Bundesligafussball

Marko Arnautovic: Werder Bremen hat seinen eigenen Mario Balotelli

Die Beziehung zwischen Marko Arnautovic und Werder Bremen geht ja gut los. Die Neuverpflichtung scheint nicht wirklich zu den Norddeutschen zu passen. Und dem riesigen Talent weht jetzt schon ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Das Problem: Arnautovic ist zu egoistisch und exzentrisch! Da werden Erinnerung an Mario Balotelli wach.

Eigentlich hat Werder Bremen meist ein gutes Händchen auf dem Transfermarkt. Doch bei Marko Arnautovic scheiden sich schon nach wenigen Wochen die Geister. Der österreichische Stürmer mit serbischen Wurzeln, der für 6,5 Mio. Euro von Twente Enschede geholt wurde, kommt nicht gut an in Bremen. Sowohl bei Fans, Spielern, Trainer und Sportdirektor macht sich der 21-Jährige unpopulär.

Marco Arnautovic macht Probleme
Vor allem seine egoistische Spielweise ist vielen in Bremen ein Dorn im Auge. Laut SVW-Sportdirektor Klaus Allofs muss der talentierte Stürmer lernen, sich einzufügen. „Sonst hat er keine Zukunft in Bremen!“ Generell muss der Ösi-Bomber (1,92 m) an seiner mangelnden Einstellung arbeiten. Im Training mosert er rum und zum Saisonauftakt präsentierte er sich unaustrainiert. Und auf sowie neben dem Platz gilt der Youngster als viel zu arrogant und abgehoben, der zudem eine große Leidenschaft für Partys und schnelle Autos hat.

Arnautovic einer wie Balotelli
Im beschaulichen Bremen kommen solche Spielertypen nicht gut an. Und sollte Marko Arnautovic, der jetzt schon von vielen mit Mario Balotelli (beides riesige Talente, die aber nicht zu kontrollieren sind) von Inter Mailand verglichen wird, sich nicht um 180 Grad wenden, wird es ein kurzes Gastspiel bei Werder Bremen.

Schade, dass so ein vielversprechender Spieler so schlampig mit seinem Talent umgeht!

Werder Bremen und Marco Arnautovic: Passt das zusammen oder sollte man sich schnell vom Österreicher trennen?

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