Bundesligafussball

Julian Schieber – das Sturmtalent vom VfB Stuttgart im Porträt

Wohl kaum ein anderer Bundesligist hat so eine hohe Dichte junger, hochtalentierter Spieler wie der VfB Stuttgart. Auch Julian Schieber hat durch seine starken Leistungen für Aufsehen erregt. Wir wollen euch das Sturmjuwel genauer vorstellen.

Serdar Tasci, Sami Khedira, Christian Träsch, Timo Gebhart, Stefan Celozzi und Julian Schieber – alles Talente, die beim VfB für eine neue Generation der jungen Wilden stehen. Vor allem Schieber hat sich in die Herzen der VfB-Fans geballert und die Schwaben freuen sich nach Mario Gomez, Kevin Kuranyi und Jürgen Klinsmann erneut über ein Sturmjuwel aus der eigenen Talentschmiede.

Mit drei Treffern ist der 20-Jährige bislang der torgefährlichste Spieler im Team von Trainer Markus Babbel. Und natürlich wird Schieber, der 2006 vom TSG Backnang kam, jetzt schon mit Gomez verglichen. Nicht ganz zu Unrecht.

Vergleich mit Gomez
„Von seinen Voraussetzungen erinnert er an Mario Gomez“, erklärt U21-Nationaltrainer und ehemaliger VfB-Ausbilder Rainer Adrion. Damit ist natürlich auch die Statur gemeint. Beide haben Schuhgröße 10,5. Gomez ist 1,89 Meter groß und bringt 84 Kilo auf die Waage, bei Schieber sind es 1,86 Meter und 83 Kilo. Parallelen sind da. Und Schieber weiß: „Bei Mario Gomez sieht man, dass ein starker Oberkörper im Strafraum wichtig ist.“

Stärken und Schwächen
Doch nicht nur körperlich bringt der Youngster, dessen großes Vorbild Jürgen Klinsmann ist, gute Voraussetzungen für einen Stürmer mit. Er ist zudem pfeilschnell, zweikampfstark und verfügt über einen starken Schuss. Aber natürlich gibt es noch einige Schwachstellen, von den Schieber selber weiß. „Der rechte Fuß. Und ich muss frecher werden. Wenn man das Tor sieht, darf man nicht lange fackeln.“

Zuletzt hat das ja ganz gut geklappt und wenn Schieber so weiter macht, wird in Stuttgart bald keiner mehr von Gomez reden.

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