kommenden Partien gegen Borussia Dortmund und den amtierenden Deutschen Meister VfB Stuttgart aus.

Bielefeld Trainer Ernst MiddendorpSeit dem Jahr 2000 spielt Mathias Hain für die Arminia aus Bielefeld und stand dabei bei 146 Erstliga- und 113 Zweitligaspielen auf dem Platz. Damit ist Hain nach dem Karlsruher Torhüter Miller der zweite Bundesliga-Torwart, der nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler wochenlang pausieren muss.

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