Bundesligafussball

Marcelo Moreno: die neue Sturmhoffnung von Werder Bremen

Werder Bremen hat sich für die kommende Saison die Dienste von Marcelo Moreno gesichert. Der Stürmer kommt für zwei Millionen Euro auf Leihbasis von Schachtjor Donezk und will endlich in Europa durchstarten. Geht es nach Moreno, darf sich Werder auf einen tollen Stürmer freuen.

In seiner bolivianischen Heimat gilt der 22-Jährige als das größte Talent. In der Ukraine konnte der Südamerikaner die hohen Erwartungen jedoch weitem nicht erfüllen. Drei magere Tore in der Meisterschaft und meist ein Stammplatz auf der Reservebank sprechen eine deutliche Sprache.

Anpassungsprobleme in Donezk
Moreno führt das auf Anpassungsprobleme zurück und hofft nun auf eine erfolgreiche Zeit in der Bundesliga. Dort wäre er fast schon vor einem Jahr gelandet, doch im letzten Moment entschied er sich gegen Bremen und für einen Wechsel zu Schachtjor. Nun ist er aber endlich an der Weser gelandet.

Morenos Stärken
Spielerisch hat der 1,87 m große Mittelstürmer einiges auf dem Kasten. Schnelligkeit, Kopfballstärke, ein hohes Spielverständnis und die typisch südamerikanische Ballfertigkeit – so lässt sich der Youngster beschreiben. Moreno selbst vergleicht sich sogar mit einem ganz großen der Stürmerzunft.

„Wie Ronaldo“
„Ich bin ein Typ wir Ronaldo: Explosiv und stark im Strafraum. Genau da findet meine Arbeit statt. Da fühle ich mich richtig wohl“, erklärte der Sohn eines Brasilianers und einer Bolivianerin. Auch Werder-Trainer Thomas Schaaf freut sich schon auf die Neuverpflichtung. 

„Mit Marcelo Moreno Martins bekommen wir einen athletischen jungen Stürmer, der technisch sehr versiert ist. Ich bin überzeugt, dass er unser Angriffsspiel weiter beleben wird.“

Abschiedsfeier live im TV
In Bolivien genießt Moreno höchstes Ansehen. Da wird auch schon mal seine Abschiedsfeier in einer Szenediskothek live vom Fernsehen übertragen und der Reporter berichtet über die Getränke, die sich der Frauenschwarm bestellt.

Gute Erfahrungen mit Südamerikanern
Sollte Moreno in Bremen schnell Fuß fassen, ist die Bundesliga um eine Attraktion reicher. Und die guten Erfahrungen, die man, abgesehen von Carlos Alberto, beim SVW mit den Südamerikanern Ailton, Claudio Pizarro, Diego oder Naldo gemacht hat, geben Mut zu dieser Annahme.

Und wenn Moreno die Klubführung nicht von seinen Qualitäten überzeugen kann, wird die Kaufoption nicht gezogen. Andernfalls könnte Werder Moreno bis 2014 an sich binden, müsste aber acht Millionen Euro Ablöse an Donezk überweisen.

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