Wer ersetzt Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern München? Auf diese Frage muss FCB-Trainer Jupp Heynckes eine Antwort finden, nachdem sich der Mittelfeldspieler im Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel einen Schlüsselbeinbruch zuzog. Uli Hoeneß macht sich keine Sorgen.
Mindestens sechs Wochen Zwangspause für Bastian Schweinsteiger. Ein herber Verlust, zumal sich der 27-Jährige seit Wochen in absoluter Topform befand. Doch alles Lamentieren hilft nicht. Das sieht auch FCB-Präsident Uli Hoeneß so.
Hoeneß: FC Bayern muss Schweinsteiger-Verletzung auffangen
„Natürlich ist es sehr schlimm für den Spieler, aber auch für den Verein. Aber ich muss ehrlich sagen: Der Aufschrei, der durch Deutschland geht, den kann ich nicht nachvollziehen. Er wird sicher bis Weihnachten nicht mehr spielen können, aber danach wird er wieder spielen“, erklärte Hoeneß der „Bild“ und ergänzte: „Wir reden hier jetzt über sechs Wochen. Sechs Wochen – das muss der Rest des Kaders auffangen können.”
Arjen Robben bereitet dem FC Bayern München weiter Sorgen. Der Flügelflitzer musste beim Training der holländischen Nationalmannschaft das Training abbrechen, da seine alte Verletzung am Schambein aufgetreten ist. Droht ein erneuter Ausfall?
Beim FC Bayern München läuft es richtig rund. Auch ohne den zuletzt verletzten Arjen Robben erwischte der Rekordmeister einen starken Saisonstart, der seine langwidrige Verletzung am Schambein aber auskuriert und schon bald wieder in der Startelf erwartet wurde.
Bayer Leverkusen hat einen Ersatz für den verletzten Torwart Rene Adler im Visier. Demnach besteht Interesse an Tomasz Kuszczak von Manchester United. Ein Transfer erscheint realistisch.
Rund drei bis sechs Monate muss Bayer Leverkusen auf seinen etatmäßigen Stammkeeper Rene Adler verzichten. Für die Zeit sucht der Werksklub scheinbar noch einen neuen Vertreter und dieser könnte Tomasz Kuszczak heißen. Für den Polen von Manchester United sollen Leverkusen laut „Onet.pl“ bereits schon eine erste offizielle Anfrage gemacht haben.
Manchester United will sich von Kuszczak trennen
Die Chancen auf eine Verpflichtung des 29-Jährigen stehen gar nicht schlecht.
Schock für Bayer Leverkusen: Rene Adler droht eine Pause von bis zu sechs Monaten. Der Torhüter des Werksklubs wird an seinem rechten Knie operiert und wird nicht nur die Vorbereitung verpassen, wie es zuletzt hieß, sondern mindestens drei Monate. Holt Bayer Leverkusen noch Ersatz für Rene Adler?
Seit längerem plagt sich Bayers Nummer eins mit Kniebeschwerden herum, ein operativer Eingriff an der Patellasehne im Sommer war unausweichlich. Ging man bei den Rheinländern vorerst davon aus, dass der 26-Jährige „nur“ die Vorbereitung verpassen wird, kommt es nun knüppeldick. Nicht unmöglich, dass ein Sehnenriss operiert werden muss, dann droht Rene Adler ein halbes Jahr auszufallen, wie die „Bild“ berichtet.
Bayer: Giefer und Yelldell fehlt internationale Erfahrung
Für Bayer-Sportdirektor Rudi Völler ein Horrorszenario, der durchaus mit der Verpflichtung eines neuen Torhüters liebäugelt. Zwar hat man mit dem 21-jährigem Nachwuchsmann Fabian Giefer und dem US-Amerikaner David Yelldell, der erst vor der Saison vom Zweitligisten MSV Duisburg nach Leverkusen wechselte, doch beide haben ihre internationale Klasse noch nicht bewiesen. Und angesichts der hohen Ambitionen und Teilnahme in Champions League braucht Bayer Leverkusen definitiv einen starken Torhüter.
Holt Bayer Leverkusen schon jetzt Adler-Nachfolger?
Der 1. FC Nürnberg muss sechs Wochen auf Julian Schieber verzichten. Ausgerechnet Schieber! Der Stürmer ist einer der Leistungsträger der Franken und war Garant für die jüngste Erfolgsserie. Als Ersatz steht Rubin Okotie bereit.
Rubin wer? Rubin Okotie. Der österreichische Nationalstürmer wechselte vor Saisonbeginn von Austria Wien zum 1. FC Nürnberg, wo er aber aufgrund eines Knorpelschaden im Knie lange Zeit ausfiel. In der Rückrunde wurde der 23-Jährige jedoch schon dreimal eingewechselt und erzielte dabei bereits eine Torvorlage.
BVB-Torwart Roman Weidenfeller fällt mit Innenbandriss im Knie sechs Wochen aus. So lauten die schlimmsten Befürchtungen der Borussen, nachdem sich der Keeper das Knie verdreht hat. Als Ersatz steht ein Nobody bereit.
Borussia Dortmund droht ein herber Rückschlag. Roman Weidenfeller ist im Training mit Mats Hummels zusammengeprallt und hat sich dabei das linke Knie unglücklich verdreht. Die erste Diagnose lautet Innenbandriss, was mit einer Ausfallzeit von sechs Wochen verbunden ist.
BVB: Wie lange fällt Weidenfeller aus?
Weidenfeller hofft, dass es sich lediglich um eine Dehnung handelt. Doch die Schmerzen und Schwellung sprechen eher für einen Bänderriss. Der 30-Jährige hat großem Anteil am Höhenflug von Borussia Dortmund, die in der Hinrunde vom Verletzungspech weitestgehend verschont blieben. Doch nach Shinji Kagawa droht mit Weidenfeller der nächste Leistungsträger langfristig auszufallen.
Keine guten Vorzeichen für das Gipfeltreffen am Samstag, wenn es zum Duell zwischen Bayern München und Borussia Dortmund kommt. Bei einer Pleite könnte Leverkusen auf 7 Punkte herankommen und auch die Bayern würden wieder Morgenluft im Meisterschafts-Rennen schnuppern.
Naldo wird Werder Bremen noch weitere neun Monate fehlen. Bei einer Knie-Operation in Brasilien wurde der Knorpel des Innenverteidigers stark beschädigt. Pikant: Deutsche Ärzte hatten vor einer OP gewarnt.
In dieser Saison wird Naldo definitiv nicht mehr für Werder Bremen auflaufen können. Im schlimmsten Fall wird der 28-Jährige, der in dieser Saison noch kein Spiel für die Grün-Weißen absolvierte, erst 2012 wieder auf dem Fußballplatz stehen können.
Naldo: Knorpelschaden nach Knie-OP
Verantwortlich hierfür ist ein Ärzte-Pfutsch. Naldo hat sich in seine Heimat Brasilien begeben, um dort einen operativen Eingriff am lädierten Knie vornehmen zu lassen. Während der Operation hatten die brasilianischen Ärzte den Knochen aufgebohrt, um den Blutabfluss zu erleichtern. Doch scheinbar wurde nicht professionell gearbeitet. Denn dabei wurde der Knorpel im Knie schwer beschädigt. So fällt Naldo mindestens sechs bis neun Monate aus.
Eine ganz bittere Nachricht für Borussia Dortmund: Shinji Kagawa hat sich beim Asien-Cup einen Mittelfußbruch zugezogen. Der japanische Offensivmann wird voraussichtlich den Rest der Saison ausfallen. Wer kann die Rolle von Kagawa in Dortmund übernehmen? Und droht jetzt noch der Verlust der Meisterschaft?
Shinji Kagawa hat sich im Halbfinale des Asien-Cups gegen Südkorea einen Mittelfußbruch zugezogen. Der Japaner hat einen Tritt abgekommen und man ging vorerst von einer leichten Verletzung aus. Doch nun der Schock und das vorzeitige Saison-Aus für einen der besten BVB-Akteure der Hinrunde (12 Pflichtspieltore).
BVB: Götze oder Lewandowski als Kagawa-Ersatz
Natürlich dürfte die Stimmung in Dortmund erstmal auf dem Tiefpunkt sein. ABER: In dieser Saison ist Borussia Dortmund vom Verletzungspech verschont geblieben – mit Ausnahme von Sebastian Kehl. Sicherlich auch einer der Gründe, warum die Schwarz-Gelben da stehen, wo sie jetzt stehen. Nämlich mit einem fetten Vorsprung auf Platz eins.
Doch wer soll Kagawa im Spiel des BVB ersetzen? Es gibt ausreichend Alternativen, auf die Trainer Jürgen Klopp zurückgreifen kann. Ob nun das junge Ausnahmetalent Mario Götze, Edeljoker Robert Lewandowski oder auch Mohamed Zidan oder Antonio da Silva. Kagawa war ohne Zweifel einer der wichtigsten Akteure der Hinrunde, doch der Ausfall des 21-Jähriges ist eher zu kompensieren, als wenn Denker und Lenker Nuri Sahin ausfallen würde.
Der FC Bayern München wird wohl mehrere Wochen auf Franck Ribery verzichten müssen. Der französische Superstar hat sich beim Rückrundenauftakt in Wolfsburg (1:1) eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Es besteht großer Verdacht auf Bänderriss im linken Knie.
An Franck Ribery haftet das Verletzungspech. Der Flügelflitzer wurde bei einem Abwehrversuch von Josue unglücklich am linken Knöchel getroffen. Dabei verdrehte sich das Knie von Ribery und der 27-Jährige musste mit Tränen in den Augen und gestützt von zwei Assistenten in die Kabine gestützt werden.
Lucas Barrios muss verletzungsbedingt die kommenden zwei Spiele von Borussia Dortmund auslassen. Der Torjäger hat sich eine leichte Knieverletzung zugezogen. Polnischer Ersatz steht bereit.
In der laufenden Saison ist Borussia Dortmund vom großen Verletzungspech verschont geblieben. Sicherlich auch ein Grund, warum der BVB der Konkurrenz in der Bundesliga enteilt ist. Doch nun hat es mit Lucas Barrios einen ganz wichtigen Spieler erwischt.
Kapselverletzung: Lucas Barrios muss zweimal zusehen
Der 26-Jährige fällt aufgrund einer Kapselverletzung im rechten Knie, die er sich im Duell gegen Borussia Mönchengladbach (4:1) zugezogen hat, für den Rest der Woche aus. Ein Einsatz in der Europa League am Donnerstag gegen Karpaty Lwiw (live auf SAT.1) und am Sonntag in der Bundesliga beim 1. FC Nürnberg ist ausgeschlossen. Das teilten die Borussen auf ihrer Homepage mit.
Nun wird sich zeigen, wie gut die Truppe von BVB-Trainer Jürgen Klopp wirklich ist. Doch mit dem polnischen Edeljoker Robert Lewandowski steht ein guter Ersatz parat, der zugleich hofft, seinem Jokerdasein zu entfliehen.
Einen kurzfristigen Ausfall von Lucas Barrios wird Borussia Dortmund verkraften. Doch wenn Mats Hummels, Neven Subotic, Nuri Sahin oder eben Barrios mal langfristig fehlen, dürfte es schon eng werden.