Bundesligafussball

BVB im Revierderby definitiv ohne Can und Witsel

Dortmund – Borussia Dortmund muss zum Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga neben Marco Reus auch Axel Witsel und Emre Can ersetzten. Ausgerechnet im Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) fallen die Leistungsträger aus.

«Witsel und Can werden definitiv nicht dabei sein. Wir hoffen, dass sie so schnell wie möglich wieder anfangen», sagte BVB-Trainer Lucien Favre auf einer Online-Pressekonferenz in Dortmund. Beide Profis leiden unter muskulären Problemen.

Neben Favre saß auch Sportdirektor Michael Zorc auf dem Podium im Signal Iduna Park und blickte in einen leeren Raum, wo lediglich eine Kamera aufgebaut war. Die Medienvertreter hatten die Fragen zuvor schriftlich per Mail bei der BVB-Presseabteilung einreichen müssen.

Favre hofft, dass sein Team trotz der neun Wochen Spielbetriebspause die erste Aufgabe meistert, zumal es im prestigeträchtigen Derby stets um mehr als nur drei Punkte geht. Mit dem Training seit dem 26. April ist Favre zufrieden: «Die Trainingseinheiten waren immer gut. Jetzt sind wir im Hotel, das passt auch sehr gut», so der Schweizer.

Auf ein Ergebnis wie vor einem Jahr, als der BVB dem Rivalen mit 2:4 unterlag, würde Favre gern verzichten. «Wir wissen, dass wir beim letzten Mal zuhause verloren haben. Aber die Gedanken daran sind vorbei», betonte Favre, der sein Team so gut auf die Atmosphäre eines Geisterspiel vorbereiten will wie möglich. «Es ist natürlich sehr speziell ohne Zuschauer. Darauf müssen wir uns gut vorbereiten, das ist wichtig. Das ist auch eine mentale Frage», meinte Favre. Die Situation stelle für alle Trainer und alle Mannschaften «eine große Herausforderung dar».

Zorc sprach von einer «sehr schwierige Zeit». Aber seit man fußballspezifisch trainieren könne, sei «die Freude zurück. Wir haben eine sehr positive Entwicklung, was die Atmosphäre in der Mannschaft angeht und mit Blick auf das Spiel gegen Schalke», stellte der Sportdirektor fest. Nun ginge es darum, «den Restart erstmal positiv zu gestalten. Alles weitere ergibt sich danach.»

Fotocredits: Bernd Thissen
(dpa)

(dpa)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.