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Bundesligafussball

Trainerentlassung beim HSV: Fink muss gehen

Und wieder eine Meldung aus dem Hause Hamburger Sportverein: Der Dino entlässt nach knapp zwei Jahren seinen Trainer Thorsten Fink. Dies gaben Sportchef Oliver Kreuzer und Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow am Dienstag in einer Pressekonferenz bekannt.

Gründe für den Rauswurf

Nicht ganz überraschend kam die Meldung über Finks Rauswurf für einen Großteil von uns. Schließlich schien es fast, als habe der frühere Bayern Profi seinen Rauswurf provoziert. So fuhr er nach der Auswärtspleite in Dortmund nicht gemeinsam mit seiner Mannschaft zurück nach Hamburg, sondern statte stattdessen seiner Familie in München einen Besuch ab. So auch schon vor fünf Wochen nach der 5:1 Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim, wo er seinem Team und sich zwei Tage Ruhe gönnte.

Und auch sonst stehen nach fünf Ligaspielen vier Punkte auf dem Zettel und das bei den diesjährigen Europa-League-Plänen der Hamburger. Fink selber geht mit erhobenem Haupt, kann die Entscheidung des Vorstandes nachvollziehen und bedankt sich für eine schöne Zeit in der Hansestadt. Einzigen Unmut löste da Kapitän Van der Vaart aus, der sich vor Medienvertretern schockiert und verständnislos ausdrückte.

Die Gerüchteküche brodelt

Nun aber braucht der Hamburger Sportverein mal wieder einen neuen Trainer. Namen wie Markus Babbel, Holger Stanislawski, Thomas Schaaf, Franco Foda, Stefan Effenberg und viele weitere werden gehandelt, nachdem HSV-Legende Felix Magath seine Absage bereits am Dienstag medial verkündete.

Bis dahin übernehmen U23 Trainer Rodolfo Cardose und U-19 Trainer Otto Addo das Training des Bundesliga-Dinos. So ist es unwahrscheinlich, dass bereits am Samstag um 15:30 Uhr ein Fink-Nachfolger auf der Bank des HSVs im Nordderby gegen Werder Bremen sitzt. Wir warten ab!

Bild: Starpress