Bundesligafussball

Watzke dementiert: Dembélé-Verkauf «keinen Millimeter näher»

Madrid – BVB-Chef Hans-Joachim Watzke hat Aussagen über eine bevorstehende Einigung mit dem FC Barcelona über den Verkauf von Ousmane Dembélé energisch bestritten.

«Barcelona ist dem Wunsch, Dembélés Transfer zu realisieren, bisher keinen Millimeter näher gekommen», sagte der Geschäftsführer Borussia Dortmund dem «kicker».

Zuvor hatte Barça-Manager Pep Segura erklärt, die Katalanen stünden dicht vor einer Verpflichtung des Franzosen. «Wir sind nah dran, sowohl Coutinho als auch Dembélé zu verpflichten», hatte Segura nach der 0:2-Niederlage bei Real Madrid im Rückspiel um den spanischen Supercup gesagt. «Was er erzählt, kann ich mir nicht erklären», entgegnete Watzke: «Und wenn, dann höchstens dadurch, dass Real Madrid seine Mannschaft in den Supercup-Spielen schwindelig gespielt hat.» Nach Angaben des kicker hat es seit neun Tagen keinen Kontakt zwischen beiden Vereinen gegeben.

Barcelona will sich nach dem Abgang von Superstar Neymar zu Paris Saint-Germain für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro mit Youngster Dembélé und Philippe Coutinho vom FC Liverpool verstärken. «Wir hoffen, dass sie am Ende das Trikot des FC Barcelona tragen werden», sagte Segura, der die Notwendigkeit von Verstärkungen für den spanischen Fußball-Club betonte. «Wir diskutieren darüber, wir sind nah dran. Aber bis jetzt ist noch nichts passiert.»

Der 20 Jahre alte Dembélé will trotz laufenden Vertrags bis 2021 zum FC Barcelona wechseln und hatte vergangene Woche unerlaubt beim Training in Dortmund gefehlt. Daraufhin hatte ihn der Bundesligist vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert. Zwar gab es bereits Gespräche zwischen dem BVB und Barça. Eine Einigung über die frei zu verhandelnde Ablösesumme gab es aber bisher nicht. Zuletzt soll das Angebot bei 90 Millionen Euro plus Bonuszahlungen für den talentierten Franzosen gelegen haben. Der BVB schlug die Offerte aus.

Fotocredits: Ina Fassbender
(dpa)

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