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Huub Stevens verlässt den HSV © wikimedia

Nun ist es amtlich – Huub Stevens wird den Hamburger SV zum Ende dieser Saison in Richtung PSV Eindhoven verlassen. Der Vertrag mit dem Holländer wäre zum 30. Juni 2008 ohnehin ausgelaufen, der HSV war aber stets bemüht nach dem erfolgreichen Jahr 2007, wo man das zweitbeste Team der Rückrunde gewesen war und auch momentan den dritten Tabellenplatz belegt, den Vertrag zu verlängern.

Hintergrund für den Abgang des „Knurrers von Kerkrade“ dürfte die langwierige Krankheit seiner Frau und die enge Verbundenheit zum PSV Eindhoven gewesen sein. Stevens Familie lebt zudem in Eindhoven, wo der 53jährige elf Jahre als Spieler aktiv war und nach seiner Karriere als Amateur-und Jugendtrainer fungierte. Am vergangenen spielfreien Bundesligawochenende fällte Stevens die Entscheidung pro Eindhoven im Kreise seiner Familie und in engem Kontakt zum Hamburger SV, weil er in naher Zukunft mehr Zeit mit seiner Frau verbringen möchte, die in Kürze wieder operiert werden muss. Für Stevens war es außerdem schon immer ein Traum gewesen, in Eindhoven zu arbeiten, wo nach dem Abgang von Ronald Koeman der Trainerposten vakant war.

Diese Entwicklung kam für den HSV aber nicht überraschend, denn schon vor seiner Vertragsunterzeichnung verwies Stevens auf die schwere Krankheit seiner Frau. Das Stevens möglicherweise unter einem Autoritätsverlust innerhalb der Mannschaft erleiden wird, ist nicht anzunehmen, denn die Stationen Schalke (UEFA-Cup Platz) und Köln (Wiederaufstieg) sprechen dagegen. Wie sich die sportliche Situation von nun an entwickelt, kann man schlecht voraussagen. Stevens hatte der Mannschaft nach dem Absturz in der Hinrunde der vergangenen Saison wieder Disziplin auf und außerhalb des Platzes eingeimpft, was letztendlich den Erfolg zurück brachte. Mal sehen, ob dies dem neuen Trainer ebenso gelingt.

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Bereits am 6. Spieltag gib es die erste Trainerentlassung.

Cottbus hat nach der 2:1 Schlappe gegen Wolfsburg seinen Trainer Petrick Sander am Sontag entlassen. Der offizielle Grund sei der mangelnde sportliche Erfolg der Mannschaft. Cottbus hat bis dato nur 2 Punkte in der laufenden Saison erreicht und steht auf den letzten Tabellenplatz.

Der eigentliche Grund dürfte aber das schlechte Verhältnis zum Präsidenten gewesen sein. Lepsch, der Präsident, und Sander hatten bereits seit geraumer Zeit kein gutes Verhältnis zu einander. Der Grund für das schlechte Verhältnis und für den sportlichen Misserfolg sind die Verkäufe der beiden Stürmer in der letzten Saison. Beide waren in der letzten Saison maßgeblich für den letztjährigen Verbleib in der Bundesliga verantwortlich, wurden aber dennoch an Wolfsburg verkauft, ohne jegliche Verstärkung zu holen. Damit bleiben momentan die Tore bei Cottbus aus.

Sander, der Cottbus vor den Absturz in die Regionalliga bewahrte und den Aufstieg in die erste Liga schaffte, rechnete bereits nach Abpfiff der Partie, mit dem Rauswurf und verabschiedete sich schon vorsorglich bei den Fans und bei seinem Trainergespann. Der Rauswurf nach einer erneuten Niederlage war in Cottbus ein offenes Geheimnis. Und wurde am Sontag dann auch bestätigt.

Der Fall Sander ist wieder typisch und macht den eigentlichen Stellenwert der Trainer innerhalb eines Vereins deutlich. Vergessen sind die Erfolge aus der letzten Saison und unberücksichtigt bleibt das eigentliche Potenzial der Mannschaft. Es ist immer einfach den Trainer verantwortlich zu machen. Die Ausnahe dürfte Wolfsburg machen. Denn hier vereint der Trainer alle drei wichtigen Positionen. Magath ist Trainer, Manager und sportlicher Direktor. Also muss er sich wohl bei Mißerfolg selber kündigen.

Die Art und Weise der Entlassung war auch sehr zweitklassig. Momentan wurde noch kein Nachfolger benannt, nach Cottbus will auch nicht jeder. Man darf gespannt sein, wen Cottbus aus den Hut ziehen kann. Fakt ist, Cottbus ist durch den Rauswurf von Sander, Abstiegskandidat Nummer 1.

Schade nur für Sander, der meiner Meinung nach errtklassige Arbeit in Cottbus leistete. Aber scheinbar erwarteten die Verantwortlichen, dass Sander ein Alchimist ist und aus Blei Gold zeubern kann.

Ich hoffe nur er findet bald wieder einen neuen Verein. In Cottbus gab es jetzt die erste Trainerentlassung in dieser Saison, aber ganz sicherlich nicht die Letzte.

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Der kicker hat Mario Gomez zum Fussballer des Jahres gewählt. Der Stürmer vom VfB wurde von deutschen Sportjournalisten mit 196 Stimmen vor Diego von Werder Bremen, der nur 175 Stimmen erhielt, gewählt. Bernd Schneider, der in der letzten Saison seinen zweiten Frühling erlangte, wurde mit 156 Stimmen Dritter in der Wahl, die seit 1960 durchgeführt wird.

“Diese Wahl ist wirklich eine große Ehre für mich. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir auf die ein oder andere Art und Weise geholfen haben, das in so jungen Jahren zu schaffen”, “Ich werde weiter alles dafür tun, mich weiterzuentwickeln und diesen Erfolg zu wiederholen”, wird Gomez von den Medien zitiert.

Auch der Trainer vom VfB ging nicht leer aus. Armin Veh wurde zum Trainer des Jahres ausgewählt.

Kritiker, die dachten, Veh sei der erste Trainer der in der Saison 2006/2007 entlassen wird, wurden eines Besseren belehrt. Die Wahl zum Trainer des Jahres gewann Veh umunstritten. Bemerkenswert an Veh ist seine Zielstrebigkeit. Auch bei harter Kritik an seiner Person, hat er seinen Weg konsequent fortgesetz, der sich auch ausgezahlt hat.

Jetzt kann man gespannt sein, wie der VfB die neue Saison startet und wie sie mit der Champion-Leage klar kommen. Ich denke, dass es eine sehr schwere Saison für Stuttgart wird und sie müssen aufpassen, dass sie nicht ins Mittelfeld abrutschen.

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Heute beginnt Felix Magath’s erster Arbeitstag beim VFL Wolfsburg. Ab heute ist einer neuer Sheriff in der VW-Arena. Magath ist Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer in einem – Machtverhältnisse, die es so noch nie in der Bundesliga gegeben hat. Nachdem gestern dem neuen Super-Guru 15 Mio € für neue Spieler vom Aufsichtsrat zugesichert wurden, ist die Marschrichtung klar – der VfL will angreifen. Man kann gespannt sein, welche Neuverpflichtungen in der nächsten Saison spielen werden. Und wie sich die Machtverhältnisse in Wolfsburg auszahlen.

Derzeit wohnt Magath noch im 5 Sterne Hotel Ritz Carlton (500€ pro Nacht). Nachdem er heute sein Büro eingerichtet hat, wird er sich sicherlich ersteinmal den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle vorstellen.

Aber dann wird durchgestartet. Wolfsburg und durchstarten klingt für mich irgendwie ein wenig gegensätzig

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