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Bundesligafussball

Werder und Schalke setzen sich gegen FIFA durch

Im Streit um die Abstellung von Bundesligaspielern zu Olympia haben sich die drei klagenden Clubs FC Barcelona, FC Schalke und Werder Bremen vor dem internationalen Gerichtshof CAS gegen die FIFA durchgesetzt. Das Gericht entschied nach wochenlangem Streit, dass aus den Statuten der FIFA keine Freistellungspflicht abgeleitet werden kann. Spieler wie Rafinha, Diego und Lionel Messi hätten somit kein Anrecht auf Olympia und müssten ihren Mannschaften in der Meisterschaft wieder zur Verfügung stehen.

FIFA Präsident Blatter ließ nach dem Urteil verlauten:“Die FIFA ist überrascht und enttäuscht über die Entscheidung, aber wir respektieren sie“, erklärte Präsident Sepp Blatter am Mittwoch. „Dennoch appelliere ich an die Klubs: Lasst die Spieler an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen! Es wäre ein Akt der Solidarität in perfekter Harmonie mit dem olympischen Geist.“ Das olympische Turnier sei für junge Spieler eine einmalige Chance, auf hohem Niveau internationale Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Davon könnten nicht nur die Spieler und die Nationalteams profitieren, sondern auch ihre Klubs. „Ich bedauere, dass CAS den olympischen Geist nicht mit bei der Entscheidung berücksichtigt hat“

Während Schalke zuzeit überlegt seinen Spieler Rafinha wieder zurückzubeordern, hat Werder Bremen bereits angekündigt, dass sie diesen Schritt nicht gehen werden und Diego selbst im Fall einer Entscheidung zugunsten der Vereine, nicht gleich wieder zurückzuholen.

Die DFL-Geschäftsführer für den Spielbetrieb Holger Hieronymus sagte zu dem Urteil:“Diese Entscheidung haben wir aufgrund der Sach- und Rechtslage in dieser Form erwartet. Wir haben gemeinsam mit dem DFB stets die Auffassung vertreten, dass sich weder aus den FIFA-Reglements, noch aus Gewohnheitsrecht eine Verpflichtung unserer Klubs ableiten lässt, die Spieler freizustellen.“