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Bundesligafussball

Wolf: Neuer FC-Sport-Geschäftsführer soll «modern» sein

Köln – Fußball-Bundesligist 1. FC Köln sucht nach der Trennung von Armin Veh einen Visionär für die Position des Sport-Geschäftsführers.

«Er muss im besten Sinne modern sein, das heißt beispielsweise, dass wir die datenbasierten Analysemöglichkeiten unter anderem im Scouting noch konsequenter nutzen», sagte der neue FC-Präsident Werner Wolf in einem Interview der Tageszeitungen «Kölner Stadt-Anzeiger» und «Express».

Der 58-jährige Veh hatte Ende Oktober erklärt, seinen bis 2020 laufenden Vertrag nicht zu verlängern. Unmittelbar nach dem Heimspiel Kölns gegen 1899 Hoffenheim erfolgte dann die vorzeitige Trennung. Nach dem 1:2 gegen die Kraichgauer wurde auch Trainer Achim Beierlorzer von seinen Aufgabe entbunden. Mit der Suche nach dem Sportdirektor hat der 1. FC Köln eine Personalberatung beauftragt. «Wir müssen uns doch fragen, ob wir im Verein die Infrastruktur haben, einen Kandidaten professionell zu suchen. Die Antwort ist: Haben wir nicht», sagte Wolf zu dem ungewöhnlichen Vorgehen.

Als einer der Kandidaten für die Veh-Nachfolge gilt Horst Heldt, der seinen Vertrag bei Hannover 96 mittlerweile aufgelöst hat. Bei der Neubesetzung beider Positionen will man sich beim dreimaligen deutschen Meister Zeit lassen. «Qualität geht bei der Suche klar vor Geschwindigkeit. Denn wir haben mit Frank Aehlig einen erfahrenen Sportdirektor. Auch beim Trainerthema werden wir die Ruhe bewahren», sagte Wolf. Das Training beim Tabellenvorletzten leiten bis auf weiteres André Pawlak und Manfred Schmid.

Fotocredits: Rolf Vennenbernd
(dpa)

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