Bundesligafussball

RB-Coach Hasenhüttl lässt weiter rotieren

Leipzig – Ralph Hasenhüttl lässt bei RB Leipzig weiter kräftig rotieren. Auch im Bundesligaspiel an diesem Dienstag beim FC Augsburg (20.30 Uhr) wechselt der 50-jährige Österreicher munter durch.

ROTATION II: «Man verabschiedet sich mehr und mehr von dem Gedanken, dass man mit derselben Truppe die Spiele absolviert. Man muss immer wieder versuchen, eine gute Mischung zu finden», sagte Hasenhüttl. Diesmal will er voraussichtlich auf die Abwehrspieler Lukas Klostermann und Dayot Upamecano verzichten. Dafür sind der zuletzt gegen Gladbach geschonte Abwehrchef und Kapitän Willi Orban wieder in der Startelf. Auch Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg werden wohl beginnen.

WIEDERSEHEN: Mit Ex-Bulle Rani Khedira, der im Sommer von Leipzig zu Augsburg gewechselt war, gibt es ein Wiedersehen. Der Mittelfeldspieler ist hoch motiviert gegen seinen ehemaligen Verein und rechnet sich Chancen aus. «Wenn wir konsequent verteidigen und unseren guten Plan durchziehen, wird es für jeden Gegner schwer, sich Chancen herauszuspielen.» Hasenhüttl meinte zu Khedira: «Er passt sehr gut ins diese Mannschaft rein, er ist ein Spieler mit Charakter, es war mir schon klar, dass er dort sehr gut aufgehoben ist.»

FORM: Augsburg legte den bislang besten Saisonstart hin. Zuletzt zwei Siege und seit drei Spielen ungeschlagen. Leipzig spielte beim Debüt in der Champions League gegen die AS Monaco (1:1) stark und überzeugte vor allem in Halbzeit eins gegen Borussia Gladbach (2:2). «Für den Aufwand zu wenig Punkte», bilanzierte Hasenhüttl.

ZITATE:

«Wo wir hinfahren ist es hitzig, der Gegner wird alles versuchen, gegen uns was mitzunehmen. Es wird wieder eine Mammutaufgabe. Sie werden tief stehen und sicher auf Konter lauern. Da brauchen wir spielerische Lösungen.»

(RB-Trainer Ralph Hasenhüttl)

 «Was die individuelle Qualität betrifft, ist Leipzig unter den Top drei in der Bundesliga. Die bringen sehr viel PS auf den Rasen, das ist ganz klar.»

(Augsburg-Trainer Manuel Baum)

Fotocredits: Hendrik Schmidt
(dpa)

(dpa)

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