Bundesligafussball

Kölner Stimmungsdämpfer vor Arsenal-Höhepunkt

Augsburg – So hatten sich die Kölner nicht auf ihr erstes großes Saison-Highlight in der Europa League einstimmen wollen. Statt neuem Selbstvertrauen holten sich die Domstädter beim 0:3 (0:2) in Augsburg den nächsten argen Dämpfer ab.

Und ausgerechnet nun steht das Flutlicht-Spektaktel beim großen FC Arsenal am Donnerstag an. «Wir sind alle schlecht gelaunt und haben eine Riesen-Krawatte!», schimpfte Mittelfeldspieler Matthias Lehmann im Anschluss an die schon dritte Niederlage in der Fußball-Bundesliga am Samstag.

Von Vorfreude auf den womöglich einmaligen Trip zum englischen Ausnahme-Club war beim 1. FC Köln zunächst nichts zu spüren. «Es ist klar, dass du nicht sagst: Abhaken, wir fahren nach London», stellte Manager Jörg Schmadtke klar. Trainer Peter Stöger sagte deutlich: «Mir vermiest jede Niederlage den Abend und die nächsten Tage.»

An einem verpatzten Nachmittag, den der Augsburger Alfred Finnbogason per Dreierpack (21./32./Elfmeter/90.+4) prägte, fehlten den Kölner Ideen im Spielaufbau, Gefahr im Angriff und eine stabile Abwehr. «Wir schießen uns jedes Mal ins eigene Bein bei den Ballverlusten», sagte Lehmann und unterstrich: «Die Situation ist gefährlich.»

(Zweck)optimistischer war Verteidiger Dominique Heintz vor dem Flug nach London: «Wir können in so einem Spiel wieder vieles gutmachen.»

Fotocredits: Stefan Puchner
(dpa)

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