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Bundesligafussball

Wissenswertes am Rande des Bundesliga-Topduells

München – Diese Atmosphäre wird für die jungen Fußball-Profis von RB Leipzig auf ihrer Bundesliga-Erlebnisreise neu sein. 75 000 Zuschauer, Mia-San-Mia-Stimmung wie an Champions-League-Abenden – der FC Bayern heißt den Sensationsaufsteiger aus Sachsen willkommen.

WISSENSWERTES AUCH AM RANDE DES TOPSPIELS UM DEN ERSTEN PLATZ:

7500 RB-Fans haben sich angesagt. Sie wollen die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl beim deutschen Rekordmeister und Titelverteidiger von den Rängen aus zum Sieg treiben. Vor heimischer Kulisse erwies sich die RB-Mannschaft bisher unschlagbar in der Bundesliga, auswärts kassierten sie beim bis dato letzten Spiel in der Fremde die erste Niederlage mit dem 0:1 beim FC Ingolstadt.

EIN EHEMALIGER LEIPZIGER wird ebenfalls zunächst wohl nur zuschauen. Sein Name: Joshua Kimmich. Mittlerweile bereits elfmaliger Nationalspieler. Der 21-Jährige spielte von 2013 bis 2015 bei RB, im Sommer des vergangenen Jahres wechselte Kimmich zu den Bayern. Pep Guardiola habe sich ja damals drei Stunden mit Kimmich eingeschlossen und ihm 30 Pflichtspiele in Aussicht gestellt, erinnerte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. «Was willst du da sagen?», meinte er. Kimmich habe aber alles richtig gemacht, er finde die Karriere märchenhaft, sagte Rangnick. Und sie zeige, was bei RB möglich sei.

EIN EHEMALIGER BAYER ist Leipzigs Trainer Hasenhüttl. Von 2002 bis 2004 spielte der Österreicher für die Münchner. Allerdings nur in der zweiten Mannschaft. «So großartig war meine Zeit beim FC Bayern ja nicht», stellte er vor dem Duell der Leipziger Profis gegen die Bayern-Profis fest. «Regionalliga spielen ist ganz nett, auch Regionalligameister werden hat was, aber wahrscheinlich findet das keinen Platz auf einer Autogrammkarte», sagte er vor der Rückkehr nach München und seinem 50. Spiel als Bundesliga-Trainer mit einem Schmunzeln.

WENIGER WORTE als sonst werde er verlieren müssen, wenn er die Aufstellung zeige, verriet Hasenhüttl. «Weil ich es nicht brauche. Weil man sie kennt, weil man die Stärken kennt.»

VOR DEM SPIEL werden sich Sportdirektor Rangnick und Trainer Hasenhüttl mit den Bayern-Chefs treffen. Was es zu essen gibt, wisse er noch nicht, meinte Rangnick. Zwei Stunden vorher wollen sie sich an einen Tisch setzen. Wer von Bayern-Seite dabei sein werde, wisse er auch noch nicht, sagte Rangnick.

NACH DEM SPIEL sind Ferien. Die Leipziger werden in München übernachten. Am Donnerstagmorgen ist noch mal ein gemeinsames Frühstück angesagt. «Dann dürfen die Jungs mal ein paar Tage frei machen, um Kraft zu tanken», kündigte Hasenhüttl an.

Fotocredits: Hendrik Schmidt
(dpa)