Bundesligafussball

Löw lässt Weltmeister Schürrle nicht fallen

Baku – Joachim Löw will Fußball-Weltmeister André Schürrle trotz dessen schwieriger Situation bei Borussia Dortmund nicht fallenlassen.

«Ich weiß schon, was manche Spieler für Möglichkeiten haben. Und ich bin dann auch bereit, wenn ich von den Fähigkeiten überzeugt bin, dass ich sie eben auch mal durch eine Situation führe, in der sie im Verein ein paar Probleme haben und nicht regelmäßig spielen», sagte der Bundestrainer vor dem WM-Qualifikationsspiel in Baku gegen Gastgeber Aserbaidschan (18.00 Uhr).

Schürrles Situation beim BVB bezeichnete Löw als «nicht ganz zufriedenstellend» für den Spieler und auch ihn als Bundestrainer. «Auf der anderen Seite habe ich in dieser Woche auch wieder einmal festgestellt, welche sehr guten Fähigkeiten der André Schürrle hat. Er hat Dynamik, er hat Torgefährlichkeit. Er war sehr effizient im Training und er hat mir auch einen körperlich sehr austrainierten, fitten Eindruck gemacht», erläuterte Löw.

Der vor Saisonbeginn für rund 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselte Angreifer hat beim BVB die Erwartungen bislang nicht erfüllen können. In 15 Bundesligapartien, davon nur acht von Beginn an, kam er auf zwei Treffer und vier Torvorlagen.

Auch in der Nationalmannschaft ist Schürrle seit längerer Zeit nur noch eine Ersatzkraft. Seine bislang letzten von insgesamt 20 Toren für Deutschland erzielte der 26-Jährige im Juni 2015 beim 7:0 gegen Gibraltar. Löw glaubt aber weiterhin an seinen Edeljoker. «Beim André habe ich nicht festgestellt, dass er den Kopf hängen lässt», sagte der Bundestrainer in Aserbaidschan.

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

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